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Das Leben der Bäume
#1
Wenn ich durch Wälder spaziere ist es wunderbar still und dennoch kann ich soviel hören,sehen,fühlen.....

Das Rhaunen der Baumgeister macht es mir möglich auf so manche Baumgruppen zuzugehen,es ist wie ein
"stilles Rufen".
Es heißt,dass jeder Baum einen eigenen Faun (Baumgeist) in sich trägt. Der Faun ist mit den Wurzeln des
jeweiligen Baumes eng verbunden.
Vor ewiger langer Zeit sollen die Bäume sogar gelaufen sein und als der Mensch anfing wie wild alles abzuholzen,
beschlossen die Bäume sich unter der Erde,Wurzel an Wurzel zu verbinden.
Nabelschnüre bildeten sich daraus und jeder Faun ist mit einer dieser Nabelschnüre verbunden.

So gehe ich zu dieser Gruppe Bäume und beginne mein Ohr an sie zu legen,leise höre ich das sanfte Pochen
der Herzen,unter der vernarbten Rinde fühle ich den Pulsschlag der Zeit.
Leiser,bedachter,als ob es gilt das Herz zu schonen,als das des Menschens....

Werden Bäume ja viel älter,wenn man ihnen nicht den Lebensatem raubt...

Nach einer Weile beginnt der älteste der Bäume in dieser Gruppe leise mit mir zu sprechen.
Er erzählt von uralten Zeiten,als selbst sie noch frei waren...

Fühle ich mich ganz eng mit ihrer Energie verbunden und rufe den Strahl der Sonne zu uns,langsam fließt die wärmende Kraft durch meinen Körper und über meine Hände lasse ich diese in die Bäume gleiten...

Utopie? Nicht möglich?

Fantasie oder Realität?

Heart Heart Heart phaeton

[center][Bild: 6fzw6ub78e0.jpg]
dreamies.de[/center]
Die Augen eines Wolfes öffen dir das Tor zum Ursprung,so öffne dein Herz und du wirst wissen...Erkenntnisse sind der Weg zur Weisheit...
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#2
Das Leben der Bäume hat wahrlich eine lange Geschichte aufzuweisen.

In der gesamten Mythologie findet man Chronisten,die sich mit dem Baumkult beschäftigt haben...

Doch viel weiter zurück,in der Zeit als die Druiden durch die Welt pilgerten entdeckten sie den Baum als
ein Lebewesen,was nicht verwunderlich war,denn sie entdeckten die gesamte Natur als Weisheit des Lebens...

Sie erkannten unzählige Sinne und entwickelten ihre eigene Kommunikation zu den Bäumen.
All die Pilgerer die sich ihnen auf ihrer Reise durch die Welt anschlossen,lernten unwillkürlich alles,was durch die
Druiden entdeckt wurde.
Später wurde aus den Pilgerern das Volk der Kelten und Barden,heute auf der ganzen Welt verteilt leben und
das Geheimnis der Eichenpriiester(Druiden) weitergeben.

Erinnert man sich unwillkürklich an den Lebens-oder Weltenbaum,der die Erde mit dem Universum verband...
In vielen keltisch-bardischen Liedern und Gedichten kommt die Bedeutung dessen voll zur Geltung...
Die Wikinger,die Germanen zb. sangen sie gläubig mit,niemand anderst als Odin reiste am Weltenbaum hängend ins Jenseits und kam wieder zurück...

Nun,da die Druiden dreiviertel ihres Lebens in den Wäldern erforschend verbrachten,blieb es nicht aus,dass die Bäume,Pflanzen,eben die gesamte Flora und Fauna immer mehr Beachtung fanden.

Symbolkräfte des Universums dafür stand die Eiche,ja ,sie stand für jedes Leben der Multiversen, die Kraft wird aus den Wurzeln gezogen,somit ist Erde und Kosmos eins....feine Lichtfäden,wie leuchtende Silberschnüre unten anfingen und oben im grenzenlosen
Kosmos verschwanden und dennoch war alles miteinander verbunden.

Die Eiche stand auch für das erwachende Leben nach dem langen Winter,sie brachte den Erdboden zum Beben...

Das Christentum hat später sehr lange versucht diesen Baumkult zu verbieten,es wurden unzählige Bäume abgeholzt...
Doch zur Zeit Karl des Großen wurde der Baumkult anerkannt,man weihte Bäume der Jungfrau Maria...sehr zum Leidwesen der Kirche.
So dachten sie die Kontrolle über die Natur zu bekommen,
ist das überhaupt möglich?

