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Konzert – Programm & Setl...
Forum: Konzert
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Forum: Erfahrungen und Wege - Sein und Bewusstsein
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Forum: Erfahrungen und Wege - Sein und Bewusstsein
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Forum: Religionen - Religionswisschenschaften - Gnosis - Koptologie
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Знак мира
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Fehler
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Migration
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| DragonWoodFalls - eine Geschichte |
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Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 20:39 - Forum: Mythologie
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Auszug, auch der Fantasy Story "DragonwoodFalls", die auf Träumen und Astralreisen beruht:
Traumfacetten der Existenz
Zwei Tage später machte sich nun Joshim auf den Weg, er verabschiedete sich von Seinem Vater, dem er sagte, dass er ein Lehre als Schiffsbauer in der Nähe des Dorfes, des Wolfs beim Meister Serdanis antreten wolle und der König begrüßte dies.
Ausgestattet mit Proviant verließ er nun Barduk und schon nach zwei Tagen, kam er an der Werft des Meisters Serdanis an.
Gleich neben der Werft, stand das kleine Wohnhaus des Schiffsbauers, Joshim trat an die Tür und klopfte. Eine hagere Gestalt in einem schwarzen Umhang öffnete Joshim und dieser sagte: „Ich bin der Sohn…“ Er kam nicht dazu den Satz auszusprechen denn Serdanis fiel ihm ins Wort: „Ich weiß wer Du bist Joshim, ich habe Dich bereits erwartet:
“Joshim verkniff es sich nach dem wieso zu fragen und trat in das Haus Serdanis ein. „Dann weißt Du sicher auch Meister, warum ich hier bin?“ „Ja Joshim, den Schiffsbau zu lernen.“ Serdanis grinste ihn an. „Ja aber nicht nur deshalb…“ Er unterbrach Joshim erneut. „Alles zu seiner Zeit mein junger alter Freund.“ Joshim schaute Serdanis etwas verständnislos an, aber er sagte nichts zu dieser Bemerkung.
„Joshim, es ist spät und ich denke wir sollten erst einmal schlafen, morgen zeige ich Dir die Werft, deinen zukünftigen Arbeitsplatz und ich erkläre Dir, welche Art von Booten und Schiffen ich hier baue.“ Serdanis wies Joshim den Weg in ein kleines Zimmer unterm Dach. „Das wird für die nächste Zeit der Ort sein, an dem Du schläfst und wo Du Dich zurückziehen kannst.“
Joshim bedankte sich und schloss die Tür seines kleinen Zimmers. Die Einrichtung war spärlich aber zweckmäßig, es gab einen Tisch zwei Holzstühle, ein Bett und eine kleine Truhe. Neben der Tür stand ein Wasserbecken aus Porzellan und darüber hing ein kleiner Spiegel.
Joshim legte sich ins Bett uns schlief auch sehr schnell ein.
Die erste Facette
Er fand sich in einer Welt wieder, die ihm einerseits völlig fremd vorkam und doch so vertraut. Es entstand vor seinen Augen, eine riesige Insel in einem nachtblauen Himmel, Landschaften erschienen, es bildeten sich Pflanzen und kleine Tiere in einem rasenden Tempo. Die Geschwindigkeit ließ langsam nach und er stand mitten unter Wesen, die fast wie Menschen aussahen.
Er war jäh in ein Leben involviert, er hatte Freunde, Frau und Kinder und ganze Geschichten liefen in Zeitraffer vor seinen Augen ab. Mehrere Leben durchlebte er in Windeseile, mit riesigen Booten segelten sie durch wüsten ähnliche Landschaften und Städte entstanden und vergingen vor seinen Augen… und es wurde stiller, bis ein einziges Boot gen Himmel in das tiefe Nachtblau segelte.. Joshim fand sich über dieser riesigen Insel wieder, die langsam begann zu verblassen… nur ein Symbol in Form eines Flusses blieb am Ende im Nacht blau über und eine Stimme sprach zu Joshim.
„Sie entstehen und sie vergehen die Welten, die Facetten der Existenz und nichts bleibt über von ihren Strukturen, sie vergehen und sie zerfallen und Niemand wird etwas davon finden, außer in sich selbst.“
Joshim sah erstaunt in die Richtung aus der die Stimme kam, mitten in das wunderschöne Naht blau.
Dialog
„Wer bist Du?“
„Warum fragst Du das? Wo ist der Unterschied zwischen Dir und mir?“
Joshim sah verdutzt immer noch in Richtung der Stimme.
„Was war das? Was für eine Welt war das?“
„Es war nicht, Joshim, es ist“
„Aber sie ist vergangen, sie ist nicht mehr da“
„Nein Joshim, Du bist gerade in ihr, sie ist immer da, weil sie in Dir ist, nur nimmst Du sie nicht ständig wahr und schon gar nicht in dieser Form, wie eben.“
„Aber welche Bedeutung hat sie und was ist es?“
„Sie ist der Anfang“
„Der Anfang wovon?“
„Der Anfang von dieser Form der Existenz“
Das Nacht blau verschwand und Joshim stand an einer Art Strand, neben ihm Serdanis, der eine Hand voll Sand durch seine Finger rinnen lies.
„Warst Du jene Stimme?“ fragte Joshim.
„Ich bin eine Stimme von vielen Ersten. Siehst Du den Sand auf meiner Hand Joshim?“ Er sah hin und die Sandkörner funkelten wie Schnee der in der Sonne glitzert. Jedes dieser Sandkörner, ist eine Welt, Leben entsteht jeden Augenblick und Leben vergeht jeden Augenblick in Myriaden Facetten. Diese Welten bringen Wesen hervor und diese Welten nehmen Wesen auf. Jedes Wesen bringt wiederum Welten in sich hervor und diese wiederum Wesen. Und so kannst Du erahnen wie unendlich die lebendige Vielfalt geworden ist.“
Joshim schaute fasziniert auf den rieselnden funkelnden Sand.
„Aber was ist, wenn eines der Wesen stirbt, in dem Welten und Wesen entstanden sind?“
Serdanis schaute Joshim tief in die Augen.
„Was ist sterben Joshim? Strukturen vergehen.“
„Aber was ist, wenn Du mir jetzt den Kopf abschlagen würdest und ich stürbe?“
Serdanis schaute Joshim erneut in de Augen.
„Hast Du Angst mein Freund?“
Joshim schüttelte den Kopf.
Serdanis hob ein glühendes Schwert aus dem Sand und noch ehe Joshim auch nur mit der Wimper zucken konnte, trennte Serdanis seinen Kopf vom Rumpf.
Für einen Moment verlor Joshim das Bewusstsein und riss die Augen auf, doch da waren keine Lieder, er bewegte den Kopf, doch da gab es nichts was er bewegen hätte können, doch er fühlte seinen Körper und er sah sich um. Es war ein Nachtschwarz was ihn um gab in dem sich Dinge bewegten, de er nicht zu beschreiben wusste, in seiner Mitte sah er eine Art helles Licht strahlen in Höhe des Solar Plexus. Silbrige Partikel wie Schneekristalle flogen zu aber Myriaden um ihn und durch ihn hindurch und jene vertraute Stimme Serdanis sprach.
„Siehst Du, gerade standen wir noch auf einer dieser Kristalle und sprachen über das Sterben“
„Wo bin ich? Was bin ich?“
„Du bist innerhalb von Dir und Du bist außerhalb von Dir Joshim.“
Joshim sah sich um…
„Aber ich sehe mich nicht und ich sehe Dich nicht, also wo bin ich und was bin ich?“
Serdanis erwiderte
„Du bist weder irgendwo, noch bist Du Irgendetwas. D bist was ist und was ist das bist Du.“
„Dann sind das hier also meine Welten?“
„Es sind die Welten von uns allen und auch Deine ja.“
„Kannst Du mich sehen Serdanis?“
Das Gefühl eines Lächelns erreichte Joshim.
„Was sollte ich sehen, außer dem was ist? Ich sehe Dich und ich sehe Dich auch nicht.“
„Und was, wenn ich hier stürbe?“
Ein Schreck durch fuhr Joshim und das Licht in seiner
Mitte begann unruhig zu flackern.
„Halt ein mein Freund und wirble nicht die Welten durcheinander, denn wie oft versuchte uns die Angst hier und brachte Chaos.“
Joshim hatte das Gefühl sich an etwas sehr unangenehmes zu erinnern und dann stieg eine Art von Ruhe in ihm auf, die alle Befürchtungen zerstreute, denn nun war es ihm in diesem Augenblick bewusst:
„Ich bin“
...und dieser Augenblick, war die Ewigkeit.
Er erwachte und durch ein kleines Fenster fiel Sonnenlicht in sein Gesicht und die Luft duftete nach frischem Kaffee. Er räkelte sich, stand auf, wusch sich kurz und öffnete die Tür seines Zimmers.
![[Bild: file.php?id=1]](http://www.auf-den-spuren-der-seele.de/download/file.php?id=1)
Gruß Eik
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| Beweis für Wiedergeburt? |
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Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 20:28 - Forum: Nahtoderfahrungen - Erlebnisse - besondere Bewusstseinszustände
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Beweis für Wiedergeburt?
von Nick Schattner
Ist Wiedergeburt möglich? Gibt es wissenschaftliche Grundlagen für den Glauben an eine Wiedergeburt? Schon seit langem versucht der Mensch, eine Lösung dieses Geheimnisses zu finden, aber schlüssige Beweise sind bisher nicht entdeckt worden.
