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  Why so serious?
Geschrieben von: Elevation Eight - 12.09.2019, 02:11 - Forum: Erfahrungen und Wege - Sein und Bewusstsein - Antworten (6)

Ich les hier grad mal ein bischen quer, und mir kommt was in den Sinn, was sich auf die Titelzeile eindampfen läßt (die natürlich ein Pun ist): warum nehmt Ihr alles so ernst?

Stellt Euch mal vor, ihr seid auf dem Jahrmarkt mit einer netten Gesellschaft, ein bischen angetrunken, und da ist die Achterbahn, und ihr macht da eine nette Fahrt um Spass zu haben. Das ist abenteuerlich, aber im Grunde ist alles abgesichert, und nach fünf Minuten kommt man eh da an wo es auszusteigen gilt.

Mit dem Leben ist es überhaupt nicht anders. Man steigt ein (wird geboren) und dann passieren eine menge abenteuerliche, wirre und vielleicht auch Angst auslösende Dinge - aber am ende kommt man eh da an wo der Ausstieg ist, das ist von vorneherein klar. Nichts davon müsste man über Gebühr ernst nehmen. Es sit nur eine Gelegenheit, ein bischen was zu erleben, sich selbst zu erfahren, und nach Möglichkeit auch Spass zu haben.

Und dann die Sache mit der Sinnsuche. Nehmen wir an, ich kriege ein neues Spielzeug geschenkt. Na, in heutiger Zeit, vielleicht ein neues Smartphone. Und dann versuche ich natürlich herauszufinden, wie das Ding geht und was man alles damit machen kann. Und dann bin ich stundenlang darin vertieft, und mit allem Elan und ganzer Neugier, völlig darin versunken - und vielleicht kriege ich das eine oder andere heraus, und anderes wieder nicht. Aber im Grunde, ist das ganze ein Spielzeug: es ist halt da, und dann kann man sich ja damit beschäftigen, und wenn schon, dann auch gleich richtig.
Mit dem Bewusstsein ist es doch nicht anders. Das haben wir, das ist halt da, und wir können damit rumspielen. Lohnt sich ja auch. Und wir können versuchen rauszufinden wie das alles funktioniert und was der Sinn dahinter ist. Und wenn schon, dann sollten wir das auch mit Elan und Hingabe tun. Klar doch - aber deswegen ist dabei kein Drama; einiges werden wir rausfinden, anderes vielleicht nicht. Na und?
(Man kann überhaupt sehr viele Dinge mit "na und?" beantworten. "Ihr Sohn kifft!" "na und?" - "der Nachbar hat seine Frau betrogen!" "na und?" - "Diese Grufties opfern Katzen auf dem Friedhof!" "na und?" - "bei der AfD sind Nazis" "na und?" ... Die werden alle genauso am ende der Achterbahn aussteigen - und die Hälfte davon ist eh gelogen.)

Und die ganze Moral und Ethik und das, was immer alles so furchtbar dramatisisert wird - ja, das dreht sich doch in diesem Sinne nur um einen einzigen Punkt: dass man anderen Leuten ihr Spielzeug nicht kaputtmachen soll. Das ist eigentlich trivial und versteht sich für halbwegs gesunde Leute von selber.

In der Klapse hat mal eine Mitinsassin gesagt, "es gibt keine psychisch kranken, es gibt nur psychisch gekränkte". Das war natürlich nicht so zu verstehen, dass es die Dramatik der psychischen Erkrankung herabwürdigen sollte, sondern so, dass das Umfeld einen sehr großen Anteil daran hat. Dem kann man zustimmen, oder auch nicht.

Aber mein Punkt hier ist: es gibt keinen Grund, sich dergestalt kränken zu lassen.

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  Es ist mir aufgefallen...
Geschrieben von: Juliane - 11.09.2019, 16:15 - Forum: Plauderecke - Antworten (2)

es ist mir aufgefallen, dass hier sehr viel mit Zitaten aller Art, aber relativ mit genoiden eigenen, authentischen Beiträgen gearbeitet wird. Ausnahmen bestätigen die Regel...

Ist es möglich, möglichst viel in diesem Forum in eigenen Worten zu sagen? ich würe mich freuen.

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  Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit
Geschrieben von: Matthias - 25.08.2019, 07:59 - Forum: Politik - Antworten (2)

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wie es denn so wäre, wenn ab morgen plötzlich jeder Deutsche Staatsbürger auf die Idee kommen würde, seine ihm garantierten Grundrechte auch tatsächlich zu leben?

Hätten wir dann die von allen ersehnte Gesellschaft der Brüderlichkeit und der Liebe?

Ich vermute nein. Eher würde ich befürchten, dass die Gesellschaft zunächst einmal mit noch größerer Wucht mit den folgenden Sprüchen aus dem Thoamastext konfrontiert werden würde, die ich wieder nach der Version von Juliane (inklusive Kommentar) an dieser Stelle zitieren möchte:

9(10) Jesus sagt: Ich habe Feuer auf die Welt geworfen und seht, ich hüte es, bis sie in Flammen steht.

Der Funke, der das Menschenherz entzündet - da kommt er her und Jesus wird nicht ruhen, bis er alles erfaßt hat. Die Lehre Jesu ist nicht Beschwichtigung und Besänftigung, sie ist Feuer, wie wärmt, aber sie verbrennt auch. Dennoch ist das kein Spruch vom Weltuntergang. Der vorige Spruch ging um den Akt des Säens, dieser handelt von dem, was ausgesät wird. Nämlich Feuer. Keine neue Religion, keine "Erlösung des Menschengeschlechts", nicht nur, daß Feuer auf die Welt geworfen wird, er wird auch noch behütet, bis alles brennt. Keine "Befreiung von Sünden", sondern ein Flammenherd, der sich zum Feuersturm entwickeln wird. Das ist die Perspektive der Lehre von der Erkenntnis. Keine "gute Nachricht", unter der die Menschheit sich zurücklehnen und glauben kann, sondern fressendes Feuer, das nach und nach alles ergreift und erst dann ist Jesus zufrieden. Erst dann ist sein Auftrag erfüllt.

