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  Gere wirft Trump Hetze gegen Flüchtlinge vor
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 22:14 - Forum: Politik - Keine Antworten

Berlin - Richard Gere lässt kein gutes Haar an Donald Trump. Der Hollywood-Star kritisiert den US-Präsidenten bei seinem Deutschland-Besuch wegen der Einwanderungspolitik.


Der Hollywood-Star Richard Gere hat US-Präsident Donald Trump Hetze gegen Flüchtlinge vorgeworfen. Während der Berlinale sagte Gere am Freitag, das "größte Verbrechen" Trumps und rechtspopulistischer Politiker in Europa sei ihre Gleichsetzung von Flüchtlingen mit Terroristen. Dadurch würden Ängste und Hass geschürt. Der 67-jährige Schauspieler stellte in Berlin den neuen Thriller "The Dinner" des Regisseurs Oren Moverman mit ihm selbst und Laura Linney in den Hauptrollen vor.

"'Flüchtling' war bislang jemand, mit dem wir mitfühlten, um dem wir uns kümmerten, dem wir helfen und dem wir Schutz geben wollten", sagte Gere. Jetzt habe es Trump geschafft, dass die Leute Angst vor Flüchtlingen hätten.

[Bild: 1117178411-donald-trump-us-praesident-RQIzxVN6ra7.jpg]
+

Sieht sich immer mehr Kritik ausgesetzt: US-Präsident Donald Trump ist noch nicht einmal ein Monat im Amt.

© AFP


Der US-Präsident hatte Ende Januar Trump ein vorübergehendes Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern verfügt und die Einreise von Flüchtlingen in die USA vorerst gänzlich untersagt. Ein Bundesberufungsgericht in San Francisco lehnte am Donnerstag (Ortszeit) die Wiedereinsetzung des zwischenzeitlich aufgehobenen Dekrets ab, es bleibt damit weiter außer Kraft.
afp

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  Snap in der Krise
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 21:30 - Forum: Wirtschaft - Keine Antworten

Die Beziehung von Mark Zuckerberg und Evan Spiegel war von Anfang an kompliziert. Das erste Mal meldet sich der Facebook-Chef im November 2012 bei Spiegel. "Hey Evan, ich bin ein großer Fan von euch", schreibt Zuckerberg per Mail und lädt Spiegel zu einem Gespräch ins Facebook-Hauptquartier in Menlo Park, Kalifornien, ein.


Evan Spiegel ist damals 22 Jahre alt. Er hat gerade die Uni geschmissen und werkelt mit ein paar Kumpels in einem Bungalow am Strand von Los Angeles an einer App namens Snapchat. Mit dieser kann man sich Fotos hin- und herschicken, die sich nach einigen Sekunden selbst zerstören. Seine Firma verbrennt Geld, er hat keinen Plan, wie sich das je ändern soll. Den überfreundlichen Zuckerberg hält er dennoch lieber auf Abstand.

"Danke  Wink  Würde mich über ein Treffen freuen", schreibt er zurück. "Ich lasse dich wissen, wenn ich es mal in die Bay Area schaffe."

Verkaufen - oder zerstört werden

Zuckerberg aber will sich unbedingt noch im laufenden Jahr treffen. Als Spiegel ausweicht, fliegt der Facebook-Boss schließlich selbst nach Los Angeles. Laut dem US-Magazin "Forbes" stellt er Spiegel dort vor die Wahl: Entweder du lässt dich von uns kaufen - oder wir zerstören dich.

Spiegel lehnt das Kaufangebot ab. Später wird er den E-Mail-Verkehr mit Zuckerberg auf Twitter veröffentlichen und sich gegenüber "Forbes" damit brüsten, wie der große, stolze Facebook-Chef ihm hinterherlief.

Quelle: Spiegel.online

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  sich seiner Selbst bewusst werden
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 21:11 - Forum: Erfahrungen und Wege - Sein und Bewusstsein - Antworten (2)

Vom Sein zum Werden, vom werden zum bewussten Sein, vom bewussten Seine vom sich seiner Selbst bewusst werden.  Ergebnisse

Das Sein selbst, ist eine in sich selbst existente Ewigkeit, ohne Bezüge, ohne Raum und ohne Zeit, in ihm ist Alles zugleich anwesend, die Summe der unendlichen Möglichkeiten, so wie auch das absolute Nichts, in diesem Kontext, ist es sich bewusst, als auch seiner selbst unbewusst. Dieser Zustand ist in einer Unendlichkeit (ohne Anfang oder Ende), oder auch das, was man mit Gott oder Liebe bezeichnen kann. Es will nichts, es braucht keine Voraussetzungen, es ist einfach nur und sich all seiner Parameter bewusst, außer seiner selbst. Das einzige wirkliche Wunder, besteht nun darin, dass das bewusste sein, auch die Möglichkeit in sich birgt (da es ja die unendliche Summe aller Möglichkeiten birgt), auch sich seiner selbst bewusst zu sein, doch die Voraussetzung dafür, ist in jedem Falle, sich selbst gegenüber zu treten und somit eine zweite gleichartige Entität zu schaffen, in der sich das Sein, seiner selbst bewusst zu werden in der Lage ist. Diese Manifestation, ist aber eine gleichwertige und vollständige Reproduktion, oder Schöpfung seiner selbst, auch mit dem Parametern, die alle genannt wurden für das Ursprüngliche Sein. 

Dadurch das es sich selbst gegenüber bildet, erschafft es eine virtuelle Abwesenheit von sich selbst, in der es alles das erkennt was es selbst ist, Liebe wird in diesem Moment wahrnehmbar, aber auch der Moment wird geborender absolute Raumdas Erlebendie Grundlage für Zeit, in jeglicher Form, nicht nur in der Linearen Form, wie hier in dieser Raumzeit, in dem all DEM befinden sich die Entitäten, aber es ist Alles ein Innerhalb von Ihnen, denn ein Außerhalb ist weder notwendig noch existent, jeder Raum ist virtuell und real nur das "Urlicht - Ursein - Urliebe" das eben WELCHES letztendlich Alles in Erscheinung treten lässt. Hier beginnt jegliche Erkenntnis, in der Form, das alles was an unendlichen Möglichkeiten vorhanden ist, "gelebt", "gefühlt" und/oder erfahren werden kann, jeweils in der virtuellen Abwesenheit der Möglichkeit, die gerade erfahren werden will. 

