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Der Magnet - Motor, Legende oder Tatsache?
#1
Es gibt einen Motor, der seine Energie aus Permamagneten bezieht und ohne äußere Kraftquelle funktioniert, und das, laut Erfinder ca. 10 Jahre lang. Im Internet wird er hier:

http://www.gehtanders.de/magnetmotor/vorgestellt,

und ein Video zeigt den Motor und seinen Erfinder 1954:



Was draus geworden ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber es gibt ihn wirklich. Er hat aber auch nichts mit div. Bausätzen und im Netzt angebotenen Motoren zutun, denn der Haken ist dabei, die Permamagnete bei jeder Umdrehung an und abzuschalten, das aber war das "Geheimnis" jenes Erfinders Friedrich Lülling. Ob es darum ein Patent gibt, weiss ich nicht, hier hab ich lediglich ein Patent, zu einem offenbar identischen Motor gefunden:

Magnetic Motor
von Karl-Josef Jungerts
Patent DE 10 2005 059 652 A1
Offenlegung 28.6.2007

Warum der Motor weder allgemein bekannt ist, noch anscheinend kommerziell genutzt wird (von verschöhrungstheoretischen Ansäten abgesehen, die ohnehin stets als Totschlagargument gebracht und verbreitet werden - nützt keinem!), entzieht sich meiner Kenntnis. Recherchen im Netzt verlaufen ins Leere, bzw. zeigen immer die selben Links.

Aber ich werde mal außerhalb dieser Möglichkeiten weiter recherchieren!Wer immer darüber etwas weiß, den bitte ich um Mitteilung!

LG
Eik
Lautlos ist die Wahrheit, wie der Staub in einem tönernen Gefäß, das Gefäß kann brechen, was bleibt ist die Wahrheit.....
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#2
Cool. Lass uns wissen wenn irgendwas dabei herauskommt.
Ich bin in der Richtung nicht auf irgendwas faßbares gekommen, bin aber inzwischen auch nur noch marginal daran interessiert - ausserdem ist die Noise-Ratio der Quellen dank internet inzwischen für mich zu hoch.

(Interessanter fände ich grad die Vril-ya - denn die gibt es wirklich - allerdings hab ich sie bisher auch nur beim Kampfsaufen miterlebt. Mag an mir liegen - ich bin da nicht besser...)
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#3
(20.05.2017, 21:30)Elevation Eight schrieb: Cool. Lass uns wissen wenn irgendwas dabei herauskommt.
Ich bin in der Richtung nicht auf irgendwas faßbares gekommen, bin aber inzwischen auch nur noch marginal daran interessiert - ausserdem ist die Noise-Ratio der Quellen dank internet inzwischen für mich zu hoch.

(Interessanter fände ich grad die Vril-ya - denn die gibt es wirklich - allerdings hab ich sie bisher auch nur beim Kampfsaufen miterlebt. Mag an mir liegen - ich bin da nicht besser...)

Grüß Dich Smile

Ich halte Dich und den Rest auf den Laufenden.

Was weißt Du den über die Vril ? Das ist ein Thema was mich persönlich sehr interessiert, geschrieben wird darüber (nicht nur im Netzt) ja viel. 
Flog das Ding? Wie groß war es?  Und was hatte es für einen Antrieb? War es Weltraumtauglich?
(ich weiss zu viele Fragen) Smile
Wink
  

LG

Eik
Lautlos ist die Wahrheit, wie der Staub in einem tönernen Gefäß, das Gefäß kann brechen, was bleibt ist die Wahrheit.....
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#4
(20.05.2017, 21:46)Eik schrieb: Was weißt Du den über die Vril ? Das ist ein Thema was mich persönlich sehr interessiert, geschrieben wird darüber (nicht nur im Netzt) ja viel. 

 

Moin Eik,

 also ja, grundsätzlich muss man sich da mit den Hintergründen vertraut machen. Im Netz ist schon viel zu finden, so Du die Spreu vom Weizen zu trennen vermagst... und zuweilen begegnet man den Leuten auch persönlich.