15(16) Jesus sagt: die Menschen denken vielleicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Welt zu werfen und wissen nicht, daß ich gekommen bin um Zwietracht auf die Erde zu werfen, Feuer, Schwert und Krieg. Denn fünf werden in einem Haus sein, drei werden gegen zwei sein und zwei gegen drei, der Vater gegen den Sohn, der Sohn gegen den Vater. Und sie werden einsam dastehen.

Ein furchtbares Szenario. Keine allgemeine Harmonie, kein Leben in "Frieden, Liebe und Licht", statt dessen werden alle Widersprüche sich immens verschärfen und ER wird das Beste dazu beitragen, daß es auch so kommt. Wer allerdings Jesu Lehre ansieht, wird merken, daß es anders gar nicht geht - denn die Richtung, welche unsere Zeitgenossen gehen, ist sichtlich nicht die eines menschenwürdigen Lebens für jeden. Genau ein solches will Jesus aber und damit eckt er an, stößt mitten in ein Gleichgewicht aus faulen Kompromissen. Methoden, die auf einem anderen Weg meinten, das erreichen zu können, wurden von der Strategie des Kapitals verdorben, so die Freimaurer, die am Anfang anderes vorhatten als Sachwalter der Kapitalinteresssen zu sein was sie nun ohne Zweifel sind. Und nicht zu reden von all den andern Cliquen und Zirkel, Orden und Gesellschaften, die ganz dezidiert da sind, um die Interessen der "Reichen" zu wahren und die nur deshalb zusammenhalten, wiewohl sie einander in Wahrheit nicht ausstehen können. Man braucht gar nicht mit dem Thomasevangelium zu wedeln - das Streben nach Menschenwürde, das der Inhalt der Lehre Jesu ist, schafft Konflikte von allein. Jeschua stellt es nur vorausschauend fest. Es ist noch nicht einmal prophetisch gemeint sondern nur prognostisch.

Soweit die gesellschaftlich sichtbaren Befindlichkeiten. Aber für den, der die Lehre Jesu ergreift um ihr zu folgen, ergeben sich noch andere Umstände. Denn der Prozeß der Veränderung, der den ganzen Menschen in der Tiefe ergreift, sorgt zuerst und fortschreitend immer wieder für schwere Entfremdungen. Es kommen immer wieder Zeiten, in denen nahe und liebe Menschen auf Distanz gehen, in denen man auch selbst die Bindung zu anderen Menschen scheinbar verliert - man wird sie wieder bekommen, aber wann und wie, das kann man sich in solchen Episoden inneren Neuwerdens nicht vorstellen. Und aufgrund der neuen Einsichten sind Konflikte mit bestehenden Ansichten immer wieder vorprogrammiert. Diese Konflikte können dramatisch werden, auch wenn sie es nicht notwendigerweise werden müssen. Und Mehrheitsentscheidungen sind hier absolut fehl am Platze, denn nichts wechselt hierbei schneller als Mehrheiten. Das für diejenigen, die Gnosis gerne als demokratische Einrichtung betrachten möchten. Das ist sie nicht, sondern eine individuelle, was etwas ganz Anderes ist.
Hier zeigt sich auch der Unterschied dieses Weges zum Beitritt in irgendeine Sekte. Auch dabei kommt es zwar zu Zeichen von (sogar totaler) Isolation - aber es ist eine andere. Trennung von den bisherigen Umständen heißt in der Sekte, daß hinfort eine Gemeinschaft von Gläubigen die früheren sozialen Kontakte ersetzt; aber hier kann sie niemand ersetzen, denn Gefährten auf dem Weg der Erkenntnis sind in ihren eigenen Prozessen befangen und verstehen die der Anderen oft nicht. Auch ein Lehrer ist, obwohl jetzt vielleicht der nächste Vertraute, kein Ersatz - denn erstens kann er keine Gemeinschaft ersetzen, zweitens steht auch er bei aller Einfühlung letztenendes nur für sich selbst und steckt nicht im Partner. Der Mensch ist also in der Tat immer wieder ganz und gar auf sich selbst und seinen eigenen Durchhaltewillen gewiesen - daß der auf dem Weg einige Bestätigungen erfährt, ist zwar hilfreich, ersetzt aber nicht die Durchhaltekraft, die man nicht noch durch Regeln belasten muß - die Sache ist hart genug. Daß man essen und trinken kann wie jeder andere, fluchen und lachen, ist tröstlich, aber lieber würde Mancher mit Fasten und Meditieren davonkommen wollen, als diesen Weg zu gehen - das weiß man aber erst, wenn man ihn betreten hat und erst dann weiß man auch, daß zusätzliche Lasten gar nicht mehr zu tragen wären.
Was ist enger als in einer patriarchalischen Gesellschaft die Bindung von Sohn und Vater - daher hat Jesus für den Zusammenhang zwischen seinem konkreten Sein als Jeschua und seinem totalen Wesen dieses Bild gewählt. Aber der Sohn wird gegen den Vater sein und vice versa - also auch diese Einheit wird zerbrechen und einem Neuen Platz machen, von dem zu dieser Zeit noch niemand weiß, wie es aussehen wird. Jesus steht nicht als der "große Held" vor uns, der alles hinter sich hat, sondern als der Mensch, der dieses Zerbrechen seiner inneren Einheit noch vor sich hat und uns etwas sagt, das er weiß, aber noch nicht erfahren hat. Er weist hin - aber er ist dabei nicht der große Erlöser, sondern in diesen Prozeß der brutalen Zerfaserung aller Umstände ist sein eigener Weg einbezogen – er blickt auf Zukunft hin. Die Aussicht, einsam dazustehen, hat ihm sicher kein Behagen bereitet, aber er war es den Menschen schuldig, auch dieses Wissen weiterzugeben. Wie nötig das war, sehen wir sowohl an der heutigen Art "an Jesus zu glauben" als auch daran, wie sogar Bewegungen, die von sich behaupten, daß sie sich von diesem Erlösungsglauben emanzipiert hätten, weiter naiv der Vorstellung von einer "Harmonisierung aller Unterschiede" nachhängen.
 
