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  Verbesserung der Verbrennung
Geschrieben von: Khaos - 08.05.2019, 23:56 - Forum: Ökologie und Umwelt - Antworten (1)

Ich will hier demnächst meine Pläne sammeln und ordnen gegenüber den Wirkungsgrad einer Verbrennung in einem Kohlekraftwerk oder im Kleinen eines Kamins/Ofens zu erhöhen mit gleichzeitiger Ausmerzung von CO2- Austoß...

Simple Kombination von bekannten chemischen Reaktionen. Nur die Kombination selber und wie ein Aufbau praktisch aussehen könnte, ist dann wichtig zu ermitteln ^^

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  Ein jeder Körper ein Tartaros
Geschrieben von: Khaos - 11.04.2019, 14:17 - Forum: Träume und Visionen - Antworten (1)

Der Tartaros. Bekannt als tiefste Ebene der Hölle und mit erster Gott aus dem Chaos...

Doch im Kern ein personifizierter Ort. Ein Ort ist ein lokalisierbarer Platz innerhalb eines Raumes. Wer möge einem Menschen, einem Tier, einer Pflanze oder sonst wem/was absprechen Persönlichkeit zu haben. Eine Persönlichkeit zu sein. Der Körper ein jeder ein Tartaros für einen Geist...  Ein jeder Mensch ein kleiner Gott...

Die Seele ein Lehrer...
Die Seele ein Schüler...

Die Seele ein Freund und ein Feind zugleich...
Die Seele ist der Wächter... wacht über einen...  

Nun ist der Anfang jeder Reise den kleinen Wächter zu begegnen...
Vorher bewegt man sich nur in seinem eigenen Tartaros...

Wird dies eine Hölle? Ein Himmelgleich? Oder einfach nur ein Dasein...
Egal wie. Dies liegt an einem selber. Es ist die eigene Entscheidung ob man des eigen oder fremden Folterknecht ist...
Oder ein Freund und Helfer...

Ein Lehrer, ein Schüler...
Oder ganz was Anderes...

Dass der Geist zu einer Seele wird. Der Körper wird vergehen...
Was bleibt ist ein Sein. Wird man das Leben genutzt haben oder nur benutzt?

Den Körper versklavt haben oder befreit? Denn auch ein Tartaros hat ein Bewusstsein. Also erkenne diesen nicht nur als Ort an in dem du dich bewegst, sondern auch als Persönlichkeit, die du als Gefäß nutzt...

So kleiner Geist, werde eine Seele, die keinen Körper mehr versklaven will...

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  Vom Zerrissenwordensein
Geschrieben von: Melvin - 10.04.2019, 10:05 - Forum: Erfahrungen und Wege - Sein und Bewusstsein - Antworten (5)

Bevor ich mich hier wieder rege an Themen und Diskussionen beteilige, möchte ich darstellen, was mir in den letzten Wochen widerfahren ist. Entsetzliches.

Im Dezember hatte ich diese lichte Erfahrung. Ich sah mein Ich und konnte ein allumfassenden Bewusstsein spüren. Dieses Erlebnis war enorm wichtig und aufrichtend. Damit wollte ich vor allem zurück in meine Beziehung zu Friederike kehren, die seit Juni mit mir und ihrem Hund in einer kleinen Wiesbadener Wohnung lebte. Wir hatten Anfang Dezember beschlossen, in eine schöne, natürliche Region im Oden- oder Westerwald zu ziehen und uns dort etwas aufzubauen. Wenn man mich lässt, kann ich sehr gut Neues errichten, versorgen und behüten. Die Idee kam sogar von ihr, denn ich hatte einige Stellenangebote an der Nordsee und im Bayrischen Wald. Sie meinte damals, dass mein Umzug in einen dieser Orte die Trennung bedeute, denn sie bliebe dann wegen ihres krebskranken Vaters in Hessen zurück und könnte sich eine Fernbeziehung nicht vorstellen. Allerdings liebe sie mich und wolle mit mir diesen Weg probieren, insofern wir in Marburger Nähe blieben. Und dann sagte sie noch, das war das Eigentliche, das Wichtigste, sie würde in eine Entzugsklinik gehen und entgiften. Sie hat also genau das gesagt, was ich mir damals gewünscht habe. Sie hat 15 Jahre lang täglich gekifft, teilweise potentere Drogen konsumiert und ist darüberhinaus starke Raucherin. Im Januar 2018 hörte sie mit dem Kiffen auf und wurde für ein halbes Jahr ein ganzer Mensch. Erst als sie nach dem Suizidversuch ihres Vaters wieder begonnen hat, die stärkste THC-Sorte, die es auf dem Markt gibt, zu rauchen, wurde ihr Wesen erneut in eine Nebelwolke eingehüllt. 

