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RE: Tod - Endstation? - manden - 05.12.2024 Elevation Eight, das kann ich Dir sagen. Wir leben um das Leben nach dem Tod zu erreichen. Und dazu müssen wir unseren wirklichen GOTT erkennen, und uns an ihm orientieren. RE: Tod - Endstation? - Melvin - 06.12.2024 (05.09.2021, 05:19)Elevation Eight schrieb:(27.08.2021, 13:54)Wolfgang schrieb: Der eine macht sich Gedanken, wie er möglichst effizient möglichst viele Artgenossen, Tiere oder Pflanzen umbringen kann. Für mich funktioniert dazu die Betrachtung Guy Debords ("Gesellschaft des Spektakels"): Wir leben in einer Gesellschaft, in der das Leben zunehmend durch Bilder und Inszenierungen ersetzt wird. Das sg. "Spektakel" beschreibt dabei die Herrschaft des Scheins über das Sein: soziale Beziehungen, Waren und Machtstrukturen erscheinen in Form von Bildern, die permanent passiv konsumiert werden. Derweil wird die Wirklichkeit in eine mediale Inszenierung transformiert, die die Entfremdung des Individuums von sich selbst und von anderen vorantreibt. Und über allem steht der Kapitalismus, der das Spektakel als Instrument nutzt, um Kontrolle und Konsum zu fördern. Am Ende stehen Entfremdung und der Verlust authentischer Erfahrungen. RE: Tod - Endstation? - Elevation Eight - 06.12.2024 (06.12.2024, 10:09)Melvin schrieb: Für mich funktioniert dazu die Betrachtung Guy Debords ("Gesellschaft des Spektakels"): Wir leben in einer Gesellschaft, in der das Leben zunehmend durch Bilder und Inszenierungen ersetzt wird. Das sg. "Spektakel" beschreibt dabei die Herrschaft des Scheins über das Sein: soziale Beziehungen, Waren und Machtstrukturen erscheinen in Form von Bildern, die permanent passiv konsumiert werden. Derweil wird die Wirklichkeit in eine mediale Inszenierung transformiert, die die Entfremdung des Individuums von sich selbst und von anderen vorantreibt. Und über allem steht der Kapitalismus, der das Spektakel als Instrument nutzt, um Kontrolle und Konsum zu fördern. Am Ende stehen Entfremdung und der Verlust authentischer Erfahrungen. Danke, das hast Du sauber hinformuliert, und in soziologisch anspruchsvoller Sprache. ![]() Praktisch heisst das also, wir haben ein solches Überangebot an Input, der jetzt auch dank moderner Technologie nicht mehr nur Text ist, sondern Bilder und Clips. Und wir kriegen eine Unmenge an "flix" die man jederzeit angucken kann, und auch wenn die weitestgehend inhaltsarm sind, binden sie doch die Aufmerksamkeit und machen süchtig, bzw. es ist einfach bequemer sich sowas anzuschauen als aktiv irgendwas zu machen. Und wenn man mit den flix fertig ist, dann kann man mit den Computer-games anfangen, von denen es auch unmäßig viele gibt und die alle die Eigenschaft haben dass sie fast unendlich Zeit zu fressen imstande sind. Vielleicht liegt da auch der Grund, warum die Foren so tot sind: weil die Leute soweit mit Input beschäftigt und saturiert sind, dass sie gar keine Gedanken mehr formulieren wollen. Und der sog. Kapitalismus hat ja auch keine Wahl, er muss das nutzen was aktuell gespielt wird, um damit seine Aufgabe der Profitmaximierung zu erfüllen. RE: Tod - Endstation? - manden - 06.12.2024 Tod - Endstation ? Vielleicht nicht. Es gibt den wirklichen GOTT - das ist keiner der Religionen. Und der kann uns Menschen höchstwahrscheinlich ein Leben nach dem Tod geben. Es könnte aber sein, dass nur solche Menschen es bekommen, die ihm gehorchen. RE: Tod - Endstation? - Matthias - 06.12.2024 (06.12.2024, 16:31)Elevation Eight schrieb:(06.12.2024, 10:09)Melvin schrieb: Für mich funktioniert dazu die Betrachtung Guy Debords ("Gesellschaft des Spektakels"): Wir leben in einer Gesellschaft, in der das Leben zunehmend durch Bilder und Inszenierungen ersetzt wird. Das sg. "Spektakel" beschreibt dabei die Herrschaft des Scheins über das Sein: soziale Beziehungen, Waren