Ein kurzes Leben
Das Treffen mit den früheren Eltern
Identische Handschriften
Zum zweiten Mal geboren
Jetzt hat sich – vielleicht zum ersten Mal überhaupt – ein Kriminologe aufgemacht, das Phänomen der Wiedergeburt wissenschaftlich zu beweisen. Vikram Raj Singh Chauhan aus der indischen Region Patiala hat den Fall eines Kindes näher untersucht, das möglicherweise in seinem vergangenen Leben in der indischen Jalandhar-Region gelebt hat und jetzt in einem anderen Dorf in Indien lebt.
Anhand von Vergleichen der Handschriften des Kindes in seinem jetzigen und seinem vergangenen Leben behauptet Vikram Chauhan, er könne die Theorie beweisen, dass eine Wiedergeburt möglich ist. Auf der kürzlich stattgefundenen Nationalen Konferenz der indischen Kriminologen sind seine Erkenntnisse positiv aufgenommen worden.
Vor einigen Monaten behauptete der sechsjährige Taranjit Singh, er könne sich an sein vergangenes Leben erinnern. Tatsächlich bestätigen seine in bescheidenen Verhältnissen lebenden Eltern, dass ihr Sohn dies schon behaupte, seit er zwei Jahre alt ist und dass er schon früher versucht habe, von zu Hause wegzulaufen.
Ein kurzes Leben
Der Junge sagte, er sei bei seiner früheren Geburt im Dorf Chakkchela im Bezirk Jalandhar unter dem Namen Satnam Singh geboren worden und der Name seines früheren Vaters sei Jeet Singh. Zur Zeit seines Todes sei er im benachbarten Dorf Nihalwal zur Schule gegangen.
Am 10. September 1992 war er mit seinem Freund Sukhwinder Singh per Fahrrad auf dem Heimweg von der Schule, als er von Joga Singh auf einem einem Motorroller angefahren wurde. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und starb am folgenden Tag.
Sein gegenwärtiger Vater Ranjit Singh sagte, dass sein Sohn auf seiner Version der Geschehnisse beharrte, und dass er ihn mit seiner Frau in das Dorf Chakkchela im Bezirk Sangrur brachte; jenen Ort, in dem der Junge nach eigenen Angaben in seinem früheren Leben geboren wurde. Sie fanden dort niemanden, der der Beschreibung ihres Sohnes von seinen früheren Eltern entsprach.
Als jemand ihnen erzählte, dass es im Bezirk Jalandhar ebenfalls ein Dorf namens Chakkchela gäbe, entschieden sie sich, dort hinzufahren.
Das Treffen mit den früheren Eltern
Ranjit Singh, der gegenwärtige Vater des Jungen, begab sich mit einem Freund nach Nihalwal, wo sie einen alten Lehrer fanden, der ihnen bestätigte, dass ein Junge namens Satnam Singh bei einem Unfall ums Leben gekommen war and dass dieser der Sohn von Jeet Singh aus Chakkchela war.
Taranjit Singhs gegenwärtiger Vater Ranjit sagte auch, dass sein Sohn erwähnte, er habe zur Zeit seines Unfalls zwei Bücher bei sich gehabt, die dann mit seinem Blut durchtränkt gewesen seien. Auch habe er 30 Rupien dabei gehabt. Als sie dies hörte, brach die Frau, von der der Junge Taranjit behauptet, sie sei seine Mutter in seinem früheren Leben gewesen, in Tränen aus und bestätigte die Angaben Taranjits. Sie sagte, sie habe die Bücher und die 30 Rupien aufbewahrt als eine letzte Erinnerung an ihr Kind.
Ein paar Tage später kamen Taranjits Bruder aus seinem früheren Leben, Kewal Singh, seine Schwester Buta Singh, sein Vater Jeet Singh und seine Mutter Mohinder Kaur in das Dorf Alluna Miana, um Taranjit zu treffen. Lakhbir Kaur zeigte Taranjit Fotos von ihrer Hochzeit. Ohne zu zögern erkannte Taranjit die Fotos wieder.
Einige Zeitungen brachten die Story, und Vikram Chauhan bekam Wind davon. Zunächst lehnte er es als Wissenschaftler ab, eine solche Geschichte zu glauben. Schließlich brachte ihn jedoch seine Neugier dazu, der Sache nachzugehen. Er besuchte die involvierten Dörfer mehrere Male. Der Junge und seine Eltern aus beiden Inkarnationen wiederholten alle die selbe Geschichte.
Vikram Chauhan sprach mit einem Ladenbesitzer, der ihm erzählte, der Junge habe wenige Tage vor seinem Tod einen Notizblock zum Preis von drei Rupien auf Kredit gekauft. Als der Ladenbesitzer das Dorf Taranjits besuchte, erkannte der Junge ihn sofort; sagte aber, er schulde dem Kaufmann nur zwei Rupien. Dieser bestätigte diese Summe und erklärte, er habe lediglich die Authentizität der Behauptungen des Jungen testen wollen.
Identische Handschriften
Um den Sachverhalt wissenschaftlich zu untersuchen, nahm Chauhan Schriftproben von Taranjit Singh und verglich diese auf Ähnlichkeiten mit Proben von Satnam Singh aus dessen früheren Schulheften. Basis seiner Untersuchung war hierbei eine grundlegende Theorie in der Kriminologie, nach der die Handschriften zweier verschiedener Menschen nicht identisch sein können. Wenn Taranjit Singh und Satnam Singh also ein und dieselbe Person sind, dann müssten auch ihre Handschriften die selben sein.
Der Wissenschaftler erklärte, dass die Handschrift eines Menschen spezifische Charakteristika hat, die von dessen Persönlichkeit bestimmt werden und dass deshalb zwei verschiedene Menschen nicht die gleiche Handschrift haben könnten.
Es handelt sich hierbei um eine Vorgehensweise, bei der Erkenntisse aus der Optik, der Physiologie und der Psychologie miteinander kombiniert werden. Die psychologische Verfassung eines Menschen determiniert zu einem großen Anteil seine Handschrift.
Aus diesem Grund spielt das Denken eines Menschen eine große Rolle für die Entwicklung seiner Handschrift. Dabei setzt die Hand das Diktat des Denkens in die Tat um, welches bei zwei verschiedenen Schreibern nicht identisch sein kann.
Vikram Chauhan enthüllte, dass er mit Erstaunen eine fast vollständige Übereinstimmung der Handschrift von Taranjit Singh mit jener von Satnam Singh feststellte. Der einzige Unterschied habe in der muskulären Koordinierung der beiden Handschriften gelegen, was darauf zurückzuführen ist, dass Taranjit Singh das Schreiben nicht sonderlich gewohnt ist.
Ein solches Maß an Übereinstimmung ist sehr ungewöhnlich und legte den Schluss nah, dass etwas in den beiden Jungen identisch sein müsse.
Geister und Erscheinungen
Chauhan argumentierte folgendermaßen: Wenn man annimmt, dass die Seele des Kindes von einem Körper zu einem anderen übertragen worden ist, kann man daraus schließen, dass das Denken dasselbe bleibt. Wenn man dementsprechend annimmt, dass die Seele von Satnam Singh in den Körper von Taranjit Singh gewandert ist, ist es nicht verwunderlich, dass sich die Handschriften der beiden Inkarnationen derselben Seele weitgehend gleichen.
Der Wissenschaftler legte auf der Konferenz der Kriminologen seinen Fall dar. Eine Reihe von Kollegen untersuchten die Schriftproben und bestätigten deren Ähnlichkeit. "Ich habe eine wissenschaftliche Grundlage für die Annahme, dass die Wiedergeburt möglich ist", sagt Vikram Chauhan, "aber ich werde in dieser Sache zusätzliche Nachforschungen betreiben und die Entwicklung des Jungen weiterhin verfolgen."
Laut Chauhan stützt ein weiterer Aspekt seine Schlussfolgerungen: In seiner gegenwärtigen Inkarnation ist Taranjit noch nie zur Schule gegangen, da er aus einer armen Familie kommt, aber als ich ihn bat, das Alphabet in Englisch und in Punjabi aufzuschreiben, tat er dies in beiden Fällen fehlerfrei.
Zurzeit lebt Taranjit mit den Eltern seiner gegenwärtigen Inkarnation, weil diese es ablehnen, ihn seinen früheren Erziehungsberechtigten zurückzugeben, obwohl sie ärmer sind als diese. Seine vormaligen Eltern haben bisher ihren Anspruch nicht weiter verfolgt. Sie ließen verlauten, dass sie die Gefühle von Taranjits gegenwärtigen Eltern verstehen können
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| US-Forstverwaltung gibt UFO-Akten frei |
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Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 20:22 - Forum: UfO's - Alien's und andere Begegnungen mit Lebensformen
- Keine Antworten
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Washington (USA) – Der United States Forest Service (USFS) ist für 154 Nationalforste und 20 Grasländer in 43 US-Bundesstaaten und auf Puerto Rico zuständig. Die Anfrage eines UFO-Forschers unter Berufung auf das US-Informationsfreiheitsgesetzt hat nun UFO-Akten des USFS zu Tage gefördert.