Im Januar kehrten wir in unsere Wohnung zurück. Es war schlimm. Sie hatte permanent schlechte Laune und reagierte garstig auf mich. Es kam wenig Leidenschaft, kaum Körpernähe. Ich hatte offenbar keinen Einfluss mehr und wollte nur noch meinen Vertrag, der im Ferbruar auslief, erfüllen und mit ihr den Ort wechseln. Doch es war zu spät. Ende Januar traf ich sie betrunken und verweint im Wohnzimmer an, fragte erschrocken, was los sei und erhielt als Antwort, dass sie nicht mit mir zusammen ziehen könne, mich nicht mehr liebe. Plötzlich war alles abgebrannt, was wir uns aufgebaut hatten. Und ich war im Schockzustand. Ich konnte es nicht fühlen. Gar nichts. Derweil weinte sie meine Tränen.

Erst im Schweigekloster einige Wochen darauf brach alles hervor und ich ab. Es war unaushaltbar, alleine ohne Ansprechpartner in einem solchen Gebilde zu meditieren. Ich kehrte nachhause, sie war noch eine Weile bei mir und wir waren gut zueinander. Aber auch das endete. Sie zog aus, hinterließ mich vernichtet. Ich hatte, damit wir unsere Pläne umsetzen können, alle Jobangebote in Ferne abgelehnt und meinen Vertrag auf 50 Prozent irreversibel heruntergehandelt. Mit dem jetzigen Gehalt kann ich mir allerdings weder eine Wohnung, noch eine adäquate WG-Wohnung im Wiesbadener/ Mainzer Raum leisten. Und erst recht nicht die alte Wohung bezahlen. Ich steckte in einem ekelhaften Schwebezustand und wusste nicht, wohin und was und wie. Nur dieser enorme Schmerz, diese Selbstwert-Demontage, diese ständige sich-fragen, was falsch gelaufen sei.

Ich lief ihr hinterher, da ich sonst nichts zu haben fühlte. Sie war im goodwill-Modus und ließ mich zwei Mal bei ihr nächtigen, kuschelte etwas und sagte, sie habe mich lieb, während in mir alles verwüstet wurde. Vor einem Jahr sagte sie noch, ich sei der Mann ihrer Träume, den sie nie mehr (Originalzitat) verlassen werde. Wir würden uns für immer lieben. Das wiederholte sie bis in den Dezember. Dann passierte irgendetwas mit ihr, ich weiß nicht was. Und seit Januar ist es kalt in ihr.

Mit letzter Kraft habe ich die Wohnung in Wiesabden aufgelöst. Alleine. Obwohl sie hätte helfen müssen. Die Schäden, die teilweise vom Hund verursacht wurden, zahle ich. Es ist so enttäuschend. Jetzt lebe ich in einer 8m² Abstellkammer eines problematischen Bekannten in Mainz. Mehr kann ich mir nicht leisten. Und ich hänge in diesem Vertrag fest. Es ist so schrecklich. Ich bin so einsam, traurig, eifersüchtig und liebeskummernd. Und es gibt wohl keine Heilung für den Moment. Nur Aushalten. Mal wieder.

Oh Mann, ich wollte endlich leben...

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  Gedichte.....oder Gedanken...
Geschrieben von: phaeton - 03.04.2019, 13:17 - Forum: Plauderecke - Antworten (2)

Heart


Wäre dieses Forum ein großes Schiff
es würde längst auf Grund gelaufen
oder festgetackert an ein Riff

Warum?

Weil es voller wunderbarer Erkenntnisse ist
der Schreiberlinge wahrer Gedankengang
und doch weiß kein Mensch,wer du bist
der vielen Gäste Tag für Tag,es Schiffes Untergang
soviele sich auf der Plattform tummeln
lesen,aufnehmen,mitnehmen
nur keiner will an der Registration rum fummeln

keiner möcht sich einfach bequemen
auf bestimmte Tasten zu drücken
so läuft das Schiff immer mehr auf Grund
der Admin gerät schon lang nicht mehr ins Verzücken
zählt er immer nur ...Gäste,

keine Angst ich schreib weiter so einen Schmarrn,nee,gilt nicht,sich zu verdrücken. 31 62 00000407-001

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  Liebe Freunde und Forums-mitglieder!
Geschrieben von: Eik - 22.03.2019, 08:16 - Forum: Ankündigungen - Antworten (3)

Zur Zeit kann ich leider wenig im Forum aktiv sein, da meine Mutter auf Grund Ihres Alters und der damit verbundenen Erkrankungen meiner vollen Aufmerksamkeit bedarf. Sie liegt derzeit im Krankenhaus und ich muss ihre Übersiedlung von Berlin nach Wiesbaden in ein Pflegeheim organisieren, incl. Auflösung ihres kompletten Haushaltes und allen damit verbundenen bürokratischen Hürden.