Bis zu den großen Idealen der Demokratie - Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ist es also ganz offensichtlich noch ein ziemlich weiter Weg und für jeden Einzelnen ein ernst zu nehmender Lernprozess!

Oder sieht hier irgendwer eine bessere Alternative?

Liebe Grüße
Matthias
[Bild: aegypten_smilies_0014.gif]

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  Ist das immer so?
Geschrieben von: Margoth - 16.08.2019, 09:53 - Forum: Plauderecke - Antworten (3)

Hallo,

ein Bekannter von mir will jetzt in die USA fliegen um dort an Seminaren teilzunehmen und er hätte auch die Chance dort, in San Francisco selbst Seminare zu leiten. Generell geht es um Achtsamkeit, gesundes Leben und Vitalisierung. In den USA sind die Leute einfach viel weiter, als bei uns und daher wäre das eine super Chance. Wenn es gut läuft, dann könnte er mehrere Wochen dort bleiben. Allerdings stellt sich jetzt schon die Frage nach dem Visa. Weil offiziell darf man dort ja nicht arbeiten. Ich habe gehört, dass die Weiterbildung, Teilnahme an Seminaren auch schon schwierig ist. Man wird wohl bei der Einreise schon interviewed... Wisst ihr, wie das läuft?

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  Eichenpriester
Geschrieben von: Matthias - 15.08.2019, 13:33 - Forum: Erfahrungen und Wege - Sein und Bewusstsein - Antworten (6)

Hier wage ich mich an ein Thema, deren Inhalt ich im Moment noch mehr erahne als durchschau. Ich habe aber bereits genug Hinweise, die mir sagen, dass ich diese Spur weiterverfolgen sollte.

Den Begriff Eichenpriester kannte ich bisher nicht, ich habe ihn von Phaethon das erste mal gehört, aber ich spüre, dass sich dahinter die Wahrheit der zeitlosen Priester, Meister und Weltenlehrer (wie auch immer wir sie nennen mögen) verbirgt.

Ich spühre hier auch, dass wir hier auf sehr alte Weisheiten stoßen, die es Wert sind, in einem neuen Licht betrachtet zu werden. Ich habe das Thema bewusst nicht in die Kategorie Religion eingereiht, denn dass würde suggerieren, lediglich die Vergangenheit wieder neu aufleben zu lassen. 

Darum geht es mir aber gerade nicht. Es geht nicht darum, irgend eine Vergangenheit zu beschwören, sondern um die Frage, was wir an Wissen und Fähigkeiten vergessen haben, was für eine sinnvolle Gestaltung der Zukunft aber brauchbar ist.

Liebe Phaethon, erst einmal herzlichen Dank für diesen Impuls und ich hoffe, dass Du mir bei diesen Fragen weiterhin behilflich sein kannst.

Soweit erstmal und Herzliche Grüße
Matthias
[Bild: heart.png][Bild: heart.png][Bild: heart.png]

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  Anmerkung zum Schamanismus
Geschrieben von: Matthias - 13.08.2019, 15:01 - Forum: Religionen - Religionswisschenschaften - Gnosis - Koptologie - Antworten (1)

Einige Leser des Forums werden sich vielleicht wundern, warum ich ab und zu aus dem Schamanismus heraus berichte. Was hat das mit meinem Leben zu tun? Diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich von Juliane das erste mal mit diesem Thema konfrontiert worden bin.

Wenn ich in unseren Gesprächen über meine Erfahrungen plauderte, sagte sie des öfteren: "Matthias, du alter Schamane". Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich von dem Begriff noch nie etwas gehört und als ich begann mich näher dafür zu interessieren, war mir erst mal gar nicht wohl bei der Sache. Weder die Art der Initiation noch die Vorstellung, mit einer Trommel bewaffnet, mein Leben zu fristen, wollte mir so richtig behagen. 

Da ich aber bereits das Buch von Stanislav und Christina Grof über Spirituelle Krisen gelesen hatte und darin durchaus Parallelen zwischen meiner Geschichte und den dort beschriebenen Geschichten im Kapitel über die Schamanische Krise feststellen konnte, entschloss ich mich, der Frage weiter nach zu gehen.

Zunächst habe ich mich der Frage wissenschaftlich genähert und bin dabei auf Prof. Michael Harner gestoßen, der den Schamanismus erforscht und für uns Europäer verständlich aufbereitet hat.

Als nächstes bin ich über das Buch "Aus der Depression zur eigenen Schamanenkraft" auf Dr. Carlo Zumstein aufmerksam geworden. Um zu überprüfen, ob meine Methoden, die gleichen sind, wie sie von Schamanen gelehrt werden, habe ich bei ihm dann auch  eine einführende Ausbildung gemacht.

Inspirierend empfand ich von ihm auch sein Buch:  "Der Schamanische Weg des Träumens".

Zum Thema Traumatisierung bin ich schließlich bei Sandra Ingermann auf interessante Anregungen gestoßen.

Zum Verständnis der Psychosen kann ich nur jedem die Arbeit von René Dehnhard "Schamanismus und Schizophrenie" wärmstens empfehlenswert.

Die neusten Forschungen aus den Neurowissenschaften werden in dem Buch von Dieter Vaitl "Veränderte Bewusstseinszustände" recht gut beschrieben.

Spannend war für mich dann auch der Besuch des Mongolischen Staatsschamanen in Freiburg. In der Mongolei genießt der Staatsschamane das gleiche Ansehen wie der Dalai Lama und berät die Regierung bei politischen Entscheidungen.

