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Normale Version: Tausende GOTTESFANTASIEN hat diese Menschheit !
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Ja, sie hat sich tausende Götter und Religionen gemacht.

Aber die Wahrheit über den wirklichen GOTT findet ihr hier unter Gottesfantasien.

Denn die Forenleitung und die ganze Menschheit hält die WAHRHEIT über den wirklichen GOTT für Gottesfantasien.

IHR, die ihr dies lest, habt nun die grosse CHANCE, euch einzumischen !
Manfred, du solltest eines verstehen: In diesem Forum gibt es einige – nicht alle –, die sich aus einem ganz bestimmten Grund gegen jede Gottesvorstellung wenden. Der Grund ist diese Pseudo-Gnosis, die letztlich sagt: „Ich bin der Gott meines eigenen Lebens.“
Und ja – da steckt ein wahrer Kern drin: Jeder Mensch ist in gewisser Weise der Schöpfer seines eigenen Lebens. Er trifft Entscheidungen, prägt sein Umfeld, trägt Verantwortung.
Aber daraus folgt eben nicht, dass es keinen Schöpfer über uns geben kann – einen, der die Bedingungen dafür geschaffen hat, dass wir überhaupt leben, denken und handeln können.

Genau diese ich-verliebte Haltung – diese EGO-terik – will nicht akzeptieren, dass etwas Größeres über ihr stehen könnte. Es geht dabei nicht um Wahrheitssuche, sondern um die Weigerung, sich einzugestehen, dass der Mensch eben nicht das Maß aller Dinge ist.

Für mich gilt das nicht. Ich halte es für gut möglich, dass es etwas Höheres gibt – eine schöpferische Instanz. Und genau deshalb lehne ich deine Logik ab, aber nicht den Gedanken an Gott selbst.

Manfred, du gibst bei Twitter an, 71 zu sein. Also bist du ähnlich alt wie meine Mutter, Jahrgang 1954. Damals war Deutschland – ob man nun gläubig war oder nicht – gesellschaftlich vom Christentum geprägt. Meine Mutter durfte nicht einfach mit einem Jungen ins Kino. Erst nach der Verlobung. Diese Moral kam aus dem Christentum.
Und genau diese Prägung hast auch du – ob du es wahrhaben willst oder nicht. Wäre deine Kindheit in Indien gewesen, würdest du heute vermutlich an mehrere Götter glauben.
Jetzt kommt der punctus knaxius: Du sagst, alle Religionen vor dir lagen falsch. Keiner hat den „wirklichen Gott“ erkannt – nur du. Aber du gehst selbst davon aus, dass Gott nie direkt zu ihnen gesprochen hat. Also konnten sie ihn nur aus der Schöpfung ableiten.

Und wenn Milliarden Menschen, die teils ihr Leben lang über Gott nachgedacht haben, alle falsch lagen – warum genau soll ausgerechnet du jetzt recht haben? Wäre es wirklich so einfach, müsste längst jemand vor dir draufgekommen sein.

Das ist der Unterschied zu echten universellen Wahrheiten wie dem goldenen Schnitt oder der Zahl Pi. Die haben Menschen überall entdeckt – weil sie offensichtlich sind. Dein „wirklicher Gott“ dagegen bleibt deine ganz persönliche Fantasie.

Was ich bei dir sehe: Es geht dir nicht um Wahrheit. Du willst Recht haben. Du willst derjenige sein, der es „endlich erkannt“ hat. Aber so funktioniert Wahrheit nicht.
Du liegst halt wieder mal falsch. Und das hat wohl mit der grossen ' Krankheit ' der Menschheit, dem EGOISMUS zu tun.

Ich kann sehr wohl der erste oder einer der ersten Menschen sein, die unseren wirklichen GOTT erkannt haben.

Aber das passt Dir ganz einfach nicht.
Manfred, kannst du eigentlich gar nicht logisch denken? Natürlich könntest du der Erste sein – wenn dein Gott es extra schwer machen will, erkannt zu werden. Aber genau das sagt dann eben verdammt viel über diesen Gott aus – und nichts Gutes.
Und jetzt mal ernsthaft:
Wie erklärst du dir eigentlich, dass Menschen seit Jahrtausenden an Schöpfergötter glauben – lange bevor du deine acht Sätze formuliert hast? Woher kam dieser Gedanke?
Oder willst du behaupten, die waren alle dümmer als du?

Manfred, ein Gott, der der Menschheit wirklich zugewandt ist und erkannt werden will, der die Schöpfung als seine Botschaft wählt, kann nicht so sein, wie du ihn beschreibst.