Ich bitte daher um Verständnis



Liebe Grüße

Eik  Aegypten_smilies_0015

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  Moin Moin
Geschrieben von: Khaos - 20.03.2019, 22:53 - Forum: Vorstellungen - Antworten (1)

Moinsen

Ich wurde hier ins Forum eingeladen. Da ich las, dass eine Vorstellung erwünscht ist, hier eine kurze über mich ^^

Mein Name erklingt mit "Tobias", mein Alter lautet 30 Jahr und ich bin ein Mensch... Tongue
Ich entstamme dem Norden Deutschlands und grüße euch in dessen Forum ich zu stöbern erdenke Angel

Alles Gute wünschend, Khaos

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Aegypten_smilies_0014 Hallo
Geschrieben von: Lia - 19.03.2019, 11:00 - Forum: Vorstellungen - Antworten (7)

Hallo ich bin Lia,

Lia ist eine Abkürzung von meinem zweiten Vornamen, den ich von meiner Großmutter bekam.

Ich komme aus Bayern und meine Hobbies sind u.a. Gedichte zu schreiben und über Gott und die Welt zu reden.

Jetzt wurschtle ich mich mal hier so durch, damit ich alles besser kennen lerne.

Viele Grüße
Lia

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Smileygarden.de_banana62 ab jetzt 1x monartlich
Geschrieben von: Juliane - 07.02.2019, 16:26 - Forum: Plauderecke - Antworten (5)

Guten Tag meine Lieben,
ich grüße Euch alle und der Eik soll nicht böse sein, aber ich kann ihn zwischen 10:00 und 12:00 Uhr nicht anrufen, weil mir Peter zu der Zeit nie helfen kann.

Besonders liebe Grüße, falls sie noch um die Wege sind, an Tanisha und Axel. Ich weiss es und Ihr wisst das ich es weiß. Axel wird sich danach richten. Ansonsten werde ich von nun an ein mal im Monat im Forum sein.

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  HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
Geschrieben von: phaeton - 16.01.2019, 09:28 - Forum: Ankündigungen - Keine Antworten

Liebe Isabelle,

möchte ich dir auf diesem Wege zu deinem 41.Geburtstag

gratulieren,

ein neues Jahr voller Glück,Gesundheit,Zufriedenheit und Harmonie

natürlich voller

L I E B E


von Herzen dir, phaeton

Heart Heart Heart 45 45 Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart
Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart Floating_heart

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  Erfüllung und Vernachlässigung
Geschrieben von: Melvin - 02.01.2019, 12:24 - Forum: Erfahrungen und Wege - Sein und Bewusstsein - Antworten (5)

Hallo Menschen,

vor einigen Tagen fuhr ich im Auto, es war Nacht, dunkel, kalt und glatt. Zuvor saß ich bei einem Freund und habe mein Leid geklagt. Und zwar in der Form, als ich das Gefühl hätte, immerzu um Aufmerksamkeit kämpfen zu müssen, erst recht aber darum, mit meinen Bedürfnissen gesehen werden.  Mir kam da der wertstarke Begriff "Vernachlässigung" in den Sinn. Und sofort begann ich zu anzuklagen und zu veruteilen.

Die Autofahrt dauerte etwa 30 Minuten. Eine kurze Strecke führte über eine Bundesstraße. Dort fuhr mir jemand dicht auf, was ich hasse. Ich fühlte mich provoziert, hielt mich jedoch zurück und machte Platz, damit er vorbeiziehen konnte. Etwas später dasselbe Spiel. Nur dass diesmal der Fahrer hinter mir so dicht auffuhr, dass sich die Stoßstangen zu berühren drohten. Sein Licht war hell und impertinent. Ich entwickelte heftiges Herzrasen und berstende Wut. Er blieb derweil an mir kleben, obzwar er problemlos hätte überholen können. Nach einer kurzen Weile bremste ich ihn herunter, entschlossen, ihn beim Stillstand aus dem Auto zu zerren. Durch mich wirkte eine schockierende Kraft, die tiefen Frust in bebenden Jähzorn verwandelte.