Durch dieses einmalige Wunder, setzt sich in der Entität gegenüber der Urentität, der Prozess, des Erschaffens weiterer Entitäten "explosionsartig" fort, es gibt das "erste Mal", so Etwas, wie ein "Vorher und ein Nachher", da es aber auch unter der Unendlichkeit aller Möglichkeiten, die Schaffung einer neuen Entität durch die Liebe, in form der Durchdringung beider ersten Entitäten oder besser Vereinigung beider erster Entitäten (Urentität und Abbild der Selben) gibt, wird diese logischer weise auch damit "Anwesend" und "erlebt", es entsteht somit die Form der Anziehung, die man im Mensch sein, mit der Bezeichnung Sexualität versehen hat, die als Abbild des beschriebenen Geschehens, was auch in der Evolution auf diesen oder anderen Planeten unserer Raumzeit sich in der Struktur damit (also evolutionär) manifestiert.

Jeder Mensch, der selbst durch Erkenntnis, zu einer Entität wird, ist damit gleichwertig zu Urentität und damit "Gott" selbst, begibt er sich in diese Form, ist es das, was man "Ruhe" nennt, trennt er sich von seiner eigenen Urform, tritt er in das ein, was er selbst ständig aus dem Pool der unendlichen Möglichkeiten erschafft (man könnte auch sagen, in dieser Phase, tritt er in "DEN TRAUM" der Welten - zu Anfang immer nur seiner eigenen - ein). Der Mensch muss nicht unbedingt so weit kommen, dass er sich dieser Uridentität bewusst wird, so würde er nach dem Ableben des Körpers, verhaftet sein in das, was er bis dahin erkannt hat, ist der Mensch in diesem Falle, rein auf die Struktur fixiert und was seine wahre Natur anbelangt noch im "Tiefschlaf", wird er, alles was er hier als Wert betrachtet, in einer Form von Abbildern, einschließlich seiner Ängste stetig vor sich selbst erschaffen, es lebt (noch) nicht, es sind Schemen, die nicht aus sich selbst in Erscheinung treten können, aber diese Welt hier, birgt die Möglichkeit, die CHANCE, durch die Art ihrer Konstruktion, vollständig zu erwachen und damit selbst in den Schöpferischen Prozess mit einzutreten, einschließlich, der Erzeugung neuer Entitäten (Wesen), so wie er auch als Mensch im Abbild dessen Kinder zu zeugen vermag, wer wach wird, dem ist auch klar, das Kinder, eigene Entitäten sind und sie entsprechend behandeln, aber hier erschaffen wir als Menschen nur die Körper, für diese Entitäten, die sich darin niederlassen, daran sollen wir ja erkennen, zu was der Menschliche Geist, das Wesen, die Entität dahinter in der Lage wäre, aus der Sexualität heraus zu erschaffen - nämlich neue Entitäten! Hier in dieser Welt, kann man die Grundstrukturen der Liebe erkennend erfahren, so man denn, den Weg, der Erkenntnis geht, aber das ist eine der unzähligen Möglichkeiten von Erkenntnis und keinesfalls ein Muss, nur eine von vielen Optionen.

Zunächst meine Gedanken dazu, erst einmal bis hier hin.

Angst

Was ist Angst? Ich meine, ich habe für mich die Antwort gefunden, es ist die Abwesenheit von Licht und Liebe, eine perfekte Täuschung, die aber durchlebt werden muss, da sie zum Pool aller Möglichkeiten gehört. All die Geschichten und Mythen, haben diesen wahren Kern, jede erdachte Apokalypse. so auch die Geschichten von Demiurgen und von der "Sophia", die der existente Gegenpol zum Erlebnis darstellt und somit geschützt davor existent sein musste, bis sich das Rätsel der Angst durch sich selbst lüftet. Da die "Schöpferkraft" im Erleben von Angst nicht verloren geht und ihr Erleben für Jeden da beginnt, wo er grad steht, in dem Moment, wo er sich diesem Phänomen, dieser Illusion zuwendet, ist es eine Gratwanderung, denn in diesem Augenblick werden die "inneren Dämonen" frei gesetzt, ja die Angst wird zum Wesentlichem und sie selbst, wird natürlich von ihrem Gegenpol, genauso angezogen, wie dieser von seiner Angst. Es war ein langer Weg, bis in die Finsternis und sie brachte viele Täuschungen und großen Irrsinn hervor, im Moment der Erkenntnis jedoch, schlägt die gesamte Entwicklung wieder um, in die richtige Richtung und hilfreich reicht das göttliche Licht seine Strahlen, dem entgegen, der sich in die Finsternis begab, alle Illusionen beginnen sich dann selbst in Frage zu stellen langsam stetig aber sicher, die Zeit der Finsternis ist vorüber und die Dämonen erkennen in sich den "göttlichen" Funken, der auch ihnen den Weg aus der Finsternis zeigt, keine Schlacht zwischen "Gut" und "Böse", weil es gibt keine Dualität, sie war immer nur nur Teil der Täuschung...



Lieben Gruß 
Eik  [Bild: wavey.gif]

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  Bronte (NHC)
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 21:09 - Forum: Mythologie - Keine Antworten

Ich - bin - Rede

Ich wurde ausgesandt aus der Urkraft.
Und ich bin zu denen gekommen, die an mich denken.
Und ich wurde bei denen gefunden, die nach mir suchen.

Schaut mich an, die ihr an mich denkt!
Und ihr Hörer, hört mich!
Ihr, die ihr auf mich wartet, nehmt mich bei euch auf!
Und verbannt mich nicht aus eueren Augen!
Und lasst weder eure Stimme mich hassen noch euer Hören!
Seid nicht unwissend über mich, überall und jederzeit!
Seid auf der Hut!
Seid nicht unwissend über mich!

Denn ich bin die Erste und die Letzte.
Ich bin die Geehrte und die Verachtete.
Ich bin die Hure und die Heilige.
Ich bin die Frau und die Jungfrau.
Ich bin *die Mutter* und die Tochter.
Ich bin die Ausführende meiner Mutter.
Ich bin die Unfruchtbare, und viele sind meine Söhne.
Ich bin die, deren Hochzeiten zahlreich sind, und ich habe keinen Ehemann genommen.
Ich bin die Hebamme und die, die nicht gebiert.
Ich bin der Trost meiner Wehen.
Ich bin die Braut und der Bräutigam.
Und es ist mein Gefährte, der mich gezeugt hat und
Ich bin die Mutter meines Vaters
und die Schwester meines Gefährten,
und er ist mein Ursprung.
Ich bin gefangen in das Bild dessen, der mich gezeugt hat.
Ich bin die Herrscherin über meinen Ursprung.
Aber er mein Vater ist der, der mich gezeugt hat vor der Zeit, an einem Tag der Geburt.
Und er ist mein Ursprung in der rechten Zeit,
und meine Kraft stammt von ihm und ist gleich ihm.
Ich bin der Stab seiner Kraft in seiner Jugend,
und er ist die Stütze meines Alters.
Und was immer er will, das widerfährt mir.