Nur,wenn man alles zerstört,überall Häuser hinstellt,doch könnten wir ohne Natur überhaupt leben??

Als die Druiden noch nicht alle niedergemetzelt waren,ein bescheidener Rest sich in einen Orden zurückgezogen hatte,
diente die Eiche als "Beratungsraum",die Linde als "Gerichtsraum"....
Wichtige Entscheidungen sollen durch die Kraft der Linde geholfen haben,sehr weise und gerecht zu urteilen...

Noch heute sieht man vereinzelt neben Gerichten,Linden stehen....

In der Frühzeit galten Bäume als Zufluchtsstädten für die Menschen., Blätterdach sorgte für Schutz vor Regen und Sonne. Früchte nährte die Menschen. Holz wärmte sie....

Das erinnert mich an die Indianer,die nur soviel Büffel erlegten,wie sie wirklich nur brauchten,um den Winter zu überstehen..
Sie nutzten das Fell für Mäntel,Decken,die Haut,einfach alles,es blieb nichtmal ein Knochen übrig.....

Das war die wahre Kunst des Lebens,der Überfluß kam durch die Gier der Zivilation...so zerstört Mensch eben alles selbst.

Jeder Baum.,hat seine eigene Geschichte.....

Ja,wie auch die Baumgräber immer beliebter werden. Die Urne wird in einem Baum beigesetzt....


[center][Bild: bm82efxdvad.jpg]
dreamies.de[/center]
Die Augen eines Wolfes öffen dir das Tor zum Ursprung,so öffne dein Herz und du wirst wissen...Erkenntnisse sind der Weg zur Weisheit...
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#3
Bäume sind lebendiger als man bisher dachte. Sie haben zum Beispiel einen Puls, der ähnlich arbeitet, wie unser Herz. Ist dieser nur so langsam, dass man diesen schlicht "übersah". Nahm man an, dass ein Osmoseprozess das Wasser im Baum verteile, weiß man nun, dass sich die Äste der Bäume zusammenziehen und wieder erweitern um Wasser zu pumpen. Liegt der Herzschlag bei etwa 1 Schlag auf 2 Stunden.  Nicht nur, dass man via Zeitraffer auf Videos sehen kann, wie Kletterpflanzen gezielt nach Streben "greifen", haben Pflanzen verschiedene Sinne mit denen sie ihre Umwelt wahrnehmen bzw. mit dieser interagieren...

Neben den fünf bekannten Sinnen, sollen Pflanzen (Ich sage einfach mal Pflanzen als Überbegriff) noch Weitere haben, aber gehen wir erstmal nur diese fünf durch ^^

Was das Sehen angeht, wären Pflanzen jedem Tier überlegen, da alles an der Pflanze, was sich über der Erde befindet, quasi ein einziges Auge ist. Sehen heißt auf Lichtunterschiede sinnvoll zu reagieren. Alle Oberflächen beinhalten Nervenzellen bzw. Rezeptoren, die auf Licht reagieren und je nachdem Wachstum auslösen. Dazu sind von diesen Rezeptoren elf verschiedene vorhanden. Sieben mehr als im menschlichen Augen. Es sind die gleichen Gene bei Pflanze und Tier für die Lichtregulation zuständig. Doch anstatt sich jediglich ein Abbild ihrer Umgebung zu machen, werden Pflanzen selber zum Abbild ihrer Umgebung. Ein Gemälde, das sich selber malt.

Wenn ein chemisches Signal in der Luft eine Reaktion hervorruft, nennt man dies Geruchssinn. Sind über 2000 verschiedene Gerüche bei Pflanzen bekannt, die diese wahrnehmen, wie auch abgeben können. Dienen diese überwiegend sich vor Fressfeinden, wie Insekten, zu schützen und andere Pflanzen zu warnen. Reaktionen wie süßen Nektar zu produzieren, der Ameisen anlockt ist ein Beispiel für die Limabohne, wenn diese von Milben befallen ist. Zusätzlich wird ein Duftstoff ausgestoßen, der die Pflanzen drum herum anregt, es gleich zu tun. So sind schnell die Milben durch die Ameisen vertilgt. Reicht dies nicht, wird ein Duftstoff ausgestoßen, der Raubmilben anlockt, die genauso die Milben fressen. Pflanzen steuern gezielt welchen Duftstoff sie ausströmen lassen. Sind es keine Milben, sondern Raupen ist es ein anderer Duftstoff, der Schlupfwespen anlockt.