In der Mongolei unterscheidet man die Weißen-, Schwarzen- und die Gelben Schamanen. Die Weißen sind für die Heilung zuständig, Die Schwarzen für die Sicherheit und als Gelbe Schamanen werden die Schamanen genannt, die auch Buddhistische Techniken bei ihren Ritualen mit einbeziehen.

Die "Kampfschamanen" aus dem Altaigebirge sind wohl keine ganz einfachen Leute. Augenzeugenberichten zufolge sind die Begegnungen untereinander häufig mit heftigen Kämpfen verbunden, bei denen es sogar vorkommen soll, dass einer der Schamanen bei den Kämpfen das Leben verliert, obwohl keinerlei körperliche Berührung stattgefunden hat. Hoch sensitive Menschen können vielleicht erahnen, auf welcher Ebene hier der Kampf stattfindet und dass mit diesen Gesellen nicht zu spaßen ist.

In diesem Zusammenhang darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Buddhisten, bei ihrer Verbreitung in der Mongolei, auch einen Schandfleck in der Geschichte hinterlassen haben, indem sie die dort ansässigen Schamanen massenweise umgebracht haben.

Mit dem traditionellen Schamanismus kann ich mich heute allerdings nicht mehr identifizieren. Mein Therapieprogramm sieht anders aus und in Fragen der Sicherheit orientiere ich mich eher an Programmen, wie sie z.B. von Joe Friel in: "The Triathlete's Training Bible", oder von Mark Divine in: "Unbezwingbar wie ein NAVY SEAL" beschrieben werden.

Grundsätzlich stellt sich für mich aber immer die Frage, was kann ich noch von den alten Meistern lernen!

Von daher ergibt für mich das Konzept des Schamanismus durchaus immer noch einen Sinn und sei es nur aus historischem Interesse.

LG Matthias
[Bild: aegypten_smilies_0014.gif]

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  Viren, Malware und Trojaner
Geschrieben von: Matthias - 10.08.2019, 11:18 - Forum: Psychologie und Soziologie - Antworten (1)

Warum schützen wir unsere Computer, aber unsere Gehirne nicht?

Kaum ein Mensch, der seinen PC nicht gegen Schadsoftware schützt.
Antivirenscanner gehören mittlerweile zur Standardausrüstung auf jedem Computer.

Und wie sieht es mit der Schadsoftware in unseren Gehirnen aus?

Die wenigsten Menschen wissen überhaupt was das ist.

Es sind unsere Vorurteile und unbewussten Glaubenssätze, die uns manipulierbar und unfrei machen!

Das einzig wirksame Programm gegen Gehirnviren und schädliche Gedanken ist bewusstes Denken!

Selbsterkenntnis ist der Testsieger unter den Security-Suites für unser Gehirn!

Und warum benutzen so wenige Menschen einen Antivirenscanner für ihr Gehirn?

Ist der PC auf dem Schreibtisch mittlerweile mehr wert und schutzwürdiger als unser Gehirn?

Vielleicht liegt das Problem darin begründet, dass man bewusstes Denken und Erkenntnis nicht kaufen kann?

Es kann nur von jedem Einzelnen, in eigener Anstrengung, erworben werden.

Anstrengung ist aber wohl nicht jedermanns Sache. Dann lieber mit einem Viren verseuchten Gehirn, ferngesteuert durch die Gegend gehen, könnte man meinen.

Vielleicht müssen wir auch mal ein Bisschen Werbung machen?

[Bild: aegypten_smilies_0013.gif]

LG Matthias

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Smilie_zauber DIE PHYSIK DES HYPERRAUMS
Geschrieben von: Eik - 20.07.2019, 18:51 - Forum: Wissenschaft und Forschung - Keine Antworten

DIE PHYSIK DES HYPERRAUMS

von Eric Ebensperger

Dem Physiker Burkhard Heim war es schon vor mehr als dreißig Jahren gelungen, die Existenz höherer Dimensionen in einen mathematischen Formalismus zu kleiden. Die vollständige Physik der Gravitation ist gemäß Heim nur in einem zwölfdimensionalen Hyperraum möglich, der sowohl die materielle als auch die geistige Wirklichkeit mathematisch abbildet. Marcus Schmieke, den Burkhard Heim persönlich in seine Kosmologie einwies, erklärt die Heimsche Feldtheorie und deren Folgen für die Radionik.

Die zwölf Dimensionen
Die zwölf Dimensionen sind in drei Ebenen unterteilt; die unterste besteht aus den vier Dimensionen der Raumzeit (R4), während die höchsten vier Dimensionen einen hierzu spiegelbildlichen geistigen Raum (G4) aufspannen. Die verbleibenden vier Dimensionen dazwischen vermitteln zwischen dem materiellen und dem geistigen Bereich der Wirklichkeit.
Heim war durch eine eigens zu dem Zweck entwickelte Mathematik – einer mehrdimensionalen Fouriertransformation – in der Lage, einen Blick in den G4 zu werfen. Tief beeindruckt sah er komplexe mathematische Symmetrien, die auf eine alles umfassende Intelligenz hinwiesen.

Leben als Grundlage der Wirklichkeit und nicht als Zufallsprodukt
Im Rahmen der Heimschen Physik lässt sich der Begriff „Leben“ nicht allein aus der Wechselwirkung materieller Elemente auf der Ebene raumzeitlicher Ereignisse erklären. Vielmehr ist Leben ein komplexer Prozess, der alle drei Daseins-Ebenen umfasst. Die geistige Dimension des Lebens drückt sich als Selbst und Bewusstsein im G4 aus und manifestiert sich durch die vier Vermittlungsdimensionen in der vierdimensionalen Raumzeit R4 als materielle Erscheinung.