Ich bin das Schweigen, das unerreichbar ist,
und der Gedanke den die Ausdehnung verströmt, dessen Erinnern zahlreich ist.
Ich bin die Stimme, deren Klang zahlreich ist,
und das Wort, dessen Erscheinung zahlreich ist.
Ich bin das Aussprechen meines Namens.

Warum liebt ihr mich, die ihr mich hasst,
und hasst die, die mich lieben?
Ihr, die ihr mich verleugnet, bekennt mich,
und ihr, die ihr mich bekennt, verleugnet mich.
Ihr, die ihr die Wahrheit über mich sagt,
verbreitet Lügen über mich,
und ihr, die ihr über mich Lügen verbreitet habt,
sagt die Wahrheit über mich.
Ihr, die ihr mich kennt, seid unwissend über mich,
und die, die mich nicht gekannt haben,
sollen mich erkennen.

Denn ich bin die Erkenntnis und die Unwissenheit.
Ich bin die Scham und die Offenheit.
Ich bin schamlos; ich bin schamhaft.
Ich bin der Krieg und der Frieden.
Gebt Acht auf mich!
Ich bin die, die verachtet ist, und ich bin die Große.

Achtet auf meine Armut und meinen Reichtum.
Seid nicht hochmütig zu mir,
wenn ich auf die Erde geworfen bin,
und ihr werdet mich finden in denen, die kommen.
Und schaut nicht auf mich herab in dem Dreck,
und verlasst mich nicht, wenn ich ausgestoßen bin,
und ihr werdet mich in den Königreichen finden.
Schaut auch nicht auf mich herab,
wenn ich geworfen bin unter die Verachteten
und in die niedrigsten Orte.
Und lacht nicht über mich.
Und werft mich nicht hinab zu denen,
die Mangel haben in ihrer Hartherzigkeit.
Ich aber, ich bin barmherzig, und ich bin grausam.

Seid auf der Hut!
Hasst nicht meinen Gehorsam,
und liebt nicht meine Enthaltsamkeit!
In meiner Schwachheit lasst mich nicht im Stich!
Und fürchtet euch nicht vor meiner Kraft!
Denn warum verachtet ihr meine Furcht
und verflucht meinen Ruhm?
Ich aber bin die, die in jeglicher Furcht ist,
und die Stärke in einem Zittern.
Ich bin die, die schwach ist,
und ich bin unversehrt an einem Ort der Freude.
Ich bin unverständig,
und ich bin weise.

Warum habt ihr mich gehasst in euren Gedanken?
Denn ich werde still sein bei denen, die still sind.
Und ich werde erscheinen und sprechen.
Warum nun habt ihr mich gehasst, ihr Griechen?
Etwa, weil ich ein Barbar unter den Barbaren bin?
Denn ich bin die Weisheit der Griechen
und das Wissen der Barbaren.
Ich bin das Gericht für die Griechen und die Barbaren.
Ich bin die, deren Abbild groß in Ägypten ist,
und die, die kein Abbild bei den Barbaren hat.
Ich bin die, die gehasst wurde überall,
und die, die geliebt wurde überall.
Ich bin die, die, das Leben genannt wird,
und ihr habt mich, der Tod genannt.
Ich bin die, die, das Gesetz genannt wird,
und ihr habt mich, die Gesetzlosigkeit genannt.
Ich bin die, die ihr verfolgt habt,
und ich bin die, die ihr ergriffen habt.
Ich bin die, die ihr zerstreut habt,
und ich bin die, die ihr versammelt habt.
Ich bin die, vor der ihr euch geschämt habt,
und ihr wurdet schamlos mir gegenüber.
Ich bin die, die keine Feste feiert,
und ich bin die, deren Feste zahlreich sind.
Ich, ich bin ohne Gott, und
ich bin die, deren Gott groß ist.
Ich bin die, an die ihr gedacht habt,
und ihr habt mich verachtet.
Ich bin ohne Weisheit,
und Weisheit geht von mir aus.
Ich bin die, die ihr verachtet habt,
und ihr denkt an mich.

Ich bin die, vor der ihr euch verborgen habt,
und ihr seid vor mir in Erscheinung getreten.
Wenn ihr euch nun verborgen haltet,
werde ich mich selbst offenbaren.
Denn wenn ihr in Erscheinung tretet
werde ich mich meinerseits vor euch verstecken.

Ich bin die, die durch die Dunkelheit IHM unverständig blieb.
Nehmt mich wie ich bin in Verständnis aus Mühsal,
und nehmt mich zu euch auf durch ein Verstehen und Mühsal. Und nehmt mich zu euch aus den Orten, die verachtet und zerstört sind,
und raubt von den guten Dingen, wenn auch in schamloser Weise.
Aus Schande nehmt mich zu euch in Schamlosigkeit,
und aus Schamlosigkeit und Scham macht meinen Gliedern Vorwürfe.
Und kommt zu mir,
ihr, die ihr mich kennt,
und ihr, die ihr meine Glieder kennt,
und gestaltet die großen Wesen in den kleinen, ersten Wesen.
Kommt zu der Kindheit,
und verachtet sie nicht, weil sie klein und gering ist.
Und veranlasst nicht, dass die großen Dinge in Teilen aus Kleinheiten zurückkehren,
denn die kleinen Dinge werden aus den großen Dingen erkannt.

Warum verflucht ihr mich
und ehrt mich?
Ihr habt mich verwundet,
und ihr habt Erbarmen mit mir gehabt.
Trennt mich nicht von den Ersten, die, die ihr erkannt habt.
Und vertreibt niemanden, und bringt niemanden zurück, denn keiner hat euch zurückgebracht.
Und den aus dem, aus dem Ich bin, erkennt ihr ihn nicht. Eine Kraft, die, die auch mein ist. Ich kannte die Ersten, und die nach ihnen kamen, kannten mich.

Ich aber bin der Verstand vom Anfang und die Ruhe des Anfangs.
Ich bin das Wissen meiner Erkundigung
und das Finden derer, die nach mir suchen,
und der Befehl derer, die mich bitten,
und die Kraft der Kräfte in meiner Erkenntnis der Lichtwesen,
die ausgesandt wurden durch mein Wort,
und der Wesen unter den Wesen durch meinen Rat
und der Geister eines jeden Mannes, der in mir ist,
und jeder Frau, die in mir wohnt.