Wie John Greenewald, Jr. auf seiner Webseite „The Black Vault“ berichtet, hatte er im November 2016 die Anfrage nach „Akten mit Bezug zum UFO-Phänomen, inklusive Berichten über UFO-Sichtungen durch USFS-Personal“ gestellt und am 7. Februar 2017 mitsamt dem Antwortschreiben insgesamt 20 Seiten an entsprechenden Akten der US-Forstbehörde erhalten, die Greenewald jetzt in seinem „Schwarzen Tresor“ veröffentlicht hat.
Wie der USFS in seinem Schreiben an Greenewald ausführt, habe man in allen Abteilungen, Büros und Vertretungen nach entsprechenden Akten gesucht (Anm. GreWi: eine eigene Stelle für entsprechende Meldungen gibt es demnach beim USFS also nicht) und insgesamt 18 Seiten entsprechender Dokumente ausfindig gemacht. Von diesen könne der USFS 9 Seiten veröffentlichen, während der Rest aufgrund der üblichen Ausnahmen vom Informationsfreiheitsgesetz einbehalten wurde. (Anm. GreWi: hierbei handelt es sich meist um aufgrund von Personendaten oder anderer interner Informationen zensierte Elemente)
Der erste, in den veröffentlichten Unterlagen beschriebene Fall bezieht sich auf zwei Fotos, die am 12. Oktober 2015 am Fuße der Mather Peaks, einem Gebirgszug in den Bighorn Mountains im US-Bundesstaat Wyoming, gemacht wurden. Während das „Objekt“ in der ersten Aufnahme noch nicht zu sehen ist, wurde es in Bild zwei bemerkt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme seien den Anwesenden keinerlei Merkwürdigkeiten und das Objekt erst bei der späteren Durchsicht der Bilder aufgefallen.
![[Bild: 04744-1.jpg]](http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/wp-content/uploads/2017/02/04744-1.jpg)
Die Originalaufnahme…
![[Bild: 04745.jpg]](http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/wp-content/uploads/2017/02/04745.jpg)
…und Ausschnittsvergrößerung.
Copyright/Quelle: USFS
Zitat:![[Bild: 04748.jpg]](http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/wp-content/uploads/2017/02/04748.jpg)
tar: Tatsächlich scheint das Objekt Teil der natürlichen Bildszene zu sein. Zumindest stimmen die Lichtverhältnisse mit denen der sonstigen Szene überein. Da der Fotograf das Bild offenbar auch nur gegenüber der Behörde veröffentlichte, scheinen auch keine Interessen vorzuliegen, mit diesem Foto Bekanntheit oder gar finanziellen Gewinn erzielen zu wollen – nicht zuletzt auch, weil der USFS eigentlich auch nicht für die Veröffentlichung seiner UFO-Akten bekannt ist. Während der Zeuge selbst zunächst eine Drohne im Verdacht hat, merkt er selbst jedoch die dafür eher ungewöhnliche Form an. Neben einer möglichen exotischen Erklärung könnte das Bilddetail meiner Meinung nach durchaus einen in einer Flugbewegung festgehaltenen größeren Vogel zeigen. Was auf den ersten Blick vielleicht aufgrund der annähernden Kugelform unwahrscheinlich erscheinen kann, wird vielleicht durch die beiden unbearbeiteten ungewöhnlichen Fotos von Eulen im Flug verdeutlicht (l.)? Eine eindeutige Zuordnung wird jedoch, nicht zuletzt aufgrund der geringen Auflösung des Fotos – wie es, darauf weist Greenewald selbst hin, auch der Behörde nicht in besserer Auflösung vorliegt – nicht möglich sein.
Ebenfalls aus den Akten hervor, geht ein Bericht über die visuelle Sichtung farbiger Lichter, durch mehrere Radaroffiziere der US Air Force, die am 1. September 1952 auf der Yaak Air Base in Montana ihren Dienst versahen. Während zunächst gegen 4:45 Uhr die beiden farbigen Lichter beobachtet wurden, veränderten diese im Morgengrauen ihre Farbe hin zu „schwarzen Silhouetten“, die sich etwa eine Stunde lang in merkwürdigen Mustern am Himmel bewegten. Zudem soll die Crew der Radarstation ein „dunkles, zigarrenförmiges Objekt“ beobachtet haben. Bis heute sei rätselhaft, so der Bericht dazu abschließend, was genau die Männer damals beobachtet hatten, schließt der Bericht.
Ein dritter Bericht beschreibt die Meldung eines Waldbrandes, der – so der Melder – am 27. Juni 2016 von einem angeblich nahe Maple Crove eingeschlagenen Meteor verursacht worden sein soll. Trotz intensiver Suche auch aus der Luft konnte das Feuer aber nicht ausfindig gemacht werden…
Der vierte Bericht, beschreibt die Meldung angeblicher „Bauaktivitäten für eine geheime Regierungseinrichtung“ an den Ufern des Salt River Canyon in Arizona, einhergehend mit Sichtungen von UFOs und Außerirdischen durch einen 60-jährigen Melder, der selbst unterstreicht, nicht verrückt zu sein und auch keine Drogen zu nehmen.
Abschließend befasst sich ein Antwortschreiben des USFS mit einer Anfrage nach Informationen und Aufzeichnungen zu einem am 25. Juni 2012 angeblich durch einen abgestürzten Satelliten oder Weltraumschrott entfachten Waldbrand am Massanutten Mountain in Virginia. Aus der Antwort der Behörde geht jedoch hervor, dass das besagte Feuer nicht von Trümmern aus dem Weltraum, sondern durch einen Blitzeinschlag entfacht wurde.
Die vollständige „UFO-Akte“ des USFS findet Ihr HIER
Quelle GreWi
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| Einreiseverbot in die USA |
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Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 19:54 - Forum: Politik
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Nach seiner Gerichtsniederlage prescht US-Präsident Trump erneut vor. Offenbar will er eine weitere Entscheidung in dem Justizstreit gar nicht erst abwarten. An Bord der Air Force One verkündet Trump eine neue Idee für einen Einreisebann.
Nach dem vorläufigen Stopp für das von ihm verfügte Einreiseverbot bringt US-Präsident Donald Trump mögliche Alternativen ins Spiel. Er erwäge die Unterzeichnung einer "brandneuen Anordnung", sagte Trump an Bord der Air Force One vor Reportern. Zugleich zeigte er sich optimistisch, den Justizstreit um sein ursprüngliches Dekret doch noch für sich entscheiden zu können. In jedem Fall würden im Weißen Haus andere Optionen geprüft, etwa mögliche Änderungen an der Anordnung, sagte Trump.
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| Trump Skandale |
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Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 19:31 - Forum: Politik
- Keine Antworten
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"Ich liebe Chicago", sagte Donald Trump, "tolle Stadt." Nur all diese Morde, "ein schreckliches Gemetzel", "die Leute werden links und rechts erschossen". Dabei sei das Problem doch so einfach zu lösen. Und wenn Chicago das nicht alleine schaffe, werde er das eben selbst in die Hand nehmen müssen.
Es ist eine kurze und doch bezeichnende Passage: Übertreibung, Unwahrheit, Drohung sind Trumps bevorzugte Mittel. Auchin seinem ersten TV-Interview als US-Präsident, das er dem Sender ABC gab, griff er darauf zurück.
Trump wiederholte falsche, haltlose und gefährliche Behauptungen der vergangenen Tage: Das "größte Publikum aller Zeiten" habe seiner Vereidigung beigewohnt. Seine Wahl sei "einer der größten Siege überhaupt" gewesen, trotz millionenfachen Wahlbetrugs. Folter funktioniere - und sei ein probates Mittel im Kampf gegen den Terror.
Die fast schon alltäglichen Aufreger vernebeln den Blick auf die wahren Skandale der noch jungen Ära Trump. Und da gibt es einige. Die vier brisantesten Komplexe im Überblick.
1. Trumps Interessenkonflikte
Seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten sind seine Interessenkonflikte in den Hintergrund gerückt. Zwar ist er von allen Posten seines Konzernkonglomerats zurückgetreten und hat die Leitung an seine ältesten Söhne abgetreten. Trotzdem ist er bis heute der Besitzer.
Am Montag kam dann die erste Klage, eingereicht von der Watchdog-Gruppe Citizens for Responsibility and Ethics (Crew) bei einem New Yorker Bezirksgericht. In dem 37-seitigen Dokument berufen sich die Kläger auf eine Klausel der US-Verfassung, die es dem höchsten Amtsträger verbietet, Vergütungen aus dem Ausland anzunehmen. Trumps Konzern habe zahllose ausländische Investoren und operiere in mehr als 20 Ländern wie China, Taiwan, Indien, Saudi-Arabien, Indonesien, den Philippinen, der Türkei - und Russland. Die Kläger fordern die Offenlegung von Trumps Vermögensverhältnissen und Steuern.
2. Die Steuern
Auch andere wollen Trumps Steuererklärung veröffentlicht sehen. Denn sie könnte womöglich dubiose Quellen seines Reichtums zeigen. WikiLeaks forderte Insider auf, Dokumente doch bitte anonym an die Enthüllungsplattform weiterzureichen - um sie dann online zu veröffentlichen.