Für sich betrachtet erscheinen die Ereignisse der vierdimensionalen Raumzeit als ein zufälliges Wechselspiel der Naturgesetze. Burkhard Heim wies jedoch nach, dass nicht einmal ein Elementarteilchen existieren würde, wäre die Wirklichkeit auf vier Dimensionen beschränkt. Ein einfaches Elektron bedarf bereits des physikalischen Wechselspiels von sechs Dimensionen. Jedes physikalische Ereignis wird von mathematisch beschreibbaren Prozessen auf den höheren Ebenen begleitet. Kein Elementarteilchen bewegt sich, ohne dass seine Bahn in den höheren Dimensionen vorgezeichnet wurde. Wann immer der Zufall im wissenschaftlichen Erklärungsmodell auftritt, kann man davon ausgehen, dass an dieser Stelle eine direkte Wechselwirkung zwischen der materiellen Raumzeit mit den geistigen Dimensionen durch die Vermittlungsräume stattfindet.

Die Notwendigkeit höherer Dimensionen
Um seinem Ziel, eine vereinheitlichte Quantenfeldtheorie zu schaffen, näher zu kommen, beschäftigte sich Burkhard Heim zunächst intensiv mit der Gravitation. Gemäß Einsteins Formel E= mc2 besitzt jede Energie eine Masse und somit ist auch jedes Energiefeld mit einer so genannten Feldmasse behaftet. Das Gravitationsfeld einer Masse besitzt daher ebenfalls eine Energie, die wiederum einer Masse entspricht. Von dieser Feldmasse geht wiederum ein Gravitationsfeld aus. Newton und Einstein haben in ihren jeweiligen Gravitationstheorien diese Feldmasse vernachlässigt und konnten so mit relativ einfachen Näherungsformeln arbeiten. Burkhard Heim war der erste Physiker, der sie konsequent in sein Modell mit einbezogen hat. Die daraus resultierende Gravitationsformel bezeichnete  er als „transzendente Gleichung“, für die keine allgemeine Lösung angegeben werden kann, die alle Skalen des Universum umfasst. Man kann lediglich für verschiedene Größenordnungsbereiche des Kosmos unterschiedliche Näherungsformeln ableiten.

Im makroskopischen Bereich mittlerer Abstände entspricht die Lösung der Heimschen transzendenten Gleichung im wesentlichen der Newtonschen Gravitationsgleichung. Für sehr kleine und sehr große Längen weicht sie jedoch deutlich von dieser ab. Generell besitzt die Heimsche Gravitationsformel einen begrenzten Gültigkeitsbereich. Unterhalb der so genannten Planckschen Länge und oberhalb des Durchmessers des Universums besitzt sie mathematisch gesehen keine Lösungen mehr. Hieraus lässt sich schließen, dass auch der Raum, dessen geometrische Struktur durch die Gravitation bestimmt wird, eine kleinste Einheit besitzt (das Quadrat der Planckschen Länge) und auch nach oben hin durch die Größe des Universum begrenzt ist. Schon hierin besteht ein Hinweis darauf, dass der Raum letztlich vollständig quantisiert ist, ebenso wie beispielsweise die elektrische Ladung quantisiert ist, das heißt, sich immer aus kleinsten Einheiten,
den Elementarladungen des Elektrons, zusammensetzt.

Mit dieser Erkenntnis erschließt sich ein klarer Weg zur Schaffung einer vereinheitlichten Quantenfeldtheorie. Zunächst gilt es, alle vier Grundkräfte der Natur, das heißt die Gravitation, die elektromagnetische Wechselwirkung und die starke und schwache Kernkraft als dynamische Deformierungsprozesse des Raumes darzustellen. Im nächsten Schritt wäre der Raum zu quantisieren, das heißt als aus kleinsten Einheiten aufgebaut zu beschreiben. Damit wären dann alle physikalischen Kräfte als ein vereinheitlichtes Raumfeld quantisiert.

Hierzu musste Burkhard Heim zunächst die Beziehung zwischen seiner transzendenten Gravitationsgleichung und der Geometrie des Raumes verstehen und mathematisch beschreiben. Das Gravitationsfeld erscheint hierbei in zwei Komponenten, nämlich als das Feld der Massen und das Feld der Feldmassen, die von den ursprünglichen Massen ausgehen. Diese beiden Aspekte des Gravitationsfeldes verhalten sich ähnlich zueinander wie das elektrische Feld und das magnetische Feld in den Wellengleichungen der Maxwellschen Elektrodynamik. Dort stehen beide Feld-Komponenten senkrecht aufeinander und führen in ihrer dynamischen Wechselwirkung zur Existenz elektromagnetischer Wellen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit im leeren Raum ausbreiten. Analog hierzu erhält Burkhard Heim einen komplexen Satz von Wellengleichungen für die beiden Komponenten des Gravitationsfeldes. In den Maxwellschen Gleichungen steht auf der rechten Seite mehrfach die Null, was bedeutet, dass es dort keine magnetischen Monopole gibt. Im Falle des Gravitationsfeldes tritt jedoch die Masse selbst als Quelle der Felder auf. Sie entspricht damit den magnetischen Monopolen, die von Nikola Tesla und Konstantin Meyl als die Quellen der Skalarwellenfelder postuliert und nachgewiesen wurden. Es wäre daher sinnvoll, die Skalarwellentheorie des Elektromagnetismus mit den Heimschen Wellengleichungen der Gravitation zu vergleichen.

Mathematische Ableitung der höheren Dimensionen
Um zu einer vollständigen mathematischen Beschreibung der Gravitation in der vierdimensionalen Raumzeit zu kommen, die beide Komponenten des Gravitationsfeldes enthält (das Feld der Massen und das Feld, das von der Masse des Feldes ausgeht) und eine konsequente Quantisierung des Raumes vornimmt, führt Heim eine Wahrscheinlichkeitsfunktion mit der vierdimensionalen Raumzeit als Trägerraum ein. Das bedeutet, dass, wie in der Quantenmechanik üblich, jeder möglichen vierdimensionalen Raum-Zeit-Geometrie eine bestimmte Wahrscheinlichkeit entspricht. Diese Wahrscheinlichkeitsfunktion besitzt ein diskretes Eigenwertspektrum, wobei die Eigenwerte möglichen Zuständen einer makroskopischen Punktquelle des Gravitationsfeldes, also einer Masse, entsprechen.