Ich bin die, die geehrt ist, und die, die gepriesen ist,
und die, die verachtet ist in Schande.
Ich bin der Frieden,
und der Krieg ist meinetwegen entstanden.
Und ich bin eine Fremde und eine Bürgerin einer Stadt.
Ich bin das Wesen und die, die ohne Wesen ist.
Die aus meinem Zusammensein stammen, kennen mich nicht,
und die, die in meinem Sein sind, kennen mich.
Die mir nahe sind, kannten mich nicht,
und die, die weit entfernt sind von mir, sind diejenigen, die mich erkannt haben.
An dem Tag, an dem ich euch nahe bin, bin ich euch fern,
und an dem Tag, an dem ich euch fern bin, bin ich euch nahe.

Ich bin die Kraft des Herzens.
Ich bin die Kraft der Naturen.
Ich bin die Kraft der Schöpfung.
Ich bin Kraft der Schöpfung der Geister.
Ich bin die Frage der Seelen.
Ich bin das Ergreifen und das Nichteingreifbare.
Ich bin die Vereinigung und die Auflösung.
Ich bin das Verweilen, und ich bin das Lösen.
Ich bin das Herabkommen, und man wird zu mir heraufkommen.
Ich bin die Verurteilung und der Freispruch.
Ich, ich bin ohne Sünde, und die Wurzel der Sünde stammt aus mir.

Ich bin die Begierde aus einem Sehen,
und die Enthaltsamkeit des Herzens ist in mir.
Ich bin das Hören, das für jeden erreichbar ist,
und das Reden, das nicht fassbar ist.
Ich bin eine Stumme, die nicht spricht,
und groß ist die Zahl meiner Worte.

Hört mich in Milde, und empfangt Belehrung in Härte.
Ich bin die, die schreit,
und ich werde auf die Oberfläche der Erde geworfen.
Ich bereite das Brot und meinen Verstand innen.
Ich bin das Wissen meines Namens.
Ich bin die, die ausruft, und ich höre.

Ich trete in Erscheinung und ich gehe in der Erscheinung auf.
Ich bin das Siegel meines Ursprungs.
Ich bin die Verteidigung der Wahrheit.
Ich bin die, die Wahrheit genannt wird,
und das Unrecht ist aus mir hervorgegangen.

Ihr ehrt mich und ihr flüstert gegen mich.
Ihr, die ihr besiegt seid, richtet die, die euch besiegen, bevor sie euch richten, denn der Richter und die Beachtung sind in euch.
Wenn ihr verdammt werdet von diesem, wer wird euch freisprechen?
Oder wenn ihr von ihm freigesprochen werdet, wer wird in der Lage sein, euch zu ergreifen?

Eure Innenseite ist eure Außenseite.
Und der, der euch eure Außenseite gebildet hat, ist der, der eure Innenseite gestaltet hat.
Und was ihr außerhalb von euch seht, das seht ihr auch in eurem Inneren.
Es ist offenbar, und es ist euer Gewand.

Hört auf mich, ihr Hörer, und lernt von meinen Worten, ihr, die ihr mich kennt.
Ich bin das Hören, das in jeder Hinsicht annehmbar ist.
Ich bin das Reden, das nicht erreichbar ist.
Ich bin der Name der Stimme und die Stimme des Namens.
Ich bin das Zeichen des Buchstabens und die Offenbarung der Trennung.
Und ich bin das Licht vor Euch.
Ich bin Zuschauerin und Hörerin die zu euch spricht
Ich bin die große Kraft. Und das Wort wird den Namen nicht erschüttern.
Ich bin der Name dessen, der mich geschaffen hat.
Ich aber werde seinen Namen aussprechen.

Seht nun auf seine Worte und alle Schriften, die sich erfüllt haben:

"Gebt Acht, ihr Hörer, und auch ihr, Lichtwesen, und die, die gesandt wurden, und ihr Geister, die von den noch nicht Lebendigen auferstanden sind.
Denn ich bin es, der allein existiert.
Und ich habe niemanden, der mich richten wird.

Denn zahlreich sind die angenehmen Formen, welche in zahlreichen Oberflächlichkeiten sind, und Zügellosigkeiten und schmähliche Leidenschaften und kurzlebige Vergnügungen, welche die Menschen gefangen halten, bis sie nüchtern werden und hinauf an ihren Ruheort eilen.

Und sie werden mich dort finden, und sie werden leben, und sie werden nicht wieder sterben."

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  IBM simuliert das menschliche Hirn
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 21:08 - Forum: Physik - Keine Antworten

IBM simuliert das menschliche Hirn

Wissenschaftler des IBM-Forschungszentrum Almaden in Kalifornien haben die Funktionsweise des menschlichen Hirns auf einem Supercomputer simuliert - mit 530 Milliarden Neuronen und 100 Billionen Synapsen.
Ein Netzwerk von neurosynaptischen Kernen, abgeleitet von der Verdrahtungweise eines Affenhirns


Das IBM-Forschungslabor in Almaden hat eigenen Angaben zufolge einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum denkenden Computer erreicht. Die Bemühungen sind Teil des Projekts SyNAPSE (Systems of Neuromorphic Adaptive Plastic Scalable Electronics), das die Darpa (Defense Advanced Research Projects Agency) des US-Verteidigungsministerium betreut und welches eine Hirnsimulation vorsieht, die dem biologischen Äquivalent um nichts nachsteht.

«Um dies zu erreichen müssen wir Computer bauen, die wie unsere rechte Hirnhälfte funktionieren, das heisst, die viele Berechnungen parallel und gleichzeitig ausführen können», meint Dharmendra Modha, von der Abteilung für Cognitive Computing am IBM-Labor in Almaden. Derzeitige PC würden dagegen wie unsere linke Hirnhälfte funktionieren und Prozesse sequentiell verarbeiten. Dies ist unter anderem der Grund, warum heutige Computer bei Aufgaben mit künstlicher Intelligenz wie Objekt- und Gesichtserkennung nach wie vor dem menschlichen Hirn weit unterlegen sind.

IBM hat es nun fertiggebracht auf einem Supercomputer zwei Milliarden neurosynaptische Verarbeitungskerne, bestehend aus 530 Milliarden Neuronen und gut 100 Billionen Synapsen, zu betreiben. Dabei seien die Synapsen nur 1542 Mal langsamer gewesen als in Echtzeit, heisst es. Das TrueNorth genannte System lief auf dem «Blue Gene/Q Sequoia»-Supercomputer am Lawrence Livermore National Lab, verwendete 96 Rechnerschränke mit 1,5 Millionen Prozessoren, 1,5 Petabyte Speicher und verarbeitete fast 100'000 Prozesse in über sechs Millionen Threads.