Dazu sind Duftstoffe Wirkstoff und Signal zugleich. Grünpflanzen lassen das Gas Methylsalicylat entströmen, wenn sie durch Viren oder Bakterien angegriffen werden. Dieses Gas ist dem Aspirin sehr ähnlich bzw. dem Wirkstoff dessen nahe verwandt. Die Eindringlinge werden getötet und die Umgebung wird gewarnt. Verletzte Mimosen entströmen Ethylen, welches als Narkosemittel bekannt ist (nur hochexplosiv). Die Mimose beruhigt/betäubt sich so bei Verletzung selber. Ethylen koordiniert genauso die Fruchtreife. Reife Früchte entströmen diesen und beschleunigen den Reifeprozess Anderer. Forscher vermuten, dass sich reife Früchte vor ihrem Tot selber betäuben. Der Duft einer reifen Frucht in Wahrheit ein Anästhetikum ist um das Sterben zu erleichtern?

Auf jedem Fall sprechen immer mehr Forscher Pflanzen die gleiche Intelligenz wie Tieren zu. Neben Interesse an ihrer Existenz, einem Standpunkt und einer Perspektive haben Pflanzen auch ein Bewusstsein...

Weiteres arbeite ich noch aus ^^
Meine eigene thematische Wahrnehmung werde ich zum Schluss hinzufügen.
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#4
Jeden Tag die Wälder mich rufen,so lausche ich ihren Stimmen..dem leisen Wehklagen und Singen....


[Bild: 687474703a2f2f696d67392e647265616d696573...332e6a7067]
dreamies.de
Sehnsucht sich rührt,in tiefer Stille
in mir des Baumes Geist und Wille
die Natur für uns geschaffen
mit Ehrfucht sie bedrachte,
welch Herrlichkeit,für uns bedachte
ewiges Leben,in allem erwachte
gehe ich nachhause in die Ewigkeit
finde ich sie wieder
meine Bäume,aus der Erdenzeit

all das aus Liebe geschaffen
im Winter,so kahl und in tiefer Ruh
erwacht alles auf`s Neue,mit neuer Blüte beschaffen
immerzu, immerzu


so rührt sich ewig diese Sehnsucht
ruft mich,berührt mich
sanft,einfach Leben pur,trifft mich mit voller Wucht

du,geliebte Flora und Fauna,
ich knie vor dir nieder,im Jetzt ,im Jenseists
das ist Glück in der Seele,komm ich dir so nah
immer wieder...
Sehnsucht mich treibt,seitdem ich dich sah
singst du lieblich,uralte Lieder
dein Leben ewig bleibt

Aus dir wurde ich geboren
zu dir werde ich zurückgehen
ohne dich fühle ich mich verloren
Suche ich die Spuren meines Lebens
mein Sein
suchen,in dir meine Wurzeln
nie allein,nichts ist vergebens
Du bist mein Ursprung
füllst meinen Geist,meine Seele,bis ich finde
lässt mich spüren,lässt mich hören,lässt mich schmecken
an deiner so verletzlichen Rinde
jeden Stein,jede Pflanze,jeden
Grashalm,meinen Geist mit all dem verbinde

Ja,du hast mich geboren,mich voller Ehrfucht verneige
sehe ich all diese Fülle,das Erblühen
der Flora und Fauna...mir das Leben zeige
möge noch lange erhalten bleiben
der Mutter ihre Hülle...
so muss ich gehen,doch ich weiss
werde ich all das wiedersehen
wo einst mein Leben begann...
denn du bist der Anfang...
dort,geht alles weiter....
schau ich dir nur aus einer anderen Welt zu
..Sehnsucht,nach meinen Wurzeln..


o stehe ich vor dir mein geliebter Baum
die Sehnsucht mich treibt,letzte Nacht
sah ich im Traum,dich in Flammen aufgehen
hörte deine Schreie im Schmerz
dein wild schlagendes,pochendes Herz
in mir war es,als ob ich mich selbst
entzweie
war ich doch eins mit dir,mein Geist,meine
Seele,im Einklang mit dir,so sollten
wie nun gemeinsam gehen,wo war der
Faune,der doch immer über dich wacht?
Langsam knisternd,deine so starken
Äste fielen,beizend sich das Feuer
in deine Rinde fraß,das Atmen fiel mir
schwer,ja,ich war du und du warst ich
doch,der Schmerz fühlte ich ihn nicht
mehr..nur eine verkohlte Masse...
ohne Seele,einfach leer...
Der Tag schlich sich ein,nur ein Gedanke
mein Freund,ich muss zu dir laufen
dich fühlen,riechen,hören,du bist doch
so stark,nichts kann dich zerstören,
renne,stolpere,wanke,falle
Sehnsucht in mir brennt,vor dir stehe
deine Anmut,deine edle Schönheit
ja,dein Leben sehe..deine Energie
in mir spüre,deine Rinde sanft
berühre,meine Hand auf dich lege
so heiss,so feurig,Blitze durch
mich fliessen,mit dir verschmelze
sich ein Strahl mit der Sonne vereint
pure,unglaubliche Hitze
was für eine Wonne,du und ich
sind EINS,kein Feuer kann dich
zerstören,denn du bist es in dir
selbst..in dir wohnt die Sonne
Wurzeln unter der Erde uns auf
Ewig verbinden,pulsierend deine
Nabelschnur,ja mein starker Baum
du bist geerdet,mit der Mutter Erde
alles,war nur ein Traum,bist du
nicht mehr...du bist das Leben
meine Wurzel...
im Diesseits und im Jenseits..
..in dir ruft der Lebensbaum..
Sehnsucht..ich darf ihm Liebe geben..
...wir sind EINS...