Die Anzahl der Gleichungen, die ein solches Eigenwertspektrum ergeben, erhält man aus einer einfachen Überlegung. Hierbei können drei Indexzahlen jeweils die Ziffern 1 bis 4 (entspricht den vier Dimensionen der Raumzeit) durchlaufen, was insgesamt 43=64 voneinander unabhängige Gleichungen ergibt. Die drei Indexzahlen sind hierbei die drei Indizes der so genannten Christoffelsymbole, die die Beschreibung der Bewegung eines freien Teilchens im Gravitationsfeld angeben.

Durch Berücksichtigung der bekannten Identitäten und Symmetrien der Raumzeit ergeben sich 28 weitere Gleichungen, die dazu führen, dass von den 64 Gleichungen nur 36 unabhängig voneinander gelöst werden können. 28 der 64 Eigenwertspektren müssen auf diese Weise leer bleiben und brauchen gar nicht erst berücksichtigt zu werden. Es bleiben also tatsächlich nur 36 verschiedene physikalische Größen übrig, die die energetischen Zustände des Gravitations- und Massenfeldes vollständig beschreiben.

Diese 36 Größen lassen sich als Komponenten einer Matrix mit sechs Reihen und sechs Spalten schreiben. Diese Matrix ergibt somit einen sechsreihigen Energie-Impuls-Tensor, analog zu dem vierdimensionalen Tensor der Relativitätstheorie. Da der vierdimensionale Energie-Impuls-Tensor die Dynamik von Energie und Impuls in einer vierdimensionalen Raumzeit angibt, liegt somit der Schluss nahe, dass der sechsreihige Tensor physikalische Prozesse einer sechsdimensionalen Raumzeit abbildet. Vier dieser sechs Dimensionen entsprechen offensichtlich der aus der Allgemeinen Relativitätstheorie bekannten Raumzeit. Die beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6 bilden zusammen mit der bekannten Raumzeit einen sechsdimensionalen Hyperraum, in den die vierdimensionale Raumzeit als Unterraum eingebettet ist. Es ist nun die Aufgabe der Physik, die Bedeutung der beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6 zu identifizieren. Diese beiden neuen Dimensionen werden von Burkhard Heim als Transdimensionen bezeichnet.

Der sechsdimensionale Tensor hat die Struktur wie in Tabelle 1 dargestellt. Er besteht aus den drei Raumdimensionen x,y,z der Zeitdimension t und den beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6. Hierbei gibt jedes der 36 Elemente des Tensors an, in welcher Weise die beiden dort enthaltenen Dimensionen miteinander wechselwirken. Die 9 Elemente im linken unteren Bereich des Tensors enthalten beispielsweise nur Terme, in denen die räumlichen Dimensionen x, y und z miteinander in Wechselwirkung treten.

Aus den bereits erwähnten Symmetrieüberlegungen und Identitätstheoremen folgt, dass der dreidimensionale Unterraum x, y und z nicht direkt mit den beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6 interagiert. Daher sind alle Terme gleich Null, in denen auf der einen Seite x, y oder z und auf der anderen Seite x5 oder x6 stehen.

Der blaue Bereich des Tensors entspricht der Wechselwirkung des dreidimensionalen Raumes mit sich selbst, während der grüne Bereich die Wechselwirkung der beiden Transdimensionen untereinander enthält. Von diesen „grünen Wechselwirkungen“ erfährt der sichtbare materielle dreidimensionale Raum nichts auf dem direkten Wege. Sie spielen sich zunächst vollständig in dem für uns dreidimensionale Wesen nichtmanifestierten Bereich der sechsdimensionalen Wirklichkeit ab.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Aktivitäten der Transdimensionen für die dreidimensionale Materie unserer Erfahrung keine Bedeutung haben oder diese nicht beeinflussen. Die Aktivitäten der Transdimensionen beeinflussen die sichtbare Materie durch die Dimension der Zeit. Diese Wechselwirkung drückt sich in den Elementen des Energie-Impuls-Tensors aus, die auf der einen Seite die Zeit t und auf der anderen Seite eine der beiden Transdimensionen x5 oder x6 enthalten. Diese Elemente werden in der vorangehenden Abbildung in pinker Farbe dargestellt.

Im dem Tensor bilden diese elf Elemente das Kreuz der Zeit, durch das die Transdimensionen in den manifestierten Raum hineinwirken. Physikalisch bedeutet dies, dass die nichtmanifestierte Welt der Transdimensionen die sichtbare Welt durch das Medium der Zeit beeinflusst. Die Zeit ist auf diese Weise eine aktive Kraft, durch die Informationen aus den höheren Dimensionen in die sichtbare materielle Welt gelangen. Sie stellt daher auch das Medium dar, durch das man mit Hilfe der Radionik die Informationsfelder der höheren Dimensionen kontaktiert. Dies geschieht durch die Eigenschwingungen des Raumes, die sowohl die Transdimensionen als auch die Zeit mit einbeziehen. Der russische Astrophysiker Nikolay Kozyrev (1908–1983) bezeichnet diese Prozesse als Zeitwellen. Durch sie verbreitet sich die Information und Intelligenz des Lebens.
Burkhard Heim deutet diese Wechselwirkungen in seiner Elementarteilchen-Theorie als einen Austausch von Photonen. Photonen sind als Teilchen des Lichts nichts anderes als Wechselwirkungen der Zeit mit den beiden Transdimensionen x5 und x6.

Das Licht übermittelt auf diese Weise Informationen aus den höheren Dimensionen in den dreidimensionalen Raum und umgekehrt. Hierdurch erklärt sich auch, warum das Licht in allen alten Kulturen als Metapher für das Göttliche und die Wahrheit der höheren Dimensionen steht. Selbst physikalisch betrachtet sind Photonen somit Übermittler überräumlicher physikalischer Informationen.

