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Wie weit darf der Mensch gehen? - Druckversion

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Wie weit darf der Mensch gehen? - phaeton - 06.12.2017

Ein Thema,welches mich sehr betroffen macht,wenn Mensch über Leben und Tod eines Familienmitgliedes entscheidet....

Nein,ich meine nicht anderen Menschen,sondern den vierbeinigen Freund...

Ob Hunde oder Katze,oder sonstige Haustiere,doch heute meine ich speziell den Hund.

Ist das ein Thema,welchels mir schon mein ganzes Leben begleitet,es gab eigentlich nichts Schlimmeres für mich,als
zu erleben,wie zb. meine Eltern sich Hunde zulegten,um sie nach belieben wieder abzuschieben....was meistens
einschläfern bedeutete.

Oder es selbst zu tun,was auch immer,es war grausam. Viele konnte ich retten,indem ich sie selbst großzog,oder mich selbst
um sie kümmerte,wenn es schon ältere Hunde waren....

So kam es unwillkürlich dazu,dass man mich niemals ohne Hund sah.
Bis heute ist das so und sie sind für so wertvolle Geschöpfe,egal ob sie krank,nicht reinrassig sind,oder sonstige Makel...

Ist der Mensch denn von vollkommener Schönheit? Ist das überhaupt wichtig?

Niemals,denn jedes Lebewesen trägt in sich eine so lebendige Schönheit,man muss sie nur erkennen können..

Was ich heute ansprechen möchte,darf der Mensch einen Hund einfach einschläfern lassen,nur weil er alt geworden ist und dementsprechende Alterserscheinungen sich zeigen,sonst gehts dem Tier doch gut...
eben nicht mehr makellos....

Na und?

Sind wir denn makellos,wenn wir altern?

Manche reden sich auch raus,indem dann der Satz kommt....es war doch besser für ihn/sie

Wieso?

Solange noch die pure Lebensfreude aus den Augen strömt,gibt es keinen Grund,dieses Leben zu beenden.

Hab ich soviele Hunde verloren,wo der Mensch eingegriffen hatte,mit den seltsamsten Motiven aber ich gab den Kampf nicht auf,dass sowas nie wieder passiert.

Mein vorletzter Hund wurde im Alter von 8 Jahren von den Ärzten aufgegeben,aber nur,weil sie keine Nahrung für ihn finden konnten
Aber ich und so schenkte ich ihm noch 5 schöne Jahre.

Sie sagen es einem selbst,wenn der Tag X da ist. Er kam und in seinen Augen war keine Lebensfreude mehr.
Er sah mich nicht mehr und lag regungslos auf meinem Schoß. Ich spürte,wie er meine Liebkosungen noch in sich aufsaugte.
Nein,ich würde ihn nicht alleine lassen,dass wollten wir bis zum Ende gemeinsam durchstehen.
Tierarzt kam zu uns nachhause und er durfte friedlich in meinen Armen einschlafen.

Dauerte es über 7 Monate bis ich wieder bereit war für einen neuen Welpen....
Wieder war es ein kleiner Aussenseiter,aber genau ihn nahm ich auch und er ist mein Schatten,wir sind 24 Stunden zusammen..

Was mich sehr getroffen hat,jemand hat seinen Hund einschläfern lassen,weil die Leute auf der Strasse angeblich
dumm guckten,weil die Hündin wegen ihrem Rheuma schwerfälliger lief....und dieser Jemand meinte dann noch,,
man habe sich ja geschämt...

Plötzlich aus dem Nichts gab es diesen Hund nicht mehr und mir wurde mitgeteilt,dass in ein neuer Welpe bereits schon bestellt sei...
Wie geht sowas? In einem Atemzug beides mitzuteilen?

Neuer,schicker Vorführhund wird kommen....

für mich ist da etwas kaputt gegangen.....

oder ist das eine Überreaktion von mir?


RE: Wie weit darf der Mensch gehen? - phaeton - 04.01.2018

Wieder Sylvester, die Welt lässt es "krachen" und es sollte ja eigentlich ein Anlass der Freude sein.....

Ist es das denn noch?

Wenn man die Nachrichten schaut,es kommt nur...grosses Polizeiaufgebot,verletzte Beamte....
verletzte Bürger,vor allem auch Kinder...
Häuser brennen ab und unzählige Verbrechen geschehen....

Das ist für mich schon lange kein Fest der Freude mehr,zumal Millarden für diese Knallerei ausgegeben wird...

Geld,dass man durchaus sinnvoller einsetzen könnte....

Ja...könnte....was nicht in den Nachrichten gezeigt wird,wieviel Tiere dabei sterben,ja auch in der freien Natur....
Da macht sich so mancher Tierhasser ans Werk. Fallen für Wildkatzen werden aufgestellt und was für
eine Gaudi,den Katzen steckt man Knaller große und kleine in so manche Öffnungen der Tiere....die regelrecht
zerfetzt werden...

Sprachlosigkeit und tiefe Trauer tut sich da bei mir auf. Es genügt ja nicht,dass ganze Herden von Wildschweinen,Rehe,Hirsche ohne jegliche Orientierung auf die Strassen laufen,oder genau vor die
Flinte der Jagdpächter,die natürlich wissen.....so schnell bekommen sie keinen Schuß mehr so leicht hin...

Möchte ich da gar nicht weiter aufzählen,was noch alles passiert,nur diese vergeudeten Millarden,welch Hilfe wären sie doch für die geschundene Tierwelt..

Mancher wird jetzt wohl innerlich aufzählen,wieviel Not auf der Welt herrscht,die sei natürlich nicht vergessen.....

Doch hier geht es um Tiere,rein thematisch gesehen....

Der Mensch wird niemals die Grenzen erkennen,wie weit er gehen kann....

Heute nicht mehr,dafür ist es schon zulange zu spät....