Interessant zu wissen ist, dass die Konzepte sich offenbar auf die Lehren des Markion von Sinope berufen.
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#5
(19.05.2017, 14:02)Eik schrieb: Es gibt einen Motor, der seine Energie aus Permamagneten bezieht und ohne äußere Kraftquelle funktioniert, und das, laut Erfinder ca. 10 Jahre lang. Im Internet wird er hier:

http://www.gehtanders.de/magnetmotor/vorgestellt,

und ein Video zeigt den Motor und seinen Erfinder 1954:



Was draus geworden ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber es gibt ihn wirklich. Er hat aber auch nichts mit div. Bausätzen und im Netzt angebotenen Motoren zutun, denn der Haken ist dabei, die Permamagnete bei jeder Umdrehung an und abzuschalten, das aber war das "Geheimnis" jenes Erfinders Friedrich Lülling. Ob es darum ein Patent gibt, weiss ich nicht, hier hab ich lediglich ein Patent, zu einem offenbar identischen Motor gefunden:

Magnetic Motor
von Karl-Josef Jungerts
Patent DE 10 2005 059 652 A1
Offenlegung 28.6.2007

Warum der Motor weder allgemein bekannt ist, noch anscheinend kommerziell genutzt wird (von verschöhrungstheoretischen Ansäten abgesehen, die ohnehin stets als Totschlagargument gebracht und verbreitet werden - nützt keinem!), entzieht sich meiner Kenntnis. Recherchen im Netzt verlaufen ins Leere, bzw. zeigen immer die selben Links.

Aber ich werde mal außerhalb dieser Möglichkeiten weiter recherchieren!Wer immer darüber etwas weiß, den bitte ich um Mitteilung!

LG
Eik

Werde das auch mit Spannung verfolgen. Das einzige was ich zu diesem Thema weiß, ist die Tatsache, dass unliebsame Erfindungen und Erfinder ganz gerne mal unterdrückt werden. Leider -
Die Liebe freut sich über die Wahrheit. Die Lüge liebt die Wahrheit nicht.
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#6
Das Problem bei den Permamagnetmotoren, so ich mich damit befasst habe, ist das Energieprodukt eines Permamagneten.

Hier ist ein Datenblatt eines wirklich sehr starken modernen Permanentmagneten:

https://www.supermagnete.de/data_sheet_Q...9-20-E.pdf

So ein Ding hatte Lüling in den 1960ern mit Sicherheit noch nicht in seinem "Motor". Neodym-Magnete sind neuer.

So, jetzt schauet da mal rein, was das Ding für ein "Energieprodukt" hat. Unter dem Energieprodukt eines Magneten versteht man die gesamte(!) im Magnet gespeicherte Energie. Also das, was Ihr Lüling-Motor maximal herausziehen könnte (wenn es nicht noch andere Probleme gäbe mit Magnet-Motoren, aber egal, jetzt (erstmal diesen Punkt)

Da steht:

Energieprodukt = 342-358 kJ/m³

Also ein 1 Kubikmeter großer extrem starker Neodym-Permanentmagnet hat gerade mal rund 350 kJ an Energie gespeichert.

Damit kommt ein Auto nicht weit. Ist halt so...

LG Eik
Lautlos ist die Wahrheit, wie der Staub in einem tönernen Gefäß, das Gefäß kann brechen, was bleibt ist die Wahrheit.....
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#7
@Elevatin Eight,

Was hat ein Viril mit Markion von Sinope zutun? Da kann ich bisher keinen Zusammenhang finden. Der Mann hat zwar ordentlich im. frühen Christentum "herumgewühlt", aber über seine technischen Begabungen ist mir nichts bekannt.

LG Eik
Lautlos ist die Wahrheit, wie der Staub in einem tönernen Gefäß, das Gefäß kann brechen, was bleibt ist die Wahrheit.....
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#8
Die Frage ist halt, worum geht es eigentlich, bzw. wonach sucht man?