Eine Geschichte....

In meinem Wald gab es einen Baum
Blätter,doch nicht kahl,voller Nadeln.
Ein grosser,mächtiger Baum und im Sommer,wie im Winter eine
unerschütterliche Ruhe ausstrahlte.
Tief verzwurzelt in der Erde und hochaufstrebend in den Himmel,als
wolle er die Sonne selbst erreichen.
Neben ihm,stand noch ein Baum,völlig anderst,schon die Rinde
war so spielerisch,schwarz,weiß gefleckt und er trug Blätter,die
in ständiger Bewegung,mit dem Sonnenlicht spielten..
Doch kaum war der kurze Sommer vorbei,färbten sich seine
Blätter gelb und braun,dem Herbst seinen Glanz verleihten.
Kam der erste Frost,segelten sie vom Wind getragen zu
Boden.
Der andere Baum,behielt seine Nadeln,blieb immer grün,leise
flüsterte er immer zu seinem kahlen Freund:" Ich liebe dich,so wie
du bist,ob mit wunderschöner Farbenbracht deiner Blätter,oder
so kahl und nackt!"
Die Linde,so ihr Name antworte der Tanne,mit den grünen Stacheln":Ich weiss,mein lieber Freund,wärmst du mich,mit deiner inneren Liebe,dein Herz es strahlt soviel Wärme aus,dass ich niemals frieren werde!"
Jedesmal,wenn es wieder stürmte,Orkane den Himmel dunkel färbten,
endlos viele Bäume entwurzelten,eine Schneise der Zerstörung,
rannte ich den Wald,doch die Linde,die Tanne,standen fest
verwurzelt,aufrecht in den Himmel sie ragten.
Tief unter der Erde,wo der Beiden ihrer Wurzeln sich trafen,waren sie
dicht miteinander verwoben,gaben sie sich gegenseitig halt und
Stütze,ja,dass war doch wahre Liebe,ich wusste,die Beiden mussten schon sehr alt sein und unendlich viele Orkane überstanden haben.
Kurz darauf sah ich,wie die Forstarbeiter,all die entwurzelten Bäume
fort schafften und staunend standen sie vor der Linde und der
Tanne.
Plötzlich fingen sie an zu graben und ich fragte sie":Was macht ihr da,lasst die Beiden doch,schaut sie euch an,seht ihr nicht,dass sie sich lieben?"
Doch die Forstarbeiter hörten nicht und gruben weiter,so staunten
sie nicht schlecht,sahen sie,wie sie selbst unter der Erde so engumschlungen waren,wie endlose Nabelschnüre,die sanft pulsierten.
Lagen im Kreis,wie ineinander geflochten,mehrere Federn und ich
hörte aus der Ferne ein Singen,Trommeln,wusste längst,wie alt
meine Freunde schon waren...
Aus einer Zeit,wo es keine Unterschiede gab,zwischen schwarz und weiss,wie seltsam es diese Forstarbeiter auch fanden,sich eine Tanne und eine Linde doch lieben konnten,unterschiedlicher sie nicht sein konnten...

Gaben sie sich immer Schutz,Halt und Liebe,so werden sie es schaffen,bis hoch zur Sonne zu wachsen...

[Bild: warning.gif]Klicke auf diese Leiste um das Bild in voller Größe anzuzeigen.
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So unermeßlich groß ist das Wissen der Bäume,höre ihnen zu....,denn das sind keine Träume
Die Augen eines Wolfes öffen dir das Tor zum Ursprung,so öffne dein Herz und du wirst wissen...Erkenntnisse sind der Weg zur Weisheit...
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