Anders als alle US-Präsidenten seit 1976 weigert Trump sich, seine Steuererklärungen herauszugeben. So kann er die vermeintliche Höhe seines Vermögens unwidersprochen darstellen und dessen Herkunft vertuschen. Woher stammen seine Milliarden wirklich? Eines Tages wird diese Frage beantwortet werden.
3. Die Russen
Trumps mutmaßliche Verbindungen zu Moskau stehen im Mittelpunkt mehrerer Ermittlungsverfahren, da dürfte bald mehr durchsickern. Die Geheimdienstausschüsse des Kongresses untersuchen Russlands Hackerangriffe. CIA, FBI und NSA prüfen die angeblichen Verbindungen des Trump-Teams zu Russland - laut Medienberichten soll es Telefonate und "finanzielle Transaktionen" gegeben haben.
Auch der neue US-Sicherheitsberater Mike Flynn steht im Visier. Er soll an dem Tag, als Obamas Regierung wegen der Cyberaffäre Sanktionen gegen Russland verhängte, mit Moskaus Botschafter in den USA telefoniert haben. Darüber hinaus klagt das Magazin "Politico" auf Freigabe eines internen, zweiseitigen Papiers von CIA und FBI, in dem das angebliche kompromittierende "Erpressungsdossier" Russlands über Trump zusammengefasst wird.
4. Die Medien
Trump hat gesagt, er befinde sich im "Krieg mit den Medien". Das hat viele US-Journalisten mit neuem Tatendrang erfüllt. Landesweit forschen Rechercheteams nach Trumps Geheimnissen.
Die großen Zeitungen, allen voran die "New York Times", entlarven seine Unwahrheiten täglich auf ihren Titelseiten. Die "Times", die Agentur AP und andere haben Websites und Telefonnummern à la WikiLeaks eingerichtet, um anonyme Tipps und Leaks zu ermuntern. Da ist also noch einiges zu erwarten.
Im Video: Mauerbau und Foltergedanken - Trumps Tag
Video
Quelle:
Spiegel DE
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30 Jahre alter Umweltskandal fordert heute noch Opfer |
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Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 18:52 - Forum: Ökologie und Umwelt
- Keine Antworten
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30 Jahre alter Umweltskandal fordert heute noch Opfer
Quelle: Details Von Adam WesolowskiKategorie: Wissen Veröffentlicht: 23. April 2015
Einer der größten Umweltskandale der deutschen Geschichte ist bis heute eine potenzielle Gefahr. Immer noch ist die Umweltverschmutzung nicht zufriedenstellend beseitigt. Überall sind hochgiftige Dioxine zu finden, im Grundwasser, im Boden, in der Luft und in Lebensmitteln. Der Dioxin-Skandal im Hamburger Moorfleet des Chemiekonzerns Boehringer Ingelheim wird noch Generationen beschäftigen.
Alles begann im Jahre 1951, als der Chemiekonzern Boehringer Ingelheim sein Werk im Hamburger Stadtteil von der Herstellung von Opiumalkaloiden auf die Produktion von Pflanzenschutzmitteln umstellte. Es wurde das Insektizid LINDAN hergestellt, aus deren Abfallstoff Trichlorphenol hergestellt wurde, welches der Ausgangsstoff für das Herbizid T-Säure war. Bei der Produktion von T-Säure fällt 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin, abgekürzt 2,3,7,8-TCDD oder nur TCDD, das giftigste aller Dioxine an. Bereits 1953, nur drei Jahre später, erkrankten die ersten Arbeiter im Boehringer Werk an einer typischen Erscheinung von Dioxin-Vergiftung, der sogenannten Chlorakne. Das Unternehmen unterbrach zeitweilig die Produktion, nahm aber 1957 die T-Säure-Produktion mit einem neuen, als unbedenklich geltenden Verfahren wieder auf. Das Ergebnis sind heute die BSS - Boehringer-spezifische Schadstoffe.
TCDD ist bis heute eines der stärkste chemischen Gifte die jemals hergestellt wurden. TCDD erreichte seine traurige Berühmtheit zu den Zeiten des Vietnamkrieges, als sie im Entlaubungsmittel „Agent Orange“ eingesetzt wurde. Der damalige Einsatz von „Agent Orange“ führt bis heute zu andauernden gesundheitliche Schädigungen bei Bevölkerung und US-Soldaten. Im Boehringer Moorfleet-Werk wurden ebenfalls Grundstoffe für Agent Orange produziert. Neben TCDD entstanden weitere giftige Produktionsabfälle wie HCH (Hexachlorcyclohexan). HCH ist gesundheitsschädlich, umweltgefährdendh und als sehr giftig eingestuft. So auch Chlorbenzol, das auch Bestandteil der Produktionsabfälle des Boehringer Werkes ist. Heute ist der Chemikalien-Cocktail, der das Werk, die Böden, das Trinkwasser und die Umgebung verseucht auch als BSS - Boehringer-spezifische Schadstoffe bekannt.
1984 wurden auf Altlasten-Deponien in Georgswerder und auf der Veddel dioxinverseuchte Abfälle, die nachweislich von Chemiekonzern Boehringer Ingelheim stammten, nachgewiesen. Wenige Wochen darauf, am 18. Juni 1984, musste der Konzern das Werk in Hamburg Moorfleet auf Druck der Umweltbehörden, wegen Verstoß gegen die Auflagen, schließen. Bis dahin gab es schon mehrfach Skandale und Demonstrationen wegen erhöhter Krebsraten, kranker Arbeiter, Gift im Boden, in der Luft und im Wasser, doch am 18. Juni 1984 war es das erste Mal in der Geschichte Deutschlands, dass eine Behörde einen Chemiebetrieb aufgrund des Umweltschutzes schließen lässt.
Dieser Fall sorgte Landesweit für Aufsehen. Zu Tage kamen, neben den Funden auf den Deponien, noch über 1.000 Tonnen Gift in Fässern sowie metertief verseuchtes Erdreich. „Boehringer Moorfleet“ wurde zu einer der größten Umweltkatastrophen Deutschlands und ist dies bis heute. Das Gift war überall zu finden. In der Erde, im Grundwasser, in der Luft, sogar in der Milch von Kühen die in der Nähe grasten. Auch in den Körpern der Boehringer-Mitarbeiter des Werkes wurden Dioxine in erhöhtem Maße nachgewiesen. Die meisten von ihnen hantierten unwissend bei ihrer täglichen Arbeit mit dem giftigen Dioxin. Betroffen davon waren etwa 1.600 Mitarbeiter. Zuletzt waren nur noch 240 im Hamburger Werk tätig.
Viele Arbeiter erkrankten in den kommenden Jahren an Krebs oder anderen schweren Krankheiten, welche mit Dioxin in Verbindung gebracht werden. Mediziner und Professor Alfred Manz (83), welcher 1987 die Leitung der vom Senat eingerichteten Beratungsstelle für Boehringer-Geschädigte übertragen wurde, ist ein Experte für die gesundheitlichen Folgen durch Dioxin. Manz wird auch als „Herr der Krankendaten“ der Boehringer-Mitarbeiter bezeichnet, denn er verwaltet fünf große Panzerschränke mit Krankendaten. Dazu gehört noch ein großes Dia-Archiv mit Aufnahmen von Arbeitssituationen und Krankheitssymptomen.
„Wir haben hier einen weltweit einzigartigen Fundus an Daten. Sie müssten wissenschaftlich aufgearbeitet werden, aber dafür fehlt das Geld. Ich selbst kann fast nur die Beratung leisten“, erklärt der Mediziner. Die letzten Statistik aus dem Jahr 1994 zeigt, das 35 Prozent der 1589 Mitarbeiter, welche ab 1952 bis zur Werksschließung im Jahr 1984 mindestens drei Monate lang in dem Werk beschäftigt waren, bereits verstorben sind. Dabei liegt die Krebstotenrate deutlich über dem der Normalbevölkerung und das Alter der Verstorbenen ist deutlich niedriger. „Es ist bekannt, dass Dioxin ein Krebspromotor ist, also die Bildung von Krebs fördert“, erklärt Manz. Seit 1994 sind die Entwicklungen nicht mehr systematisch erfasst worden, doch „die Lage hat sich verschlimmert, so sind weitere Krebsfälle hinzugekommen“.
Im November desselben Jahres gründet Boehringer die Tochterfirma Dekonta, welche Pläne zur Sanierung des Werksgeländes entwickelt. Um die Katastrophe in den Griff zu bekommen, beschritten die Ingenieure technisches Neuland. Das Unternehmen entwickelt „Prometheus“, eine spezielle Hochtemperatur-Verbrennungsanlage, welche den kontaminierten Boden auf 800 Grad Celsius erhitzen soll. Dadurch sollen die Schadstoffe verdampfen, um diese anschließend in einer zweiten Brennkammer mit Temperaturen um 1.200 Grad zu zersetzen. Der Boden soll bis zu vier Meter ausgehoben werden und mittels Pumpen soll das vergiftete Grundwasser nach oben befördert werden um es zu reinigen. So lautete zumindest der Plan. Doch es kam ganz anders. 1994, zehn Jahre nach der Schließung des Werkes scheiterte letztendlich der Sanierungsversuch. Die aggressiven Chemikalien zerfraßen die Anlage, die giftigen Abgase verseuchten die Umgebung und verursachten weitere Umweltprobleme.