Geht es um Ufologie, dann ist die Sache im Grunde recht einfach: es wurde verschiedentlich erklärt, dass die vermeintlichen Ausserirdischen, die im Zus.hang mit Ufos oft auftauchen, beschreibungsmäßig identisch sind mit dem, was unsere heidnischen, polytheistischen Vorfahren als Götter bezeichnet haben.

Wenn wir dann also fragen, was diese Götter sind, von denen alle unsere Vorfahren (griechische, römische, keltische, nordische  usw.usf.) erzählt haben, dann können wir uns dazu in den fortwährenden Diskurs der Chaosmagier einklinken, der sich darum dreht, ob diese Wesenheiten nun eigenständig handlungsfähige Entitäten sind, oder ob es sich um Konstrukte des höheren Selbst handelt (sog. Archetypen im Jung'schen Sinne), die auf wunderliche Weise transpersonal wirken können. In jedem Fall frelich handelt es sich da um innerpsychische Prozesse - und wenn die Wesenheiten eigenständig sind, dann existieren sie auf irgendwelchen sog. "Ebenen", die man als  "astral" oder dgl. bezeichnet. Sie sind also jedenfalls der nach objektiven Kriterien erfolgenden Messung der äußeren Realität entzogen (was nicht heisst dass sie deshalb keine Wirkung hätten).

Wenn dann Däniken erklärt, die Götter, an die unsere Vorfahren glaubten, seien in Wirklichkeit Ausserirdische gewesen, dann stellt er lediglich die ganze Angelegenheit vollends auf den Kopf. Umgekehrt wird ein Schuh draus: die heute geglaubten Ausserirdischen korrespondieren mit denselben innerpsychischen Prozessen, die dereinst mit den Göttern zusammenhingen.

Damit haben wir einen Rahmen, der für die ganze Ufo-Geschichte eine Verortung ermöglicht. Insbesondere wissen wir damit auch, wie die Antriebstechniken derselben zu betrachten sind: in jedem Falle innerpsychisch. Im nächsten Schritt ergibt sich damit notwendig die Auseinandersetzung mit den spirituellen Grundlagen, die uns in den Stand versetzen, dei entsprechenden innerpsychischen Ebenen erschliessen zu können.
Und da kommt dann das Vril ins Spiel...
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#9
(20.06.2017, 19:02)Elevation Eight schrieb: Die Frage ist halt, worum geht es eigentlich, bzw. wonach sucht man?

Geht es um Ufologie, dann ist die Sache im Grunde recht einfach: es wurde verschiedentlich erklärt, dass die vermeintlichen Ausserirdischen, die im Zus.hang mit Ufos oft auftauchen, beschreibungsmäßig identisch sind mit dem, was unsere heidnischen, polytheistischen Vorfahren als Götter bezeichnet haben.

Wenn wir dann also fragen, was diese Götter sind, von denen alle unsere Vorfahren (griechische, römische, keltische, nordische  usw.usf.) erzählt haben, dann können wir uns dazu in den fortwährenden Diskurs der Chaosmagier einklinken, der sich darum dreht, ob diese Wesenheiten nun eigenständig handlungsfähige Entitäten sind, oder ob es sich um Konstrukte des höheren Selbst handelt (sog. Archetypen im Jung'schen Sinne), die auf wunderliche Weise transpersonal wirken können. In jedem Fall frelich handelt es sich da um innerpsychische Prozesse - und wenn die Wesenheiten eigenständig sind, dann existieren sie auf irgendwelchen sog. "Ebenen", die man als  "astral" oder dgl. bezeichnet. Sie sind also jedenfalls der nach objektiven Kriterien erfolgenden Messung der äußeren Realität entzogen (was nicht heisst dass sie deshalb keine Wirkung hätten).

Wenn dann Däniken erklärt, die Götter, an die unsere Vorfahren glaubten, seien in Wirklichkeit Ausserirdische gewesen, dann stellt er lediglich die ganze Angelegenheit vollends auf den Kopf. Umgekehrt wird ein Schuh draus: die heute geglaubten Ausserirdischen korrespondieren mit denselben innerpsychischen Prozessen, die dereinst mit den Göttern zusammenhingen.