Allein schon deshalb, weil ein vierjähriges Kind weder die Bedeutung des Wortes „Gott“ begreifen noch deine acht Sätze verstehen könnte. Es kann diesem Gott also gar nicht gehorchen. Und es wäre grausam von deinem Gott, ihm daraus einen Vorwurf zu machen.

Dazu kommt: Der Großteil der Menschheitsgeschichte wusste nicht einmal, dass es so etwas wie ein Universum gibt. Wenn man aber laut deinem ersten Satz das Universum braucht, um überhaupt zu deinem „wirklichen Gott“ zu kommen, dann sagt das sehr viel über deinen Gott aus – und zwar nichts Gutes.

Willst du also einen elitären Gott, der am Ende einen einzigen Menschen in seiner Ewigkeit haben will? Und was macht ihr zwei dann den ganzen Tag? Skat spielen geht erst ab drei.
Es wird immer mehr klar, dass es dir nicht um Gott geht, sondern um irgendetwas, wo du der einzige bist. Und das liegt häufig bei den Menschen daran, dass sie ein sehr unbedeutendes Leben haben.
Der wirkliche GOTT hat die Schöpfung gemacht.

Und wir Menschen müssen uns daran orientieren !

Das hat die Menschheit bisher NICHT geschafft !
80–90 % aller Religionen in der Frühzeit und bei indigenen Völkern: naturalistisch.
Das bedeutet, dass diese Religion genauso wie du probiert haben, an der Natur, den Gott her zu geritten, den sie verehrt haben. Wenn du sagst, da entstehen immer neue Götter dabei, dann ist es nahe liegend, dass das nicht besonders einfach ist. Und wenn es nicht besonders einfach ist, und du nicht Gott bist, und du auch von Gott kein Feedback bekommen hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du auch daneben liegst. Und gleichzeitig, wenn ein Schöpfer dahinter steckt, Hätte er selber dafür gesorgt, dass wir so sind, wie wir sind, dass wir vieles nicht erkennen können, wie es ist. Sondern nur, wie wir es vermuten. Kein Wissenschaftlich und faktenorientierter Mensch würde so denken wie du. Ich weiß zum Beispiel vor ein paar 100 Jahren haben die Menschen geglaubt die Erde steht still, und die Sonne zieht in ungefähr 50-100 km über die Erde. Nun, heute wissen wir es anders. Heute wissen wir, dass es ein großes Universum gibt, aber es könnte in 100 Jahren sein, dass es ganz klar ist, dass es 3123 Universum gibt und dass wir in Wirklichkeit in einem Multiversum leben.

Manfred, ich stell dir mal eine Frage. Hast du jemals wirklich darüber nachgedacht, was es bedeutet, deine Ewigkeit mit einem Gott zu verbringen, der es – bei geschätzten 30 Milliarden Menschen, die minimum jemals gelebt haben – entweder nicht konnte oder nicht wollte, auch nur einen einzigen wirklich zu sich zu führen?

Vielleicht ist genau das sein Plan. Vielleicht will er gar nicht erkannt werden. Vielleicht löscht er am Ende alle aus, die ihn nicht durch Zufall oder blindes Glück erkannt haben. Und dann stehst du da – allein mit ihm – für alle Ewigkeit. Ohne zu wissen, ob sich das jemals gelohnt hat. Ohne zu wissen, ob dieser Gott, den du dir da zurechtlegst, überhaupt gut ist.

Und wenn man dir so zuhört, Manfred, dann drängt sich immer mehr der Gedanke auf: Vielleicht ist er es nicht. Vielleicht ist dein Gott alles – nur nicht gut.
Was machst Du dir immer Gedanken, was GOTT tu würde ?

Das zu denken, bist Du doch gar nicht in der Lage  ! ! !
Du offensichtlich auch nicht. Wenn es allerdings Gott so eingerichtet hat, dass wir uns keine Gedanken über ihn machen brauchen, warum machst du dir denn Gedanken über Gott? Oder willst du sagen, dass du besser bist als Gott?

Du hast dich mit dieser Antwort selbst verraten.
Es gibt Dinge an der Schöpfung, die uns etwas über unseren wirklichen GOTT verraten.
Und was verrät dir die Tatsache, dass Gott es so eingerichtet hat, dass alle Menschen sterben? Und dass dieser Tod im Gegensatz zum Leben ewig ist?

Manfred, die Tatsache, dass dein Gott angeblich so schwer an der Schöpfung zu erkennen ist – oder dass Menschen auf so viele falsche Götter kommen konnten – sagt viel über diesen Gott aus. Aber eben nur, wenn es ihn überhaupt gibt. Genau deshalb gehe ich davon aus, dass es deinen nicht gibt. Wahrscheinlicher ist, dass es einen Schöpfer gibt – aber der ist vermutlich so komplex, dass du ihn niemals begreifen kannst.
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