Daraufhin einigten sich das Unternehmen und die Stadt Hamburg auf ein neues Konzept „Sichern statt sanieren“. Das verseuchte Werksgelände wurde mit einem riesigen Betonsarg eingekapselt. Von 1997 bis 1998 arbeiteten sich spezielle Fräsmaschinen durch den Untergrund des 8,5 Hektar große Areals und errichteten einen unterirdischen Beton-Schutzwall. Das Bollwerk geht 50 Meter Tief und ist 80 Zentimeter dick. Eine Asphaltdecke verhindert das Regenwasser die giftigen Stoffe auslöst und von unten wirkt eine undurchlässige Schicht Glimmerton als Boden. Die Arbeiten gingen bis ins Jahr 1998. Das Unternehmen Boehringer Ingelheim trug die Kosten. Dazu gehören fünf Pumpen die rund um die Uhr jede Stunde 20 Kubikmeter verseuchtes Grundwasser fördern. Vier sind im „Topf“ und eine außerhalb. Eine Abwasserreinigungsanlage scheidet das enthaltene Gift auf dem Gelände ab.
Am 9. Dezember 2013 trafen sich Vertreter von Behörden und Boehringer Ingelheim am runden Tisch, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Es ging um die 100 Tonnen Gift im Boden des ehemaligen Chemiebetriebs und um eine der Pumpen, die rund um die Uhr das verseuchte Grundwasser fördern soll. Diese sollte aus Kostengründen abgestellt werden. Entsetzt vertagten die Umweltschützer die Sitzung um sich zu beraten. Jetzt, über 30 Jahre nach der Katastrophe und jahrelanger Vergiftung der Umwelt verkündete Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD), der Bund für Naturschutz und Umwelt (BUND) und der Chemiekonzern Boehringer Ingelheim eine Übereinstimmung der anderen Art.
Das Unternehmen Boehringer Ingelheim verpflichtet sich in einem Langzeitvertrag das mit Chlorbenzol verseuchte Grundwasser auf dem alten Betriebsgelände zu reinigen und die Sanierung in den kommenden Jahrzehnten zu überwachen. Zusätzlich sollen zwei weitere bis zu 25 Meter tiefe Brunnen gebohrt werden, um den Schadstoffabbau zu beschleunigen. Es ist beabsichtigt, dass in den nächsten 40 Jahren die gesamte Schadstoffmenge aus dem Grundwasser mit in einer Wasseraufbereitungsanlage entfernt wird, um es anschließend in einen Kanal zu leiten. Das Gift hat sich über Grundwasserströme außerhalb des Werksareals über eine Strecke von bis zu 1.000 Metern weiter verteilt. Die Kosten hierfür sind überschaubar. Der Chemiekonzern gibt bis 2027 zunächst 6,2 Millionen Euro für die Maßnahmen aus und die Stadt beteiligt sich einmalig mit 500.000 Euro. Der Beginn der Arbeiten ist für Januar 2016 geplant und bis 2054 soll das Grundwasser entgiftet sein.
Es wurde bisher viel zu wenig getan und wenn nur halbherzig. Bei den neuen Maßnahmen wird der Chemiekonzern von Behörden und Politik für sein Engagement bei der Sanierung gefeiert. Doch letztlich hätte es gar nicht so weit kommen müssen, gab es doch schon vor Jahrzehnten kritische Stimmen. Während die Natur sich eventuell über Jahrzehnte erholen wird, gilt dies für die ehemaligen Mitarbeiter nicht. Auch hier wurde seitens des Unternehmens zu wenig getan. Lediglich 215 Mitarbeitern wurde eine freiwillige Entschädigungszahlung geleistet. Zwar können sich ehemalige Mitarbeiter von der unternehmensfinanzierten Beratungsstelle von einem Epidemiologien beraten lassen, doch zuvor müssen sie bei der Berufsgenossenschaft noch um Anerkennung ihrer Leiden als Berufskrankheit kämpfen. Währenddessen läuft Ihnen die Zeit davon und viele sterben während den langwierigen Verfahren. Meist an Krebs, Nervenschädigungen oder anderen Leiden, die Mediziner mit Dioxinvergiftungen in Verbindung bringen.
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| Von Raumfahrt bis Turmbau |
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Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 13:23 - Forum: Träume und Visionen
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zu Beginn der "Nacht" saß ich in einer Art "Landevehikel" und stand auf irgendeinem Planeten oder Mond. Es war in etwa "heutige Technik". Mein Kamerad war durch irgendetwas, was eingedrungen war, ums Leben gekommen und ich musste zurück und per Funk der "Zentrale" Bericht erstatten. Das Vehikel hatte ein Leck, sodaß ich einen Raumanzug anlegen musste (äußerst unbequem). Ich suchte aussen an meinem Gefährt nach der defekten Stelle. Dabei hatte ich vergessen die Stiefel anzulegen und spürte unter meinen Füßen den Boden. Es war eine sehr massive harte Schicht auf der eine Art "Staubzucker" lag. Dazwischen einige Steine, die sich wie Glas anfühlten. Ich bemerkte den "Mangel" an den Füßen und kehrte ins Schiff zurück um die Stiefel anzulegen....
Szenenwechsel:
Wir waren eine ganze Gruppe und in einer Art Schulgebäude um dort zu feiern. Wir gingen eine Treppe hinauf und aus einem der Räume klang laute Musik und Gepolter. Eine etwas aggressive Gestalt (an der Ausstrahlung deutlich zu merken) kam die Treppe rauf und wollte "Ärger" anfangen. Ich setzte den Angreifer mit einem gezielten Kinnhaken ausser Gefecht und dieser fiel die Treppe herunter, während wir in den Raum, aus dem die Geräusche kamen zogen. Das Ganze wurde immer größer und einige saßen nun auf einer Art von verschiebbaren Sitzreihen, die sich auch durch die Räume bewegen konnten (ich denke auf einer Art Schienensystem). Wir feierten in jenem Schulgebäude recht ausgelassen und gingen dann nach Hause zu mir. Der Typ von vorhin, war wieder auf der Treppe und ich musste das Ganze nochmals und mit Nachdruck abziehen, damit Jener endlich von uns ab ließ. Ich überlegte noch, wer den wohl beauftragt haben könnte.....
Szenenwechsel:
Ein gigantisches Hochhaus war in seiner letzten Bauphase. Da ich wohl verantwortlich für das Gebäude war, fuhr ich mit ein paar Freunden in dem Haus nach oben, zur Inspektion. es war beeindruckend und es hieß, das Gebäude sei mindestens einen Kilometer hoch. Bei der Inspektion trafen wir einen Haufen Leute und es gab Musik und Imbiss vom Feinsten. Auch meine Gefährtin hatte sich eingefunden und wir genossen gemeinsam die Aussicht im letzten Panoramastockwerk.
Dann ging es nach unten und irgendwer hatte die Aufzüge sabotiert. Der, in dem ich saß (stand) kam gerade noch bis unten. Der in dem meine Gefährtin drin war, der kam nur bis zum 460. Stock (500 hatte das Gebäude). Unten angekommen richteten wir einen Krisenstab ein, denn es stellte sich heraus, daß man meine Gefährtin und einige Andere gefangen hielt. Vor dem Ausgang unten waren Wachen in Zivil postiert und ich stand gerade bei ihnen als einer der Aufzüge herunter kam. Aus ihm stieg eines der schwer reichen Geschäftsmänner aus, der etliche Räume im oberen Teil gemietet oder gekauft hatte. Ich wusste sofort, daß dieser verantwortlich für die Entführung war. Er hatte zudem eine unangenehme Ausstrahlung (verschlagen und hinterhältig, glaubte sich allen überlegen). Als er das Gebäude verlassen wollte, im Blitzhagel der Fotoapparate, mit dem Kommentar, er sei ein Opfer, auf den Lippen, ließ ich ihn festsetzen. Na das gab ein Geschrei, er beschimpfte mich wüst, wie sehr ich das zu bereuen hätte etc... Ich ließ unterdessen nicht locker und ließ den Mann in mein "Büro" bringen und postierte draußen mehrere Wachen. Er versuchte nun mich "gnädig" zu stimmen, in dem er das Ganze verharmloste, so nach dem Motto, na wir beide machen das schon, die Anderen müssen ja nix wissen. Da stieß er bei mir aber auf Granit und ich schickte noch eine Wache in das Zimmer....