Damit haben wir einen Rahmen, der für die ganze Ufo-Geschichte eine Verortung ermöglicht. Insbesondere wissen wir damit auch, wie die Antriebstechniken derselben zu betrachten sind: in jedem Falle innerpsychisch. Im nächsten Schritt ergibt sich damit notwendig die Auseinandersetzung mit den spirituellen Grundlagen, die uns in den Stand versetzen, dei entsprechenden innerpsychischen Ebenen erschliessen zu können.
Und da kommt dann das Vril ins Spiel...

Hm Grüß Dich Elevation Eight,

Mir ging es weniger um unbekannte fliegende Objekte bei den Vril, als denn um Tatsachen von Mythen zu trennen inwiefern, Wissenschaftler schon vor 100 Jahren einen "exotischen" Antrieb entwickelt haben. Ob der dann auch von anderen Lebensformen benutzt wird, oder wurde, ist, sofern es ihn gibt und er funktioniert, eher eine Frage der Logik. Im Übrigen zweifle ich nicht daran, dass es im Universum und auch in unserer Nähe (Galaxie) weitere Lebensformen mit einem (selbst)Bewusstsein gibt.

LG

Eik
Lautlos ist die Wahrheit, wie der Staub in einem tönernen Gefäß, das Gefäß kann brechen, was bleibt ist die Wahrheit.....
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#10
(20.06.2017, 19:32)Eik schrieb: Mir ging es weniger um unbekannte fliegende Objekte bei den Vril, als denn um Tatsachen von Mythen zu trennen

Hmja. Da würde ich dann gern noch ein bischen tiefer greifen und fragen, ob das überhaupt möglich oder sinnvoll ist. In unserem Sprachgebrauch wird der Mythos abgewertet und ist irgendwie synonym mit Märchen oder gar Lüge. In anderen Kulturen war der Mythos das, was überhaupt erst Kultur und Identität herstellt, und man fand es kaum der Mühe wert, nach Tatsachen zu fragen.
Jede sog. Tatsache kann man zerstören, wenn man tief genug gräbt um an ihren Prämissen zu rütteln. In unserer Kultur wird das Hinterfragen von Tatsachen darauf hinauslaufen, dass man letztlich einen "wissenschaftlichen Beweis" fordert - die Wissenschaft aber hat ganz explizit als Prämisse die Falsifizierbarkeit, d.h. dass die prinzipielle Zerstörbarkeit einer solchen Tatsache von vorneherein eingeräumt wird. Was also bleibt dann an Wert?

Beim Mythos ist die Sache insofern einfacher, als er wirksam ist. Er übt Faszination aus, er weckt eine gefühlsmäßige Resonanz, er lädt zur Identifikation ein. Das ist Bewusstseinsarbeit, und hat Folgen.
Jack Parsons hat die Raumfahrt nicht aus der Motivation heraus entwickelt, weil er ihre tatsächliche Möglichkeit analytisch belegt sah, sondern weil er Science-Fiction (also Mythos) geil fand - und diese Motivation war offensichtlich mächtig genug, um Veränderung in der Welt zu bewirken.

Ob es eine real existierende Antriebstechnologie in der Aussenwelt (also dem was wir als "objektiv" zu verstehen gewohnt sind) gegeben hat, ist natürlcih eine Frage, die man stellen kann. Ich weiss aber nicht, ob man sie beantworten kann - und selbst wenn, was nützt das, wenn die Art und Weise nicht greifbar dokumentiert und/oder für uns nicht nachvollziehbar ist? Interessant ist soetwas für mich eigentlich erst dann, wenn ich es nachbauen und ausprobieren kann.
Darüberhinaus halte ich es mit zwei Grundideen: die eine, dass die angeblich "objektive" Aussenwelt im Grunde Maya, also Illusion ist - oder anders gesagt: eine Spielwiese, die der Geist frei gestalten kann. Und die andere: "was der Mensch erdenken kann, das kann er auch erschaffen".
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