Die Bedeutung der fünften und sechsten Dimension
Mathematisch gesehen sind die beiden Koordinaten der Transdimensionen x5 oder x6 keine reellen Zahlen wie die Koordinaten des dreidimensionalen sichtbaren Raumes, sondern ebenso wie die Zeit imaginäre Zahlen. Sie sind weder von räumlicher noch zeitlicher Qualität und bedürfen daher einer völlig anderen physikalischen Interpretation. Burkhard Heim deutet sie als einen Raum von Organisationszuständen, aus dem heraus die physikalischen Prozesse des sichtbaren Raumes gesteuert werden. Sie bilden kein reines Informationsfeld, da die physikalischen Zustände dieser Dimensionen Elemente des Energie-Impuls-Tensors darstellen und somit neben Information auch Energie besitzen. Heim nannte die x5-Koordinate die entelechiale und die x6-Koordinate die äonische Dimension.

In der x5-Koordinate sah Burkhard Heim den Schlüssel zu den zielgerichteten entelechialen Prozessen des Lebens, die immer auf den Erhalt des Lebens und auf die Entwicklung einer höheren Komplexität hinsteuern. In der x6-Koordinate, der äonischen Dimension, sah Burkhard Heim den Schlüssel zu den großen kosmologischen Zyklen (Äonen), durch welche die übergreifenden kosmologischen Geschehnisse gesteuert werden. Beide Transkoordinaten arbeiten in diesem Sinne eng zusammen, um sowohl die Lebensprozesse als auch das kosmologische Geschehen in Richtung größerer Komplexität und umfassender Ordnung und Einheit zu führen. Krankheiten und andere Krisenzustände des Lebensprozesses werden daher ebenfalls durch die Transkoordinaten gesteuert.

Das Ziel der Radionik besteht darin, die Organisationsprozesse der Transkoordinaten so zu optimieren, dass sie das Leben in Krisensituationen in Richtung seines ursprünglichen gesunden Zustands beeinflussen. Das heile, vollständige Informationsmuster des Lebens ist als reines Informationsfeld jedoch nicht in den energetisch aktiven Transdimensionen zu finden, sondern befindet sich nach Burkhard Heim in einem übergeordneten reinen Informationsfeld, das einen weiteren Hyperraum zum R6 bildet (siehe Seite 80).

Um die Bedeutung der x5-Koordinate der entelechialen Dimension zu verstehen, bedarf es eines vollständig neuen Denkansatzes in der Physik. Dieser besagt, dass die Wahrscheinlichkeiten von Zuständen von der Bedeutung mitbestimmt werden, die diese Zustände für ein umfassenderes System auf einer sie beinhaltenden komplexeren Ebene haben. Betrachtet man beispielsweise die biochemischen Reaktionen bestimmter Aminosäuren, so werden die Wahrscheinlichkeiten dieser Reaktionen dadurch mitbestimmt, welche Nützlichkeit die jeweiligen Aminosäuren für die lebende Zelle besitzen. Je nützlicher eine bestimmte Aminosäure für die lebende Zelle ist, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit ihrer Bildung auf der x5-Koordinate bewertet werden. Die Bewertung der x5-Koordinate eines Systems ist daher bei lebenden Systemen immer auf einen höheren Zusammenhang bezogen und orientiert sich an dem Ziel des umfassenderen
Systems. Die Wirkung der x5-Koordinate ist auf diese Weise teleologischer Natur und erscheint in der Natur als eine entelechiale Kraft, die das Leben zu immer höherer Komplexität und umfassenderer Einheit führt. Hierin drückt sich ein wichtiger Satz von Teilhard de Chardin aus, der sagte: „Höheres Sein ist umfassenderes Verbundensein.“

Der sechsdimensionale Energieraum R6 lässt sich auf diese Weise in drei Unterräume gliedern. Das übergeordnete Geschehen der beiden Transdimensionen bildet einen energetischen Steuerungsraum S2, der ständig durch den Fluss der Zeit das Geschehen im manifestierten Raum R3 steuert und lenkt. Der Steuerungsraum S2 stellt einen dynamischen Informationsraum dar, in dem die Gesetze des Lebens und der kosmologischen Zyklen verankert sind. Um das Leben zu verstehen, muss man daher die Gesetze der Transkoordinaten studieren.

Raum und Materie im sechsdimensionalen Raum
Burkhard Heims vereinheitlichte Quantenfeldtheorie stellt auf diese Weise alle physikalischen Kräfte und Energien als dynamische Wechselwirkungen eines sechsdimensionalen quantisierten Raumes dar. Das Quantum dieses Raumes ist ein zweidimensionales Quadrat, mit dem Flächeninhalt des Quadrates der Planckschen Länge (6,15 x 10-70m2). Während der ganze Raum schwingt und deformiert wird, bleibt der Flächeninhalt der Raumquanten, die Heim als Metronen bezeichnet, immer erhalten. Lediglich deren Form verändert sich ständig, ebenso, wie man ein Blatt Papier falten und zerknüllen kann, ohne seinen Flächeninhalt zu verändern.