von 2010 (www.auf-den-spuren-der-seele.de)
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Quantentheorie |
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Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 13:14 - Forum: Physik
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Quantentheorie
Quantentheorie w [von latein. quantum = wieviel], E quantum theory, theoretische Beschreibung und Erklärung mikrophysikalischer Erscheinungen, die durch Größen wie Energie, Ladung, Spin, Impuls usw. gekennzeichnet sind, welche in der klassischen Physik keine Entsprechung haben oder im Gegensatz zu ihr quantisiert sind, d.h. nicht kontinuierlich beliebige Werte annehmen können, sondern jeweils nur bestimmte diskrete Vielfache eines bestimmten Wertes. In den letzten Jahren sind zahlreiche hochspekulative Hypothesen und Diskussionen über den Zusammenhang der zunächst scheinbar so weit entfernten Themen Quantentheorie auf der einen und Gehirn und Bewußtsein auf der anderen Seite entstanden (Geist und Gehirn, Leib-Seele-Problem). - Die Quantentheorie ist zusammen mit der Allgemeinen Relativitätstheorie die experimentell am besten bestätigte physikalische Theorie überhaupt. Trotzdem hat z.B. Richard Feynman behauptet, daß, abgesehen von den praktischen Anwendungen, "niemand die Quantentheorie versteht" ( siehe Zusatzinfo 1 ). Zu paradox und bizarr sind ihre Resultate, Voraussagen und Interpretationen: Eine Zwitterexistenz von Wellen und Teilchen; anscheinend mit sich selbst wechselwirkende oder interferierende Partikel; die Unschärfe bestimmter Größen wie Impuls (Masse mal Geschwindigkeit) und Ort oder wie Energie und Zeit; räumlich und zeitlich "verschmierte" Zustände; umkehrbare Messungen; "spukhafte Fernwirkungen" (Albert Einstein) zwischen sogenannten verschränkten Quantensystemen; Teleportation von Zuständen eines Photons oder Atoms auf ein anderes ohne Zeitverlust; scheinbar überlichtschnelle Signale; nicht verursachte Zufälle (spontane Energiesprünge, Tunneleffekte beim radioaktiven Zerfall, Materie-Antimaterie-Paarerzeugung); und das sogenannte Meßproblem, das mit dem "Kollaps" der Wellenfunktion zusammenhängt (Reduktion des Zustandsvektors): Die Schrödinger-Gleichung (Psi- oder Wellenfunktion) beschreibt den Zustand oder die Entwicklung eines Quantensystems als statistische Überlagerung von Zuständen. Welcher davon zu einem bestimmten Zeitpunkt real ist, kann nicht exakt vorausgesagt, sondern nur durch eine Messung experimentell bestimmt werden (Kollaps der Wellenfunktion, dessen physikalische Bedeutung aber umstritten ist). Doch wo fängt eine Messung an, wo hört sie auf? Sind Meßapparate, einschließlich der menschlichen Gehirne, nicht auch physikalische Objekte, die den Gesetzen der Quantentheorie gehorchen? Wie vollzieht sich der Übergang von der Makro- in die Mikrowelt bzw. der klassischen Physik in die Quantenphysik (experimentell erweist sich die Grenze als immer mehr verschiebbar)? Was ist die Bedeutung der Zustandswellenfunktion, worin besteht der Status eines Beobachters, was ist überhaupt wirklich? - Diese unbefriedigende Situation hat schon Erwin Schrödinger gesehen und 1935 mit einem Gedankenexperiment zu illustrieren versucht: "Man kann auch ganz burleske Fälle konstruieren. Eine Katze wird in eine Stahlkammer gesperrt, zusammen mit folgender Höllenmaschine (die man gegen den direkten Zugriff der Katze sichern muß): In einem Geigerschen Zählrohr befindet sich eine winzige Menge radioaktiver Substanz, so wenig, daß im Lauf einer Stunde vielleicht eines von den Atomen zerfällt, ebenso wahrscheinlich aber auch keines; geschieht es, so spricht das Zählrohr an und betätigt über ein Relais ein Hämmerchen, das ein Kölbchen mit Blausäure zertrümmert. Hat man dieses ganze System eine Stunde lang sich selbst überlassen, so wird man sich sagen, daß die Katze noch lebt, wenn inzwischen kein Atom zerfallen ist. Der erste Atomzerfall würde sie vergiftet haben. Die Psi-Funktion des ganzen Systems würde das so zum Ausdruck bringen, daß in ihr die lebende und die tote Katze zu gleichen Teilen gemischt oder verschmiert sind." - Diese Parabel war als Beispiel gedacht, wie die Quantentheorie in anderen Bereichen mißbraucht werden kann, und wie unangemessen eine Übertragung mikrophysikalischer Phänomene (beispielsweise der verschmierten Zwitterzustände, d.h. der Überlagerung oder Superposition) auf makroskopische Objekte der Alltagswelt (etwa Katzen) ist. Aber viele Physiker und Philosophen haben Schrödingers Katze ernst und wörtlich genommen. Doch macht es wirklich Sinn anzunehmen, daß die Katze in der Kiste zugleich tot und lebendig ist oder eben keines von beidem, solange sie niemand beobachtet? Oder sorgt die Beobachtung sogar erst für einen eindeutigen Katzenzustand? Diese radikale Auffassung hat tatsächlich ihre Anhänger und führt geradewegs zu einem philosophischen Idealismus: "Sein ist Wahrgenommenwerden" (George Berkeley). Beträchtliche Schwierigkeiten liegen allerdings auf der Hand: Woher kommt der Beobachter? Wieso kann er die Welt nicht einfach so sehen, wie er will; wieso ist sie oftmals so unerquicklich? Geht der verschmierte Zustand von Schrödingers Katze nicht auf den Beobachter über? Angenommen, ein Mann öffnet die Kammer und schaut nach der Katze. Vor der Tür warten Journalisten, um vom Schicksal des Tieres zu erfahren. Müßte der Mann, solange er ihnen nichts berichtet hat, für sie nun nicht seinerseits in einem Überlagerungszustand befinden zwischen jemand, der eine tote Katze in der Kiste erblickt hat, und einem, dem sie quietschlebendig in die Arme sprang? Andererseits: Könnte sich die Katze, die doch wohl auch ein Bewußtsein hat, nicht selbst beobachten und dadurch am Leben halten? Es ist auch fraglich, ob die Schrödinger-Gleichung auf Katzen überhaupt anwendbar ist, da sie Energie verbrauchen, also kein geschlossenes System sind. Und: Könnte ein Beobachter den Todeszeitpunkt der Katze nicht nachträglich feststellen, z.B. durch die Messung des Sauerstoffverbrauchs in der Kiste? Außerdem sind die Quanteneffekte bei makroskopischen Objekten viel zu gering. Die prinzipielle Meßungenauigkeit eines Tennisballs beträgt aufgrund der Heisenbergschen Unschärferelation beispielsweise nur 1:10-16, die von Nervenimpulsen 1:10-9. Mit anderen Worten: Quanteneffekte dürften das Gehirn eigentlich nicht stärker beeinflussen als ein Stampfen auf den Boden die Bahn der Erde. Hinzu kommt, daß Quantenzustände wie z.B. der radioaktive Zerfall normalerweise nicht verstärkt werden können, ohne die Superposition zu zerstören. Durch eine Wechselwirkung mit der Umgebung wird der ursprünglich reine Zustand des Quantensystems in einen gemischten Zustand überführt, der durch einen Zustandsvektor der Psi-Funktion nicht mehr beschrieben werden kann; es entwickelt sich in extrem kurzer Zeit ein verschränkter Zustand zwischen Quantensystem und Umgebung, so daß Interferenzen zwischen verschiedenen Makrozuständen unbeobachtbar werden (sie verschwinden lokal, gehen aber gleichsam auf das Gesamtsystem über). Aufgrund dieser Dekohärenz erscheint Schrödingers Katze daher immer entweder tot oder lebendig. - Diese nach wie vor anhaltende Unklarheit der naturphilosophischen Interpretation der Quantenphysik ( siehe Zusatzinfo 2 ) ist der Hintergrund, vor dem auch Versuche gesehen werden müssen, neuronale Prozesse und Bewußtsein mit quantenphysikalischen Vorgängen in Verbindung zu bringen oder gar zu erklären ( siehe Zusatzinfo 3 ). Schon Max Planck hat, da die Quantenmechanik dem Determinismus der klassischen Physik zu widersprechen scheint, eine neue Möglichkeit für die menschliche Willensfreiheit gesehen, allerdings nur im epistemischen Sinn: Die Zukunft ist offen, d.h. nicht exakt vorherbestimmt und voraussagbar. Pascual Jordan ging noch einen Schritt weiter und sah in den indeterministischen Quantenprozessen "Schlupflöcher" im Kausalgefüge der Physik, durch die mentale Prozesse in die Natur eingreifen können. Ähnlich argumentierte John C. Eccles. Er glaubte nicht an einen rein neuronalen Ursprung des menschlichen Geistes, sondern betrachtete diesen als göttliche Schöpfung und eigenständige, von der physikalischen Welt unabhängige Existenzform. Doch wie kann dieser vermeintlich freie Geist in die Materie eingreifen? Eccles formulierte hierzu gemeinsam mit Friedrich Beck eine kühne Hypothese: Es sind Quanteneffekte, die der Geist in Bewegung bringt oder zumindest ausnützt ( siehe Zusatzinfo 4 ). Eccles zufolge geschieht das an den Synapsen, den Verbindungsstellen zwischen