Noch sei es nicht gelungen «eine biologisch realistische Simulation des ganzen menschlichen Hirns» zu bauen, geben die Forscher in einem wissenschaftlichen Papier zu, das an der vor kurzem abgehaltenen Supercomputing-Konferenz SC12 präsentiert wurde. Allerdings erfülle TrueNorth die Grundidee des SyNAPSE-Projekt der Darpa. Schliesslich bringe es Nanotechnologie, Neurowissenschaften und Supercomputing zusammen, um die Grundlagen zu erarbeiten für neuartige kognitive Rechenarchitekturen, die einst heutige Computer mit Von-Neumann-Architektur ergänzen würden.

Quelle

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  Verschränkte Quantenbits teleportiert
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 21:07 - Forum: Physik - Keine Antworten

Verschränkte Quantenbits teleportiert

Erstmals ist die Teleportation eines zusammengesetzten Quantenzustands gelungen.

Dass man Quantenzustände teleportieren, also über große Entfernungen hinweg direkt übertragen kann, ist eine recht neue Erkenntnis, die auf eine Arbeit von Charles Bennett u. a. zurückgeht. Dabei muss der zu übertragende Zustand nicht einmal bekannt sein. Inzwischen hat man einzelne Quantenbits (oder Qubits) teleportiert, zunächst innerhalb eines Labors, dann innerhalb eines Gebäudes und schließlich über eine Distanz von 600 Metern hinweg von einem Ufer der Donau zum anderen. Jetzt haben Wissenschaftler um Jörg Schmiedmayer und Jian-Wei Pan von der Universität Heidelberg zwei Qubits teleportiert, die in einem verschränkten Zustand waren.

Für die Teleportation eines Qubits müssen der Sender („Alice“) und der Empfänger („Bob“) sich zunächst ein Paar verschränkter Hilfs-Qubits teilen. Ein Qubit lässt sich z. B. als Polarisationszustand eines Photons speichern. Für die beiden verschränkten Hilfs-Qubits kann man Photonenpaare mit dem Polarisationszustand |H, H> + |V, V> nehmen, wobei H (V) für horizontale (vertikale) Polarisation steht. Alice führt an ihrem Hilfs-Qubit und an dem zu teleportierenden Start-Qubit eine gemeinsame Messung (eine „Bell-Messung“) durch, die diese beiden Qubits verschränkt. Dann teilt Alice das Messresultat Bob mit. Je nach dem Ergebnis unterwirft Bob sein Hilfs-Qubit, dessen Zustand ihm unbekannt ist, einer vorher festgelegten (reversiblen) Transformation. Läuft alles planmäßig, dann hat Bobs Hilfs-Qubit schließlich den ursprünglichen Wert von Alices Start-Qubit und die Teleportation ist abgeschlossen.

Will man zwei verschränkte Qubits teleportieren, so benötigt man zwei Paare von verschränkten Hilfs-Qubits, also insgesamt sechs paarweise verschränkte Qubits. Um eine Paar-Teleportation mit Photonen durchzuführen, muss man also sechs paarweise verschränkte Photonen produzieren, sie Alice und Bob zur Verfügung stellen und die Teleportation beendet haben bevor Umwelteinflüsse die Verschränkung der Photonen zerstören können. Das ist den Heidelberger Forscher jetzt gelungen. Sie haben intensive ultraviolette Laserpulse durch Bariumboratkristalle laufen lassen, wobei aufgrund von nichtlinearen optischen Effekten einige Zehntausend verschränkte Photonenpaare pro Sekunde erzeugt wurden. Drei solcher Paare gleichzeitig entstanden etwa alle sechs Sekunden. Verglichen mit früheren Experimenten ist das eine rund hundertfach bessere Ausbeute.

Das erste Photonpaar (1,2) wurde in den Start-Zustand gebracht, der teleportiert werden sollte. Die Forscher erprobten ihre Teleportationskünste an drei verschiedenen Start-Zuständen. Die beiden ersten waren nicht verschränkt, nämlich Zustand A = |H, V> bzw. B = |H+V, H–iV>, wobei „H+V“ linear polarisiert längs der Winkelhalbierenden zwischen H und V bedeutet, und „H–iV“ zirkulare Polarisation bezeichnet. Der dritte Zustand C = |H, V> – |V, H> war verschränkt. Die beiden anderen verschränkten Photonenpaare (3,4) und (5,6) wurden auf Alice und Bob verteilt.

Die Paar-Teleportation lief dann so ab: Zuerst machte Alice an den Photonen 1 und 3 eine Bell-Messung und teilte Bob das Ergebnis mit. Bob führte daraufhin eine geeignete Transformation der Polarisation von Photon 5 durch. Damit war der Start-Zustand von den Photonen 1 und 2 auf die Photonen 5 und 2 übergegangen. Dann machte Alice eine Bell-Messung an den Photonen 2 und 4 und teilte Bob wiederum das Resultat mit, der daraufhin die Polarisation von Photon 6 transformierte. Damit war der Start-Zustand von den Photonen 5 und 2 auf die Photonen 5 und 6 übergegangen. Die Teleportation war somit abgeschlossen.

Doch nicht jedes erzeugte Photonensextett eignete sich für eine Teleportation: Die Forscher mussten ihr Experiment 60 Stunden laufen lassen, um etwa 100 Teleportationen zu registrieren. Diese Ausbeute sollte sich jedoch noch wesentlich verbessern lassen. Ein Vergleich des Start-Zustands mit dem teleportierten Zustand zeigte, dass die nichtverschränkten Zustände A und B zuverlässiger übertragen wurden als der verschränkte Zustand C. Die Übertragungsgüte (Fidelity) lag mit 0,86±0,03 (A), 0,75±0,02 (B) bzw. 0,65±0,03 © deutlich über der Grenze von 0,40, die einem völligen Verlust des Start-Zustandes bei der Teleportation entspricht. In diesem Sinne war die Übertragung in allen drei Fällen erfolgreich.

Die Forscher weisen darauf hin, dass sich die zwei Qubits sowohl vor als auch nach der Paar-Teleportation an verschiedenen Orten befinden können. Diese nichtlokale Verteilung und Zusammenführung von Qubits eröffnet neue Möglichkeiten für die Quantenkommunikation, den Quantencomputer und für Quantenkorrekturverfahren.

