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Trump plant neue Strafzölle auf waren aus Europa
#1
Dafür hat er sicher gute Gründe.

Wenn ich in der Politik was zu sagen hätte, würde ich als Europäer aber darauf reagieren!

Als Anhänger der Unix-Gemeinde würde ich den Europäern empfehlen, Strafzölle auf Mikrosoftprodukte in Erwägung zu ziehen. Die sind zwar gut für die spielenden Kinder. Im professionellen Einsatz aber unbrauchbar!

Leider konnte ich mich mit dieser Meinung nicht durchsetzen. Jetzt haben wir in Deutschland nicht nur einen Pflegenotstand, sondern auch einen ziemlich bedenklichen IT-Notstand, einen Datenschutz-Notstand und vor allem einen IT-Sicherheitsnotstand!

An der Medizinischen Fakultät fühlen wir uns in erster Linie einer optimalen Krankenversorgung verpflichtet. Seit neustem wird der Cyberkrieg aber auch in die Kliniken hineingetragen.

Normalerweise mit ich ein unverbesserlicher Optimist, ob das gut ausgeht, weiß ich aber nicht!

LG Matthias
 [Bild: yoda.gif]
Wer an sein Selbst glaubt, kann Alles schaffen!
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#2
(04.10.2019, 11:57)Matthias schrieb: Dafür hat er sicher gute Gründe.

Wenn ich in der Politik was zu sagen hätte, würde ich als Europäer aber darauf reagieren!

Als Anhänger der Unix-Gemeinde würde ich den Europäern empfehlen, Strafzölle auf Mikrosoftprodukte in Erwägung zu ziehen. Die sind zwar gut für die spielenden Kinder. Im professionellen Einsatz aber unbrauchbar!

Ha, der ist wirklich gut!

Zitat:Leider konnte ich mich mit dieser Meinung nicht durchsetzen. Jetzt haben wir in Deutschland nicht nur einen Pflegenotstand, sondern auch einen ziemlich bedenklichen IT-Notstand,

Huch, einen IT-Notstand?? Wo gibt es das denn?
Ich hör nur immer, dass IT Skill nicht mehr gefragt ist, weil das alles jetzt in Indien gemacht wird.

Noch um die Jahrtausendwende hab ich es genossen, international gefragt zu sein und hab bei vielen Großunternehmen die EDV modernisiert und Internet-tauglich gemacht.
Vor einigen Jahren hieß es dann, man müsse die Unternehmensstrategie ändern und auf "Diversity" setzen, und es wurde dazu ausführlich erklärt, dass vor allem Schwule, Lesben und Transsexuelle den Unternehmenserfolg ausmachen. Technische Kompetenz und Produktqualität spielte nun keine Rolle mehr und hat niemanden mehr interessiert.

Welchen Sinn das hat, oder warum man sich überhaupt dafür interessieren sollte was andere Leute in ihrer Freizeit im Schlafzimmer machen, war mir nicht recht nachvollziehbar. Das wurde dann wenige Jahre später klarer, als die Massenentlassungen losgingen und man tausende der verhaßten alten weißen Männer in ihre verdiente Altersarmut geschickt hat.

Naja, seitdem bin ich arbeitslos und, da ich den Makel von Fachwissen und Erfahrung trage, unvermittelbar.

Eine Bekannte von mir, eine sehr nette junge Dame aus Polen, hat sich vor ein paar Jahren in den Kopf gesetzt und beschlossen, dass sie jetzt Java-Entwicklerin wird - nachdem sie zuvor ein paar andere Berufe probiert hat, die ihr nicht so recht Spass gemacht haben. Kurze Zeit später war sie dann schon als Consultant in Deutschland, um Software-Rollouts zu managen. Derlei Fachleute muss man jetzt aus Polen anheuern, weil sie in Deutschland unerwünscht sind.
Dann meinte sie auch gleich, sie möchte jetzt doch eigentlich IT-Architekt werden. Da hab ich mal aufgezählt, was ich mir von einem IT-Architekten so an praktischem Fachwissen und Erfahrung erwarte, also etwa von Hardwaredesign über Betriebssyteme, Netzwerktechnologie und Protokolle, Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit, Massenspeicher-Technologien, Client-Server-Strukturen, Anwendungslayout, usw. usf.
Ihre Antwort kam prompt: da gibts doch niemand, der solches Wissen hat.

Und jetzt weiss ich was mein Problem ist: ich bin niemand.
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