Einen solchen quantisierten Raum kann man sich als ein sechsdimensionales Quadratgitter vorstellen, das durch den Einfluss der Zeit in Schwingung versetzt wird. Diese Schwingungen breiten sich in dem Raum-Zeit-Gitter in Form von Wellen aus, die sich gegenseitig reflektieren und so ein stehendes Schwingungsfeld bilden. Auf diese Weise entstehen aus den dynamischen Deformationen der sechsdimensionalen Raumzeit komplexe Muster, die Burkhard Heim als Raum-Kondensationen bezeichnet. Die unzähligen verschiedenen Formen von Elementarteilchen und die damit verbundenen Kräfte und Wechselwirkungen sind nach  Burkhard Heim nichts anderes als unterschiedliche Kondensationsformen des sechsdimensionalen Raum-Zeit-Gitters. Diese unterscheiden sich anhand der raum-zeitlichen Koordinaten, die an ihnen beteiligt sind. So entsteht beispielsweise das Graviton als Elementarteilchen aus der Kondensation, die nur die beiden Transkoordinaten x5 und x6 umfasst. Dieses Elementarteilchen tritt in Form von Gravitationswellen in Erscheinung und überträgt ebenso wie das Licht Informationen aus den höheren Dimensionen in die sichtbare Welt. Es sind wohl diese Wellen, die Nikolay Kozyrev als Zeitwellen bezeichnet.
Tabelle 3 (S.79) enthält die wichtigsten Kondensationen mit den ihnen zugeordneten Koordinaten und Elementarteilchen.
Die Anwendung der Heimschen Formeln führt zur Berechnung der Massen, Ladungen und anderer physikalischer Eigenschaften aller bekannten Elementarteilchen und weist auf eine Vielzahl noch nicht entdeckter Teilchen hin.

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  Begegnung mit dem Jenseits/Wesenheiten
Geschrieben von: phaeton - 01.07.2019, 17:48 - Forum: Träume und Visionen - Antworten (5)

Die Wissenschaft streitet ja ewig schon über dieses Phänomen,die öffentliche Meinung dazu lautet schlicht:"Gibt`s nicht!

Doch so mancher,der da sagt,gibt`s nicht,hatte schonmal eine Begegnung,die nicht von dieser Welt war.

Würde man es öffentlich aussprechen,na,die Psychatrie bekäme wohl einen neuen "Kranken".

Dennoch hinter verschlossenen Türen gibt selbst so mancher Wissenschaftler zu,dass er dies bejahen würde.

Wenn ich selbst anfangen müsste zu zählen,wieviel ich selbst und sehr viele andere User schon in dieser
Hinsicht erlebt habe/n....,eine fünstellige Zahl käme dabei raus.

Hätte ich mich weiterhin in sogenannten "Esoforen" aufgehalten,wäre es längst eine sechsstellige Zahl....
Doch ein Esoforum ist nicht für jeden ideal,mich eingeschlossen.
Die Begegnungen mit Geichgesinnten fanden stets im privaten Bereich statt.

Da ich nicht an Zufälle glaube,sollte es wohl auch genau so sein.

Hab ich sehr faszinierende Erlebnisse in guter Erinnerung behalten,da funktioniert mein fotografisches Gedächtnis sehr gut...

Wer möchte,kann mir hier ein bisschen folgen..,wie ich immer sage:" Glauben muss es mir keiner,dennoch könnte ich die Quellen derer,die all das erlebt haben,benennen,aber warum?"


Da sind diese Nahtoderlebnisse,die Meisten denken,sie reisen durch einen Tunnel....,doch,wenn man im Vergleich dazu NTE von Kindern hört, sie sprechen von einem großen Licht und rund herum ist alles nur dunkel...

Dem möchte ich mich anschließen,das Universum ist riesig....es sind Multiversen,deren Weite man nicht annähernd erahnen kann...
Wir sind auf dieser Nahtodreise ein kleines Licht ,ansonsten ist nichts als dunkel,schwarz....
Mit wem wir auch sprechen,wer uns auch begegnet,dieser ist in unserem Licht,welches sich auf eine lange Reise macht....bis der Zeitpunkt kommt,wo es noch einmal heißt,umzukehren.

Aber das Erlebte kann uns keiner mehr nehmen,dass ist eine Erkenntnis von Vielen....

Oftmals zeigt sich auch ein Bild,als ob sich Unmengen von kleiner Kaulquappen auf den Weg machen in diesem riesigen Schwarz als Lichtwesen erscheinen,bis sie auf die Nächsten treffen....oder ist es gar nur ihr Spiegelbild?
Das Geheimnis des Lebens eröffnet sich in einer jeder Sekunde unseres irdischen Daseins....

Nun, werd ich mit ein paar Erlebnissen fortfahren...... Heart Heart Heart

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  Das Leben der Bäume
Geschrieben von: phaeton - 29.05.2019, 13:44 - Forum: Mythologie - Antworten (2)

Wenn ich durch Wälder spaziere ist es wunderbar still und dennoch kann ich soviel hören,sehen,fühlen.....

Das Rhaunen der Baumgeister macht es mir möglich auf so manche Baumgruppen zuzugehen,es ist wie ein
"stilles Rufen".
Es heißt,dass jeder Baum einen eigenen Faun (Baumgeist) in sich trägt. Der Faun ist mit den Wurzeln des
jeweiligen Baumes eng verbunden.
Vor ewiger langer Zeit sollen die Bäume sogar gelaufen sein und als der Mensch anfing wie wild alles abzuholzen,
beschlossen die Bäume sich unter der Erde,Wurzel an Wurzel zu verbinden.
Nabelschnüre bildeten sich daraus und jeder Faun ist mit einer dieser Nabelschnüre verbunden.

So gehe ich zu dieser Gruppe Bäume und beginne mein Ohr an sie zu legen,leise höre ich das sanfte Pochen
der Herzen,unter der vernarbten Rinde fühle ich den Pulsschlag der Zeit.
Leiser,bedachter,als ob es gilt das Herz zu schonen,als das des Menschens....

Werden Bäume ja viel älter,wenn man ihnen nicht den Lebensatem raubt...

Nach einer Weile beginnt der älteste der Bäume in dieser Gruppe leise mit mir zu sprechen.
Er erzählt von uralten Zeiten,als selbst sie noch frei waren...

Fühle ich mich ganz eng mit ihrer Energie verbunden und rufe den Strahl der Sonne zu uns,langsam fließt die wärmende Kraft durch meinen Körper und über meine Hände lasse ich diese in die Bäume gleiten...

Utopie? Nicht möglich?

Fantasie oder Realität?

Heart Heart Heart phaeton

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dreamies.de[/center]

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