und Machtstrukturen erscheinen in Form von Bildern, die permanent passiv konsumiert werden. Derweil wird die Wirklichkeit in eine mediale Inszenierung transformiert, die die Entfremdung des Individuums von sich selbst und von anderen vorantreibt. Und über allem steht der Kapitalismus, der das Spektakel als Instrument nutzt, um Kontrolle und Konsum zu fördern. Am Ende stehen Entfremdung und der Verlust authentischer Erfahrungen. Denkt doch mal positiv. Stellt euch mal vor, die ganzen Sozial Media Freaks würden hier im Forum aufschlagen. Dann könnten wir den Laden hier wirklich dicht machen. Übrigens E8, ich bin begeistert von Dir. Ich war bisher wohl geistig noch zu sehr umnachtet und habe Dich erst jetzt in dieser Klarheit wahrgenommen. Lasst uns doch wieder auf das wesentliche konzentrieren und konstruktiv denken. Den Rest überlassen wir dann gerne dem kapitalistischen Markt. RE: Tod - Endstation? - manden - 07.12.2024 Matthias, Melvin, Elevation Eight (E8) und die anderen, was heisst denn, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und konstruktiv zu denken ? Das versuche ich bei alle meinen Beiträgen. Es wird aber auch hier kaum wahrgenommen. Das Westliche ist unser wirklicher GOTT. Den gilt es zu erkennen, und zu lernen zu tun, was er von uns möchte. Ich weiss, das WOLLEN diese (fast) gottlosen Menschen nicht. Sie glauben, sie wissen es besser. Das gilt natürlich auch für die Leute in diesem Forum. Aber das ist ein FATALER Irrtum ! NUR der Weg ihres wirklichen GOTTES bringt die Menschheit ans ZIEL ! RE: Tod - Endstation? - Elevation Eight - 08.12.2024 (06.12.2024, 19:50)Matthias schrieb: Lasst uns doch wieder auf das wesentliche konzentrieren und konstruktiv denken. Den Rest überlassen wir dann gerne dem kapitalistischen Markt. Danke mein Lieber, so in etwa hab ich das eigentlich immer gehalten. Nur hab ich grad eine schwierige Situation: einmal komme ich in ein Alter, wo klar wird, dass es nicht mehr immer besser wird (nein, ich will nicht jammern), dann ist vieles von dem verschwunden was ich wohltuend fand, und schliesslich sehe ich auch grade nicht recht, was die konstruktiven Richtungen sein könnten in die es sinn machen könnte mich einzubringen. Aber ich arbeite dran... RE: Tod - Endstation? - Melvin - 08.12.2024 Also ich mag auch mehr versuchen, ins Konstruktive zu kommen. Allerdings gilt nicht, dass das in diesem Forenprojekt zum ersten Mal passieren würde, so wie Wolfgang schulmeisternd schwarz-weiß zu suggerieren versucht hat. Wir hatten z. B. einen Thread über Kochrezepte oder Musik. Musik wär n schönes Thema, oder? RE: Tod - Endstation? - Melvin - 08.12.2024 p. S.: Schön auch dich wieder zu lesen Matthias! RE: Tod - Endstation? - Elevation Eight - 09.12.2024 Ja, schöngeistige, kreative Themen... wenns das noch spielen täte... Ich habe pflegebedürftige Angehörige. Jetzt hat die Krankenkasse geschrieben, dass man als Pflegefall eine "App" braucht. Nun, der Pflegefall ist es gewohnt, dass man, wenn man telefonieren muss, zum Postamt geht, wo dann der Beamte die gewünschte Verbindung herstellt, und dass, wenn jemand anruft, derjenige das Postamt anruft, und dann der Briefträger ins Haus kommt und mitteilt dass die Schwiegeroma gestorben ist (oder was halt der Grund des Anrufs sein mag). Denn so war das früher, als sich noch nicht jeder einen Telefonanschluß leisten konnte. Jetzt schaue ich mir also grad so ein Gerät an, das man braucht um eine "App" zu betreiben - und ich kapier es nicht. Also, ich hab zwanzig Jahre lang Technologieberatung gemacht und Rechenzentren für Großunternehmen geplant, aber wie dieses Gerät funktionieren soll, das scheint mir nicht nachvollziehbar. Überhaupt finde ich nur zwei Funktionen in dem ganzen Gerät:
Kurzum, ich sehe da ein paar ernstere Probleme mit dem Realitätsabgleich, die zwischen mir und der Schöngeistigkeit stehen. |