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Viren, Malware und Trojaner
#1
Warum schützen wir unsere Computer, aber unsere Gehirne nicht?

Kaum ein Mensch, der seinen PC nicht gegen Schadsoftware schützt.
Antivirenscanner gehören mittlerweile zur Standardausrüstung auf jedem Computer.

Und wie sieht es mit der Schadsoftware in unseren Gehirnen aus?

Die wenigsten Menschen wissen überhaupt was das ist.

Es sind unsere Vorurteile und unbewussten Glaubenssätze, die uns manipulierbar und unfrei machen!

Das einzig wirksame Programm gegen Gehirnviren und schädliche Gedanken ist bewusstes Denken!

Selbsterkenntnis ist der Testsieger unter den Security-Suites für unser Gehirn!

Und warum benutzen so wenige Menschen einen Antivirenscanner für ihr Gehirn?

Ist der PC auf dem Schreibtisch mittlerweile mehr wert und schutzwürdiger als unser Gehirn?

Vielleicht liegt das Problem darin begründet, dass man bewusstes Denken und Erkenntnis nicht kaufen kann?

Es kann nur von jedem Einzelnen, in eigener Anstrengung, erworben werden.

Anstrengung ist aber wohl nicht jedermanns Sache. Dann lieber mit einem Viren verseuchten Gehirn, ferngesteuert durch die Gegend gehen, könnte man meinen.

Vielleicht müssen wir auch mal ein Bisschen Werbung machen?

[Bild: aegypten_smilies_0013.gif]

LG Matthias
Die Liebe freut sich über die Wahrheit. Die Lüge liebt die Wahrheit nicht.
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#2
Die obigen Gedanken sind bei der Vorbereitung einer Gruppenleiterschulung entstanden, die wir in einer Arbeitsgruppe beim Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg e. V. (LVPBW) vorbereiten.
Geplant ist, im Oktober diesen Jahres eine erste Gruppenleiterschulung "In Würde zu sich stehen" (IWS) in Freiburg anzubieten.

IWS ist ein peer-geleitetes Gruppenprogramm, dass von Nicolas Rüsch et. al. entwickelt wurde und Teilnehmer mit psychischen Erkrankungen bei Offenlegungsentscheidungen und Stigmabewältigung unterstützen soll.

Das die Stigmatisierung von Menschen mit einer Psychischen Erkrankung ein großes Problem darstellt ist nicht neu. Was ich beim durcharbeiten der Schulungsunterlagen aber mit Schrecken feststellen musste, dass mir nur wenig bewusst war, wie stark die vorhandenen Vorurteile auch mein eigenes Denken und Handeln bestimmen und in welchem Ausmaß sie in meinem Unbewussten ihr Unwesen treiben konnten.

Etwas beschämt fällt mir dazu wieder mal eine Aussage aus dem Thomastext ein.

25 (26) Jesus sagt: den Splitter im Auge deines Bruders siehst du, den Balken in deinem Auge siehst du nicht. Wenn du den Balken aus deinem Auge ziehst, wirst du genug sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders ziehen zu können.

Diese Erkenntnis hat mich dazu bewogen, mein Denken noch einmal sehr intensiv auf eigene Vorurteile und verborgene Glaubenssätze hin zu überprüfen.

LG Matthias
[Bild: aegypten_smilies_0014.gif]
Die Liebe freut sich über die Wahrheit. Die Lüge liebt die Wahrheit nicht.
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