den Nervenzellen. Das Bewußtsein soll über Quantensprünge Neurotransmitter freisetzen, die die nachgeschaltete Zelle aktivieren oder hemmen könnten. Beck hat dies durch ein biophysikalisches Modell noch ergänzt, das den Elektronentransport in den Synapsen berücksichtigt. Die Probleme für Eccles' neuronale Quantentheorie des Bewußtseins sind aber gewaltig ( siehe Zusatzinfo 5). Trotzdem ist sie nicht von vornherein unsinnig. In gewisser Hinsicht läßt sich die Frage nach der Einwirkung eines nichtphysischen Bewußtseins auf Quantenprozesse sogar experimentell untersuchen: Mit Hilfe eines Apparats, bei dem zwei Zeiger radioaktive Zerfälle registrieren, kann ein Beobachter versuchen, einem anderen eine Botschaft zu übermitteln, indem er den Zeiger seines eigenen Meßgeräts entweder ansieht oder nicht. Überzeugende Hinweise auf einen solchen Informationstransfer haben die bisherigen Experimente jedoch nicht gefunden. - Einen anderen Betrachtungswinkel hat der Ansatz von Matthew J. Donald. Hier greift das Bewußtsein nicht in die Welt ein, sondern ist gleichsam ein Epiphänomen. Auch kollabiert die Wellenfunktion nicht, sondern alle Alternativen realisieren sich in verschiedenen Bewußtseinszuständen. In dieser Viele-Bewußtseine-Interpretation (E many minds interpretation) basieren die verschiedenen Übergänge auf quantenphysikalischen Schaltern. Als neuronales Korrelat sieht Donald Ionenkanäle in Nervenzellmembranen an, die entweder offen oder geschlossen sind. Freilich ist unklar, weshalb solche einzelnen Umschaltungen schon Bewußtsein erzeugen oder verändern können, wieso nicht auch andere Moleküle mit Konformationsänderungen (z.B. Rhodopsin) in Betracht kommen und weshalb die Entwicklung eines Quantensystems überhaupt etwas mit mentalen Prozessen zu tun hat. - Auch Roger Penrose arbeitet an einer Quantentheorie des Bewußtseins. Er ist davon überzeugt, daß Denken auf nichtberechenbaren und im Computer prinzipiell nicht simulierbaren Prozessen beruht, für deren Beschreibung die gegenwärtige Physik noch gar nicht ausreicht. Penrose verbindet das Mysterium des menschlichen Geistes mit dem großen Ziel der theoretischen Physik: einer Vereinheitlichung von Quantentheorie und Allgemeiner Relativitätstheorie. Diese Theorie der Quantengravitation, so hofft Penrose, wird gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: das Rätsel des Urknalls, das Meßproblem in der Quantenphysik und das Geheimnis des Bewußtseins. "Ich meine nicht nur, daß wir eine neue Physik brauchen, sondern daß diese neue Physik auch für die Vorgänge im Gehirn von Relevanz sein muß." Für Kritiker sind Quantentheorien des Bewußtseins dagegen nicht nur ein unzulässiger physikalischer Reduktionismus, weil mentale Vorgänge auf anderen Beschreibungsebenen zu erklären seien, sondern auch bloßes Wunschdenken. Inzwischen vermutet Penrose mit Stuart Hameroff, daß Mikrotubuli den Geist hervorzaubern. Penrose und Hameroff meinen, daß sie sich, ähnlich wie Schrödingers zugleich tote und lebende Katze, häufig in kohärenten Überlagerungszuständen befinden. Diese sollen nach den mutmaßlichen Gesetzen der Quantengravitation im Sekundentakt von selbst zu einem eindeutigen Zustand kollabieren und dabei den Strom von Bewußtseinsmomenten erzeugen. Wie das im einzelnen geschehen soll, versteht allerdings niemand. Außerdem ist es extrem unwahrscheinlich oder sogar ein Widerspruch, daß die Quanteneffekte einerseits lang genug von der Umgebung abgeschirmt bleiben, sich andererseits aber wohlgeordnet über das ganze Gehirn ausbreiten können. Auch physiologische Daten sprechen gegen eine Beteiligung der Mikrotubuli an Bewußtseinsvorgängen, zumal diese in jeder Eukaryotenzelle vorkommen, also nicht nur in Neuronen. - "Fünfzig Jahre angestrengten Nachdenkens haben mich der Antwort auf die Frage 'Was sind Lichtquanten?' nicht näher gebracht. Heute bilden sich Hinz und Kunz ein, es zu wissen. Aber da täuschen sie sich", schrieb Albert Einstein 1951 in einem Brief. Er war bis zu seinem Tod skeptisch gegen die Umwälzungen der Quantenphysik eingestellt. Sicherlich hätte ihn amüsiert, daß Quanteneffekte jetzt, 50 Jahre später, sogar in den Köpfen der Bewußtseinsforscher herumspuken. Ob das wörtlich oder aber polemisch zu verstehen ist, muß gegenwärtig offen bleiben. Auch unkonventionelle Wege können bekanntlich zu völlig neuen Erkenntnissen führen. Und Joseph Joubert wußte schon vor 200 Jahren: "Es ist besser, eine Frage zu diskutieren, ohne sie zu entscheiden, als eine Frage zu entscheiden, ohne sie zu diskutieren."
R.V.
Lit.: Baumann, K., Sexl, R.U.: Die Deutungen der Quantentheorie. Braunschweig, Wiesbaden 1987. Davies, P.C.W., Brown, J.: Der Geist im Atom. Frankfurt am Main 1993. d'Espagnat, B.: Veiled Reality. Reading 1995. Donald, M.J.: Quantum Theory and the Brain. Proceedings of the Royal Society, London A 427 (1990), S. 43-93. Eccles, J.C.: Wie das Selbst sein Gehirn steuert. München, Zürich 1996. Ghose, P.: Testing Quantum Mechanics on New Ground. Cambridge 1999. Giulini, D. u.a.: Decoherence and the Appearance of a Classical World in Quantum Theory. Heidelberg 1996. Gribbin, J.: Schrödingers Kätzchen und die Suche nach der Wirklichkeit. Frankfurt am Main 1996. Herbert, N.: Quantum Reality. New York 1985. Lockwood, M.: Mind, Brain and the Quantum. Oxford 1989. Penrose, R.:Das Große, das Kleine und der menschliche Geist. Heidelberg, Berlin 1998. Selleri, F.: Die Debatte um die Quantentheorie. Braunschweig, Wiesbaden 1984. Vaas, R.:Quantenspuk. bild der wissenschaft 9 (2000), S. 70-75. Wechsler, D.: Die Quantenphilosophie des Bewußtseins. Neuried 1999. Wheeler, J.A., Zureck, W.H. (Hrsg.): Quantum Theory and Measurement. Princeton 1983. Wick, D.: The Infamous Boundary. Boston 1995.
Quantentheorie 1
rätselhafte Quantenwelt:
Zwar ist der Status des Beobachters in der Quantentheorie und die Frage, ob und wie Materie bewußtes Erleben hervorbringt, noch immer ein Gegenstand kontroverser Diskussionen. Doch haben Experimente inzwischen eindeutig bestätigt, daß die Bedingungen der Lokalität und Separabilität in der klassischen Physik keine Entsprechung in der Quantentheorie haben. Stattdessen herrschen dort verschränkte Zustände (EPR-Korrelationen) zwischen Quantensystemen, die sich vielleicht sogar bald nutzen lassen: Zur Verschlüsselung von Botschaften (Quantenkryptographie) und zur Berechnung anderweitig nicht oder nur mit riesigem Aufwand lösbarer Probleme (Quantencomputer). Trotz des großen Erfolgs der Quantentheorie "für alle praktischen Zwecke" sind ihre philosophischen Konsequenzen alarmierend und noch lange nicht ausgelotet. Ihr Indeterminismus stellt die Kausalität in Frage, und der Formalismus der Wellenfunktion generell eine objektive Naturbeschreibung. Hier macht es keinen Sinn mehr, von identifizierbaren individuellen Teilchen zu sprechen, denn es existiert keine wohlbestimmte raumzeitliche Bahn (wegen der Unschärferelation) und keine Unterscheidbarkeit aufgrund des Teilchenzustands (wegen der Permutations-Invarianz im Formalismus), d.h. nur noch Abzählbarkeit, keine Numerierbarkeit (individuelle Benennung). Objektiv sind lediglich Quantenfeldzustände, charakterisiert durch Besetzungszahlen, aber die einzelnen Teilchen können aufgrund ihrer Zustände im Rahmen des Formalismus nicht mehr unterschieden werden. Wenn die Bahn eines Teilchens konstitutiv für dessen Identität ist, und Identität eine Mindestbedingung für Gegenstände darstellt, dann wird der Status von elementaren Partikeln fraglich. Auch Selbstinterferenz, Verschränktheit (keine Lokalisation und Separierbarkeit), Superposition und der Welle-Teilchen-Dualismus sprengen unser Alltagsverständnis und Vorstellungsvermögen von der Natur der Quantenwelt. In einem gewissen, streng definierbaren Sinn ist die Welt also holistisch; eine standpunktsunabhängige Beschreibung der Realität hat sich in der Quantenmechanik als undurchführbar erwiesen. Die Separation einzelner Objekte und die Subjekt-Objekt-Trennung sind pragmatische Abstraktionen und Idealisierungen, die epistemologischen Nutzen, aber anscheinend keine ontologische Realität haben. Das Bohr'sche Korrespondenzprinzip postuliert einen Übergang von der bizarren mikroskopischen Welt der Quantenphänomene auf unsere meso- oder makroskopische Alltagswelt, ändert aber nichts daran, daß letztlich alles auf quantenphysikalischen Prozessen beruht. So werden durch die Quantentheorie drei für die klassische Physik unhinterfragte Aspekte der Natur zweifelhaft: ihre Kausalität, ihre Verständlichkeit und ihre Realität.