Ich denke, er hat das gespürt. Ich kann nicht viel über diese Person sagen, außer dass sein Fahrstil rücksichtslos, aggressiv und kleingeistig wirkte. Jedenfalls war er wohl etwas überrumpelt. Er zog an mir vorbei und ich lichthupte stakkatoartig hinter ihm her. Darauf bremste er hektisch und fuhr über einen schlecht einsehbaren Feldweg ab. Offenbar hatte er die Flucht ergriffen.

Mein Herz kasperte und mir standen Tränen in den Augen. In letzter Zeit hatte ich häufiger die Beherrschung verloren und war jemand geworden, der nicht meinem Naturell entspricht. Ich bin friedliebend, sanft und zurückhaltend. Diese Ausbrüche konterkarieren meine Eigenschaften jedoch. Ich lockerte den Griff um das Lenkrad, ließ erst zu, dann los. Ich greinte und wurde von der mir bekannten tiefschwarzen Trauer übermannt, die ich mal als nicht von dieser Welt bezeichnet hatte. Dann habe ich gebetet. Ich adressierte das Gebet an niemanden. Ich schickte es einfach durch den Raum. Es war mehr ein Beichten, mehr ein den Gefühlen Ausdruck verleihen, ein trauriges Bitten auch. Ich sah mich in meiner Vernachlässigung. Sah, dass ich suchtkrank bin und vieles tue, um mich mit Substanzen, Bildern oder Anderem aufzufüllen. Und gelangte so zu dem ausdrucksvollen, mit vielen Konnotationen benetzten Begriff "Erfüllung". Ich weiß nicht mehr, wie ich und was ich alles gedacht habe. Auf jeden Fall gelangte ich von der Empfindung vernachlässigt zu sein zur Erkenntnis, dass ich dagegen den Habitus "patholigischer Auffüllung" entwickelt hatte, als Bandagierung eines mächtigen Mangelgefühls sozusagen. Ich sei nicht nur auf- sondern überfüllt. Und der Grund dafür lag plötzlich glasklar vor mir: Fremdstoffe, Nichteigenes, Herbeigezerrtes, Kurzlebiges, bisweilen Kontaminierendes - damit füllte ich mich auf, nicht aber mit dem Wesentlichen, dem Eigentlichen, dem, was mein geliebter Sir Thomas Brown vor hunderten Jahren mit mystischer Präzision auszudrücken verstand:

If thou couldst empty all thyself of self,
Like to a shell dishabited,
Then might He find thee on the Ocean shelf,
And say — "This is not dead," —
And fill thee with Himself instead.

- mit mir.
Erfüllung ist mein Urbedürfnis. Oft hab ich mich leer gemacht. Buddhas Anweisungen gefolgt und ganze Ich-Festungen in mir abgerissen. Charaktermüll entsorgt. Dass aber nichts als ein um Muttermilch flehendes Ego zurückbleibt, hat mir keiner gesagt. Dass es sich an allem nährt, was feilgeboten wird und sei es dem Bewusstsein, krank und vernichtet zu sein, ebenfalls nicht. Ich habe mich selbst voll und ganz vernachlässigt. War aufgequollen, grob und dumpf. Und das prägte meine Begegnungen, färbte soziale Interaktionen und schreckte Mitmenschen ab, nach denen ich mich so sehr sehnte. Um ihnen mich schmackhaft zu machen, brauchte ich nur - mich. Irre.

Am nächsten Tag mäanderte ich konzentriert und achtsam durch einen kleinen Wald, den ich sehr gern habe. Während ich das tat und überwiegend Vogelgezwitscher lauschte und Baumstämme betrachtete, konnte ich plötzlich mein Ego fühlen. Ein Ich-Empfinden, dass sich inmitten der ganzen Bewegung, des ganzen Werden- und Vergehen produzierte, und reagierte und wieder neu produzierte und ständig Meldung gab. Ich konnte es zum ersten Mal als einen eigenständigen Bereich empfinden und sah, dass alles, was ich dazu nun dachte, auch alles, was ich darüber mal berichten werde - wie diesen Text zum Beispiel - aus ihm hervorgeht und Richtungen vorgibt, Türen schließt, einschränkt. Das war aufregend, überwältigend und absolut rührend. Denn ich weiß, dass ich mein Ego brauche, zum einen für diese Erfahrung, zum anderen für die soziale Existenz, aber für mich gilt seither: Ich habe ein Ego. Das Ego hat nicht mich. Es ist mein Tool, mein Werkzeug. Es darf in meinem Bewusstseinsraum stattfinden, darf Meldung geben, darf auch mal kreischen und meckern. Aber es darf mich nicht aus mir selbst herauszerren und an ein Ereignis ketten. Ich glaube, das ist der Weg. Der Eigentliche.

Ihr seid Wunder. Alle.

Melvin

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