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Die Klassik der Quantenphysik.
#1
Der Quanten-Physik wird oft angedichtet, dass sie in der Lage ist, klassisch nicht erklärbare Messergebnisse zu erklären, dabei hat man sich nie die Mühe gemacht das auch zu beweisen.
So versuchte man ergebnislos den Tunneleffekt klassisch zu erklären, wobei die Erklärung mit dem Begriff Resonanz bereits vorgelegt werden kann.
Da nun meine „Weltformel“ die Grundlage der Quantenphysik sein soll, muss man nun damit versuchen das Verhalten zu beschreiben.
Betrachtet man ein Objekt auf einer Kreisbahn im Gleichgewicht mit einer vom Zentrum ausgehenden Kraft, dann kann man das gleiche Kräftegleichgewicht auch mit einer entsprechenden Ellipse beschreiben.
Dann gilt das 3. kepplersche Gesetzes, bei dem in der „Weltformel“ r durch die große Halbachse ersetzt wurde und damit die mittlere Geschwindigkeit des transformierten Kreise sich ergibt.
Nun ist es aber eine Ellipse mit nicht konstanter Geschwindigkeit, die im Perihel eine höhere ist, mit der Folge, dass das Objekt strahlt, während es im Apohel, Energie absorbiert.
Diesen Zustand kann man aus einer Kreisbahn erzeugen indem man dem Objekt periodische Energie zuführt wobei mit einer Frequenz innerhalb der Bandbreite der Ellipse gepumpt werden muss, bis es zur Katastrophe also einem tunneln kommt, was mit einer Temperaturerhöhung ein her geht, aber man kann diesen Vorgang auch Phasen verschieben und kommt dann zu einer Abkühlung.
Wird nun der Betrag größer als nach der „Weltformel“ der Masse des Objektes entspricht, gibt es je nach Zeitpunkt dieses Zustandes auf der Umlaufbahn, entweder zu einer Teilchenemission (Tunneln), oder zu einen neuen energiereicheren Quantenzustandes.
Diese Feststellung möchte ich hier diskutieren.
Dieter Grosch   Beiträge: 379Registriert: Di 11. Jun 2019, 17:37 [url=http://mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=16&t=991#wrap]Nach oben
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#2
Hallo Dieter,

ich kann Deinen Link nicht einsehen, weil man bei "mahag.com" registriert sein müsste.

Eine Tunneldiode hat eine statische Kennlinie mit einem differentiellen negativen Widerstand. Da muss man nicht "periodisch Energie zuführen", damit die Elektronen tunneln.

Viele Grüße

Wolfgang
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#3
(15.08.2021, 17:25)Wolfgang schrieb: ich kann Deinen Link nicht einsehen, weil man bei "mahag.com" registriert sein müsste.

Eine Tunneldiode hat eine statische Kennlinie mit einem differentiellen negativen Widerstand. Da muss man nicht "periodisch Energie zuführen", damit die Elektronen tunneln.

Die Kennlinie ist uninteressant es geht darum, wie entsteht sie physikalisch.
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#4
Hallo Dieter,

es ging mir um die Tatsache, dass man nicht "peridiodisch Energie zuführen" muss, um zu tunneln.

Es genügt eine einstellbare Gleichspannungsquelle und ein Gleichstrommessgerät, um die statische Kennline inkl. Tunneleffekt, der sich als negativer differentieller Widerstand auswirkt, aufnehmen zu können.

Es gibt allerdings Halbleiterbauelemente, die bei Gleichstromversorgung eine eigenständige interne Oszillation beginnen. Dazu gehört aber die Tunneldiode nach meiner Kenntnis nicht.

Viele Grüße

Wolfgang
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#5
(16.08.2021, 08:46)Wolfgang schrieb: es ging mir um die Tatsache, dass man nicht "peridiodisch Energie zuführen" muss, um zu tunneln.

Es genügt eine einstellbare Gleichspannungsquelle und ein Gleichstrommessgerät, um die statische Kennline inkl. Tunneleffekt, der sich als negativer differentieller Widerstand auswirkt, aufnehmen zu können.

Es gibt allerdings Halbleiterbauelemente, die bei Gleichstromversorgung eine eigenständige interne Oszillation beginnen. Dazu gehört aber die Tunneldiode nach meiner Kenntnis nicht.

Das hat mit dem Tunneleffekt nichts zu tun, dort geht  darum, dass ein Strom fließt, ohne dass das Potenzial dazu erreicht ist, um eine Leitung zu ermöglichen, also den Sperrzustand zu überwinden.
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#6
(16.08.2021, 10:42)Dieter Grosch schrieb: Das hat mit dem Tunneleffekt nichts zu tun, dort geht  darum, dass ein Strom fließt, ohne dass das Potenzial dazu erreicht ist, um eine Leitung zu ermöglichen, also den Sperrzustand zu überwinden.

Hallo Dieter,

der negative Kennlinienwiderstand wurde von Esaki in seiner Nobelpreisrede als Folge des Tunnelns analysiert:

https://www.nobelprize.org/uploads/2018/...ecture.pdf

S.5 unten und S.7ff



Viele Grüße

Wolfgang
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#7
(16.08.2021, 11:33)Wolfgang schrieb: der negative Kennlinienwiderstand wurde von Esaki in seiner Nobelpreisrede als Folge des Tunnelns analysiert:

https://www.nobelprize.org/uploads/2018/...ecture.pdf

S.5 unten und S.7ff
Trotzdem kann es doch eine Alternative geben, die ich hier diskutieren will.
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#8
Hallo Dieter,

ja natürlich.

Aber Deine Erklärungsalternative muss zur Realität passen. Und die Realität ist eben, dass bei einer Tunneldiode weder extern noch intern "periodisch Energie zugeführt" werden muss, um den Tunneleffekt nachzuweisen.

Viele Grüße

Wolfgang
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#9
(16.08.2021, 14:06)Wolfgang schrieb: Aber Deine Erklärungsalternative muss zur Realität passen. Und die Realität ist eben, dass bei einer Tunneldiode weder extern noch intern "periodisch Energie zugeführt" werden muss, um den Tunneleffekt nachzuweisen.
Richtig, das erzeugt die Molekularbewegung  durch pumpen, wie beim Laser.
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#10
(16.08.2021, 14:29)Dieter Grosch schrieb: Richtig, das erzeugt die Molekularbewegung  durch pumpen, wie beim Laser.

Hallo Dieter,

eben nicht! Eine Laserdiode und eine Tunneldiode haben einen gänzlich unterschiedlichen Mechanismus.

Viele Grüße

Wolfgang
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