Rainer Scharf

Weitere Infos:

* Originalveröffentlichung: Qiang Zhang et al.: Experimental quantum teleportation of a two-qubit composite system. Nature Physics (published online 17.9.06).
http://dx.doi.org/10.1038/nphys417
http://xxx.arxiv.org/abs/quant-ph/0609129
* Gruppe von Jörg Schmiedmayer:
http://www.atomchip.org/atomchip2/atomchip.php

Weitere Literatur:

* C. H. Bennett et al.: Teleporting an unknown quantum state via dual classical and Einstein-Podolsky-Rosen channels. Phys. Rev. Lett. 70, 1895 (1993).
http://dx.doi.org/10.1103/PhysRevLett.70.1895
* I. Marcikic et al.: Long-distance teleportation of qubits at telecommunication wavelengths. Nature 421, 509 (2003).
http://dx.doi.org/10.1038/nature01376
http://xxx.arxiv.org/abs/quant-ph/0301178
* R. Ursin et al.: Quantum teleportation across the Danube. Nature 430, 849 (2004).
http://dx.doi.org/10.1038/430849a
* G. Rigolin: Quantum teleportation of an arbitrary two-qubit state and its relation to multipartite entanglement. Phys. Rev. A 71, 032303 (2005).
http://dx.doi.org/10.1103/PhysRevA.71.032303
http://xxx.arxiv.org/abs/quant-ph/0407219

Quelle: prophysik

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  "Teleportation" von DNA
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 21:06 - Forum: Physik - Keine Antworten

Wie "NewScientist.com" berichtet, soll das Phänomen anhand von zwei Reagenzgläsern beobachtet worden sein. In einem dieser Gläser befand sich ein winziges DNA-Fragment, in dem anderen lediglich reines Wasser. Beide Röhren waren einem schwachen elektromagnetischen Feld mit einer Stärke von 7Hz ausgesetzt. 18 Stunden später und nachdem sich die DNA mittels einer Polymerase-Kettenreaktion vermehrt hatte, konnten die Wissenschaftler um Montagnier wie durch Zauberhand auch in der ursprünglich reinen Wasserprobe DNA nachweisen.

Merkwürdigerweise musste die ursprüngliche Probe zuvor mehrere Male verdünnt werden, bis das Experiment in der beschriebenen Art und Weise funktionieren konnte. Dieser Umstand könnte denn auch erklären, warum der Effekt bislang nicht schon zuvor beobachtet wurde.

Um das verblüffende Phänomen zu überprüfen, verglich Montagnier die Ergebnisse mit Kontrollproben, in welchen weniger Zeit vergangen war, die Teströhren keinem elektromagnetischen Feld oder geringeren Feldern ausgesetzt waren und in welchen beide Gläser mit reinem Wasser gefüllt waren. In keinem dieser Kontrollversuche zeichnete sich der beschriebene Effekt auch nur ansatzweise ab.

Die Forscher sind jedoch nicht nur von dem Umstand beeindruckt, dass sich DNA ohne direkten Kontakt in fernes Wasser übertrug, sondern auch, dass dies über einen derart langen Zeitraum geschah. Selbst wenn man also Quantenphänomene als Erklärung für den magisch wirkenden Vorgang anführen will, steht man hier also vor dem Problem, dass sich diese für gewöhnlich in Sekundenbruchteilen und nicht binnen Minuten oder gar Stunden und unter deutlich geringeren Temperaturen einstellen. Der Nachweis eines Vorgangs durch den sich in der natürlichen Biologie Quanteneigenschaften bei Zimmertemperaturen ereignen, wäre schon alleine für sich eine Sensation.

Zum derzeitigen Zeitpunkt steht eine Wiederholung von Montagnies Experiment durch unabhängige Wissenschaftler noch aus, weswegen sich schon jetzt zahlreiche Wissenschaftler skeptisch zeigen. So zitiert der "NewScientist" Klaus Gerwert von der "Ruhr-Universität Bochum", wenn dieser erklärt, dass es nur schwer vorstellbar sei, wie die Information im Wasser über eine derart lange Zeitspanne gespeichert werden könne.

Beweisen die Ergebnisse also, dass sich das Leben auch durch die Nutzung von Quantenphänomenen und auf sehr subtile Art und Weise ausbreiten kann? Alternativ könnte es auch bedeuten, dass das Leben selbst eine komplexe Projektion dieser Quantenphänomene ist und dann auch von diesen auf bislang unbekannte und unverstandene Weise abhängig wäre, wie sie nur sehr schwer nachzuweisen ist. Auch wenn Montagnier selbst nicht direkt auf die Möglichkeit verweist, so könnten die Ergebnisse aber auch Quanteneigenschaften der Wassermolekülen selbst nachweisen, wie sie über die bislang bekannten chemischen Eigenschaften des Wasser weit hinausgehen.

Quelle: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de

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  Gibt ein Leben nach dem Tod?
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 21:04 - Forum: Nahtoderfahrungen - Erlebnisse - besondere Bewusstseinszustände - Antworten (1)

US-WISSENSCHAFTLER sind SICHER

Es gibt ein Leben nach dem Tod



Die Frage, die alle Menschen berührt: Was passiert, wenn wir sterben, gibt es ein Leben nach dem Tod?

Die Frage ist so alt wie die Menschheit: Ist mit dem Tod alles vorbei – oder gibt es eine Auferstehung, wie sie verschiedene Religionen lehren?

Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia) – Der Neurochirurg Dr. Eben Alexander sagt ja, es gibt ein Jenseits – und sorgt in den USA mit seinem Bericht im Nachrichtenmagazin Newsweek und seinem Buch für Wirbel.
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Der Neurochirurg Dr. Eben Alexander ist überzeugt: Es gibt den Himmel und es gibt ein Leben nach dem Tod

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Alexander berichtet darin über Nahtod-Erfahrungen, die er gemacht hat. Die Erlebnisse seien so beeindruckend und nachhaltig gewesen, dass er auch als Wissenschaftler sagen kann: Es gibt einen Himmel und ein Leben nach dem Tod.

Mutige Worte eines Forschers, der in Harvard lehrte und seit 25 Jahren anerkannter Experte auf seinem Gebiet ist.

Auslöser für seinen Sinneswandel war eine ernste Krankheit, eine Hirnhautentzündung im Jahr 2008. Sieben Tage lang lag er im Koma. „Mein Körper zeigte keinerlei Reaktionen, meine höheren Gehirnfunktionen waren ,off-line‘“, sagt er.

Sein Neocortex war lahmgelegt, der Teil der Großhirnrinde, der für Sinneseindrücke, Gedanken und Gefühle zuständig ist und den Menschen zum Menschen macht, so Alexander.

Doch dann, am 7. Tag des Komas, während Ärzte noch über Sinn von Behandlungsmaßnahmen diskutiert hätten, habe er die Botschaft empfangen: „Du musst nichts fürchten.“

„Sie kam aus einer Dimension, von der ich nicht wusste, dass es sie gibt“, sagt Alexander. Es sei die gleiche, die andere Patienten bei Nahtod-Erfahrungen gemacht hatten. Dies zeige, dass es ein Bewusstsein außerhalb der körperlichen Wahrnehmung gebe.

Diese Dimension beschreibt er so: Er habe sich in „großen, wallenden Wolken“, wiedergefunden, umgeben von „schimmernden Wesen“. „Von oben erklang ein mächtiger, herrlicher Gesang, fast greifbar.“

Auf seiner himmlischen Reise sei er nicht allein gewesen: „Eine junge Frau war bei mir, mit hohen Wangenknochen und tiefblauen Augen. Wir saßen auf einem Schmetterling, und wir waren umgeben von Schmetterlingen. Ohne Worte zu benutzen, sprach sie zu mir, es war keine Fantasie, es war real. Es war eine Botschaft aus folgenden drei Teilen: * Du wirst für immer geliebt und wertgeschätzt * Du musst nichts fürchten * Du kannst nichts falsch machen.“

Diese Botschaft habe ihn mit unendlicher Erleichterung erfüllt, so Alexander. Er habe eine „göttliche Brise“ gefühlt, eine Dunkelheit, die gleichzeitig hell leuchtete. Die Frau habe ihm dann gesagt, sie werde ihm viel zeigen, doch er müsse auch wieder „zurück“.

Seit er wieder gesund ist, hat Eben Alexander eine völlig andere Sicht auf die Dinge: „Ich weiß, dies klingt alles sonderbar. Früher hätte ich all dies als Hirngespinste abgetan. Doch was ich erlebt habe, war real. Alles im Universum hängt mit allem zusammen, alles ist miteinander verbunden und von Liebe bestimmt. Einstein und Jesus sprachen von derselben Sache, auf ihre eigene, unterschiedliche Weise.“

Bild „Proof of Heaven – A Neurosurgeon's Journey into the Afterlife“

Quelle

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  Das Verständnis für orientalische und alt ägyptische Denkweisen
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 21:02 - Forum: Religionen - Religionswisschenschaften - Gnosis - Koptologie - Keine Antworten

© Wolfgang Kosack hat geschrieben:

Das Verständnis solcher Art Texte ist eben nur dann möglich, wenn man geübt ist, unter die scheinbar so glatte Oberfläche eines Märchens zu schauen und das Verständnis auf kleine Nebensächlichkeiten oder Auffälligkeiten zu lenken, um plötzlich unvermittelt in die Tiefe der Gedanken zu rutschen, die hinter einem solchen Text verborgen sein können. Dann wird man die Erzählung aus dieser Warte neu und erneut betrachten.

Bilder und Symbole verdichten sich, Wesentliches wird von Unwesentlichem getrennt. Der einfache Text entschlüsselt sich zu einer verfeinerten Form philosophischen Denkens, die umso klarer wird, je mehr man sich in die Hintergründe der Geschichte verliert.

Natürlich sind dabei Spekulationen Tür und Tor geöffnet, und niemand kann verhindern, daß man sich in Grübelei über den eigentlichen oder vermeintlichen Sinn den Kopf zerbricht und zu Ergebnissen kommt, die weit abseits der vom Philosophen und Dichter angelegten Basis liegen und am Sinn vorbeigehen. Um diesen frucht und ergebnislosen Spekulationen im Voraus einzudämmen und der Gedankenfülle einen sicheren Rahmen abzustecken, haben die Philosophen Dichter, die in dieser Art Texte verfaßten, ein Hilfsmittel benutzt. Man entwickelte ein ‘Vokabelverzeichnis’, d.h. man faßte eine Gruppe von Begriffen zusammen meist völlig harmlosen Inhalts, denn darauf kam es ja an! und belegte sie mit einem Nebensinn. Wichtig war, daß dieser Vorrat nicht allzu groß und damit unübersichtlich wurde. Mit Hilfe dieses Vokabelschatzes baute man Erkenntnissysteme auf, die für nicht geschulte Ohren wie ganz normale Erzählungen klangen, und vermittelte Einsichten, die sich nur dem Wissenden erschließen. Es war ein unterhaltsames Gesellschaftsspiel im orientalischen Salon, diese Vokabeln zu entschlüsseln und mit Geduld und Scharfsinn den wahren Sinn der Geschichte zu entdecken.

Je kunstvoller dieses Vokabelsystem gestaltet wurde, desto mehr Aussagen ließen sich damit treffen, desto leichter ließ sich auch den Aussagen ein unverfänglicher Nebensinn zuordnen, der für Nicht Eingeweihte genau so spannend und interessant war (ja eben deswegen so gern und häufig gehört oder gelesen!), wie er dem Kenner philosophische Erfahrungen vermittelte. 

Das Erbe der Philosophen liegt in Märchen, Geschichten und Erzählungen verborgen, die von jedermann gern gelesen und sehr geschätzt wurden. Es war eine Art Propaganda, die der eigentlichen Philosophie zu weiterer Verbreitung verhalt als sämtliche Lehrstühle der Universität zusammengenommen.

Um die Art, wie man solche Vokabeln verwendete, dem Leser begreiflich zu machen, habe ich in meinem Märchen versucht, das nachzuahmen, was die Texte als Hintergrund enthalten können und was in den meisten Fällen unentdeckt und noch gar nicht entschlüsselt ist.

Mein Vokabelvorrat beschränkt sich auf die handelnden Personen und auf das Symbol ‘Brille’. Jede Person stellt eine bestimte Form orientalischer Philosophie dar, die in einem Teil dieses Buches behandelt wird. Die Gliederung des Buches ist also im Märchen enthalten, es nimmt Vorwort, Kurzfassung und Ergebnis meiner Studien vorweg. Jede Person stellt eine bestimmte Epoche der orientalischen Philosophie vor: Die Übergänge und Beziehungen der Personen zueinander sind Übergänge und Beziehungen zu den philosophischen Strömungen. Dingsymbole kommen nur dann vor, wenn der Gang der Beziehungen (und der fiktiven Märchenhandlung) so schwierig wird, daß man auf weiterhelfende Elemente nicht verzichten kann.

Zentrale Vokabel ist die ‘Brille’ (in meinem Märchen, welches das Buch enthalten wird alle nachfolgenden Vokabeln erläutert - erklärt aber auch das grundsätzliche Prinzip!) : die Erkenntnis, die Gnosis. Sie wird verkauft, verliehen, verschenkt und verstümmelt. Die Handlungsträger sind mit ihr verbunden, besitzen sie, geben sie weiter, erleben etwas mit ihr. Sie sind die Epochen der orientalischen Philosophie:

Abu Taleb ist Vokabel Vertreter für Altägypten, Mustafa ist Vertreter der Gnosis, Fachreddin ist Vertreter der Manichäer, der Sultan ist Vertreter des Sufi, der Zwerg Vertreter der Mystiker. Es bliebe noch Selime, die ich als Vokabel Vertreterin für Weisheit benutzt habe.

Mit diesen Bedeutungsuntergrund muß man das Märchen noch einmal durchgehen, um festzustellen, was zum Fortgang der philosophischen Entwicklung beiträgt, welche Elemente retardieren und was als Symbol verstanden wird. 

Das freilich ist eine Arbeit, die der Leser alleine bewältigen muß. Um ihm noch eine Hilfestellung zu geben: Bestimmte Elemente führen die Handlung weiter: die Schriftstücke und der Spiegel. Sie haben naheliegende Bedeutung. Das Übrige ist Beiwerk.

Die Lektüre unter Verwendung dieser Deutung wird Erkenntnisse bringen, die man in dem nachfolgenden Buch finden wird: Die Geschichte und Überlieferung der Gnosis (im ursprünglichem Sinne von Erkenntnis, nicht im Sinne der "gesunkenen Gnosis", dem Gnostizismus!) in der orientalischen Philosophie.

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  Neoprotestantismus
Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 20:58 - Forum: Religionen - Religionswisschenschaften - Gnosis - Koptologie - Keine Antworten

Ich weiß nicht, ob einer der hier lesenden Herzverständigen die geistige Entwicklung in den letzten Jahren und Jahrzehnten aufmerksam verfolgt hat - ich nehme an, eher nicht, denn das hier zu entwirren erfordert eine Menge nicht herzverständiger analytischer Fähigkeiten und vor allem verlangt es die Fähigkeit, erworbenes Wissen auch anzuwenden - was ja Herzverständigen manchmal an beiden Enden fehlt und wofür dann oft genug der Herzverstand als Lückenbüßer herhalten muss. 

Aber dieses ist geschehen: während wir hier um die mystischen Höhen und Tiefen und auch Abgründe unserer Seelen besorgt waren, hat sich in der übrigen Welt aus dem Mief des amerikanischen Kalvinismus ein Untier erhoben, das alle wiedergeborenen Christen in den Himmel und alle sonstigen Menschenkinder in die Hölle befördern möchte. Es predigt im Übrigen, wie der gesamte Kalvinismus, wirtschaftlichen Erfolg als Beweis für Gottgefälligkeit und spricht so die Milliarden und Abermilliarden an Privatvermögen schon mal im Namen des dreieinigen Gottes gerecht. Ich habe darauf bereits vor zehn oder mehr Jahren hingewiesen, aber damals schalt man mich nur dafür. Jetzt haben wir den Salat und schlimmer, er vergiftet nicht nur die USA er vergiftet die ganze Welt, soweit sie dem christlichen Kulturkreis angehört. 

Da er sie also für gottgefällig ansieht, hat der Neoprotestantismus natürlich auch keinerlei politische Brisanz - er unterstützt vielmehr überall in der Welt diejenigen, welche die dicksten Konten haben. Dafür dürfen sie dann riesige Kirchenhallen errichten und Suppenküchen betreiben.. allerdings sollen manche von ihnen auch ganz brauchbare Programme darüber aufgelegt haben, wie man sich aus Slums hocharbeiten sollte. Darüber könnte man sich freuen, wenn nicht der Tenor der ganzen Sache wäre: die Reichen sind und bleiben die Gottgefälligen, also eifere ihnen nach, dann wirst du es auch.. was ein illusorisches Ziel ist, ich stelle mir gerade die Deutsche Bank vor, umlagert von einer riesigen Horde wirtschaftlich aufgestiegener wiedergeborener Christen a la Bush Junior, der war ja auch einer von ihnen. Ich bin ziemlich sicher, dass diese wiedergeborenen Christen die Deutsche Bank nur aus einem einzigen Grund belagern werden: ihre Vermögen dort zu deponieren und deren Produkte zu erwerben. Als Konkurrenten sehe ich sie dort nicht. 

Das Christentum birgt, selbst das Bibelchristentum, reichlich sozialen Sprengstoff, es wendet sich, nimmt man es ernst, gerade gegen die, die doch das finanzielle Rückgrat aller wiedergeborenen Christen sind: die reichen wiedergeborenen Christen in den Vereinigten Staaten. Aber seit Jean Calvin ist diese Stoßrichtung entschärft, denn gut alttestamentarisch fand dieser, Gott habe den, der ihm wohl gefällt, mit irdischem Erfolg zu belohnen und schloss messerscharf, die Reichen müssten also die Belohnten sein. Die Bergpredigt muss leider vor Jean Calvin abdanken, denn da ist nichts mehr mit Hungern und Dürsten nach Gerechtigkeit.. wer nicht genug hat, der frage sich, welche Sünden ihn daran hindern mehr als genug zu haben. 

Aber es sind doch auch viele Nichtchristen reiche Leute? Nun, das war dann der Teufel und sie haben ihren Lohn schon dahin.. dasselbe sagen die Muslime und sie meinen die reichen Christen und so geht der Ball immer herum. Sicher gibt es sympathische Züge bei ihnen: Redlichkeit, Hilfsbereitschaft, Tatkraft, Anteilnahme in Freud und Leid - aber möchtet ihr in einer Gesellschaft leben, in der Paare deshalb verurteilt werden, weil sie ohne Trauschein zusammen leben, in der Homosexualität verdammt wird, Abtreibung verboten, ja sogar Verhütung ein strafbarer Akt ist? Denn natürlich stürzt man sich hier wie überall unter Christen zunächst auf das, was der Mensch zwischen den Beinen trägt - dieses ist ja der Erzfeind eines jeden guten Christen. Als hätte die Menschheit sonst keine Probleme..

Täuscht euch nicht - dies ist keine Randerscheinung, sondern sie bedeutet vielen armen Menschen in Afrika, in Südamerika und im Osten Europas das Christentum schlechthin, sie hat in den besagten Gebieten den Ruf eine Großkirche, den man sonst nur von den großen Konfessionen kennt. Aber an die denkt kaum einer, wenn von Christentum die Rede ist - geschweige dass irgendwer dazu mahnt, doch wenigstens die soziale Brisanz des Bibelchristentums richtig auszuspielen - nun, von denen wird es bestimmt niemand tun und der Rest freut sich, die drohende Armut, diese tausende Hunde, die dann doch des Hasen Tod wären,singen und tanzen für Jesus und sind entschärft. Man darf weiter kungeln und schachern.. und da tanzen nicht nur ein paar Verrückte, da tanzen Millionen und Abermillionen...

Autor: Merrit

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