Quantentheorie 2
Interpretationen der Quantenphysik:
- Kopenhagener Deutung (Niels Bohr, Léon Rosenfeld): nur Beziehungen zwischen beobachtbaren Größen relevant; Beobachtungen sind an klassische Meßinstrumente gebunden, der Meßprozeß kann nicht als physikalischer Vorgang analysiert werden, die Quantenwelt ist unabhängig von Meßprozessen unerkennbar, diese gehen nicht notwendig mit Bewußtsein einher; Dualismus der Beschreibung zwischen klassischen und Quantenobjekten; die Wellenfunktion bezieht sich auf individuelle Systeme und drückt die bestmögliche Kenntnis des Systemszustands aus; Quantenobjekte haben nur relationale Eigenschaften hinsichtlich bestimmter Meßvorrichtungen (keine Objektivität im klassischen Sinn, aber objektiv, da unabhängig von aktualen Messungen); Welle-Teilchen-Dualismus
- Ensemble-Interpretation (Dimitrij Iwanowitsch Blochinzew, Albert Einstein, Alfred Landé, Paul Langevin, Henry Margenau): quantenmechanische Aussagen beziehen sich nicht auf einzelne Systeme, sondern sind statistische Aussagen über Ensembles von identisch präparierten Systemen; keine Reduktion auf einen Meßwert möglich (z.B. nicht nur für eine Katze); kein Kollaps der Wellenfunktion, sondern Präparation neuer Ensembles
- stochastische Interpretation (Erwin Schrödinger): Quantenmechanik als klassische Theorie mit probabilistischem Charakter
- kausale Interpretation (Louis Victor Pierre de Broglie, David Bohm): Wellenfunktion enthält einerseits die Information über den wahrscheinlichsten Aufenthaltsort des Teilchens und beeinflußt diesen andererseits durch eine begleitende Pilotwelle; kein Kollaps der Wellenfunktion, sondern statistische Annahmen über die Verteilung der Teilchen
- Propensität-Interpretation (Leslie E. Ballentine, Karl R. Popper): Propensitäten sind innere Eigenschaften von Systemen, die im Hinblick auf eine Meßanordnung definiert, aber unabhängig davon vorhanden sind; realistische Deutung der Quantenzustände als theoretische Eigenschaften, die durch experimentell festgestellte relative Häufigkeiten getestet werden
- spontane Lokalisierung (Gian-Carlo Ghirardi, Alberto Rimini, Tullio Weber): Abänderung der Schrödinger-Gleichung durch einen stochastischen Korrekturterm, der zwar selten, aber immer wieder einen örtlichen Kollaps der Wellenfunktion bewirkt, so daß makroskopische Objekte rasch der Superposition entkommen
- Quantenzustandsdiffusion (Ian Percival, Nicholas Gisin): Ständiger zufälliger Kollaps wegen Quantenfluktuationen
- Quantenlogik(en) (Garret Birkhoff, John von Neumann, David Finkelstein): das klassische Prinzip vom ausgeschlossenen Dritten und der Satz vom Widerspruch gelten in der Quantenwelt nur eingeschränkt oder das Distributivgesetz ist ungültig; eine neue, drei- oder mehrwertige Logik ist nötig
- Dekohärenz (H. Dieter Zeh, Erich Joos, Wojciech H. Zurek): Wechselwirkung mit der Umgebung zerstört die lokale Superposition von Quantenzuständen
- Vielwelten-Hypothese (Hugh Everett, John Archibald Wheeler, Bryce S. DeWitt): die Wellenfunktion kollabiert nie, sondern das Universum (einschließlich der Beobachter) spaltet sich gleichsam ständig auf, so daß alle möglichen Alternativen wirklich werden und diese Welten fortan ihre eigene, praktisch unabhängige Entwicklung durchlaufen (Paralleluniversen)
- Viele-Historien-Interpretation (Richard Feynman, James Hartle, Murray Gell-Mann): alternative Entwicklungslinien mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten, nur eine ist der Beobachtung zugänglich; bei grobkörniger Betrachtung "waschen" sich die Superpositionen aus; Dekohärenz durch Umgebung
- Quantentheorie nur als "vorübergehender Notbehelf" (John Bell): ohne Willensfreiheit ist das Bellsche Theorem nicht ableitbar und die Vollständigkeit der Quantentheorie experimentell nicht beweisbar
- subjektivistische, mentalistische und dualistische Deutungen siehe Zusatzinfo 3
Quantentheorie 3
prominente Beispiele für spekulative Versuche, Bewußtseinsprozesse mit Hilfe quantenphysikalischer Prozesse zu erklären und umgekehrt:
- mue Quantentheorie berücksichtigt die Existenz bewußter Beobachter (Werner Heisenberg, Wolfgang Pauli)
- die Quantentheorie enthält eine Theorie des Bewußtseins, denn sie handelt von Beobachtern und somit letztlich von subjektiven Erlebnissen (Henry Stapp)
- Dualismus von Welt und Beobachter (John von Neumann, Henry Stapp)
- Komplementarität entspricht dem Aspektdualismus von Psychischem und Physischem (John Smythies)
- Physik ist nicht ohne Bewußtsein verständlich; Postulat eines nichtphysikalischen individuellen und universellen Bewußtseins (Euan J. Squires)
- Idealismus: Das Bewußtsein bestimmt das Sein, d.h. den Ausgang der Meßprozesse (John von Neumann, Fritz London, Edmond Bauer, Eugene Wigner)
- nichtphysisches Bewußtsein bringt ideale Quantenobjekte erst zur Realität bzw. bestimmt den Kollaps der Wellenfunktion (Amit Goswami, Ludvik Bass)
- Quantensprünge für die menschliche Willensfreiheit (Pascual Jordan, John Eccles, David Hodgson)
- partizipatorisches anthropisches Prinzip: Bewußtsein und physische Welt bedingen und konstituieren sich wechselseitig (John Archibald Wheeler)
- Viele-Bewußtseine-Interpretation: Der Kollaps der Wellenfunktion bei quantenmechanischen Meßprozessen findet nicht statt, sondern das Bewußtsein spaltet sich gleichsam auf in einzelne Bewußtseine, die jeweils den unterschiedlichen Ausgang der Messungen repräsentieren (David Albert, Brian Loewer, Matthew J. Donald, H. Dieter Zeh)
- neutraler Monismus: verborgene Variablen, implizite Ordnung und Ganzheit (David Bohm)
- neutraler Monismus: quantisierte Information (John A. Wheeler, Anton Zeilinger)
- Quantenreduktionismus: Bewußtsein basiert auf Identität räumlicher Ganzheiten wie Bose-Einstein-Kondensat (Ian N. Marshall)
- Gehirn ist Quantencomputer (Michael Lockwood)
- Quanteneffekte an Synapsen als Schlupflöcher für den Eingriff eines nichtphysischen Geistes in das Kausalgewebe der Natur (Pascual Jordan, Henry Margenau, Hans Jonas, John C. Eccles, Friedrich Beck)
- neue Physik (Quantengravitationstheorie) nötig zum Verständnis von Bewußtsein (Roger Penrose)
- Quantenkohärenzen in Mikrotubuli als Bewußtmacher (Stuart Hameroff, Roger Penrose)
- Panpsychismus: Bewußtsein schon bei Elementarteilchen (Alfred N. Whitehead, Andrew A. Cochran, Abner Shimony)
- Überwindung des Psyche-Soma-Dualismus in der Medizin (Friedrich Schmahl, Carl Friedrich von Weizsäcker)
- Quantentheorie als Erklärungsansatz für Psi-Phänomene (Robert Jahn, Brian Josephson)
- alles hängt mit allem zusammen und hat Sinn (Fritjof Capra)
Quantentheorie 4
Ein Wirkungsquant fliegt durch das Dorf
es sucht das Hirn des Herrn von Korf.
Es findet dort in dem Gewühl
ein ganz bestimmtes Molekül.
Von Korf ist grad in schwerer Not:
"Eß' Wurst- ich oder Käse-Brot?"
Das Quant, das wirft sich in die Brust:
"Du glaubst, du willst! Allein: Du mußt!
Nie kannst die Freiheit du erringen.
Doch ich bin frei und kann dich zwingen!"
Elektron "9" sprach: "Spring' mich doch!"
Das Quant: "Ich überleg' mir's noch."
Dann hat durch es Elektron "8"
'nen akausalen Sprung gemacht.
Von Korf nahm daraufhin spontan
die Wurst und fing zu essen an
und nimmt die Sache ganz im Stillen
dann als Beweis für freien Willen.
Dem Quant hat das den Rest gegeben:
frei-willig schied es aus dem Leben.
B. Hassenstein
Quantentheorie 5
Quantensprünge im Gehirn - Schlupflöcher für den Geist?
John C. Eccles hat behauptet, ein nichtphysischer Geist könnte die Exocytose beeinflussen. Diese hängt von zahlreichen großen Proteinen in und bei den Vesikeln und der synaptischen Membran ab, die z.B. Fusionsporen formen. Es ist unwahrscheinlich, daß Quanteneffekte auf dieser Größenskala eine signifikante Rolle spielen können, also Konfigurationsänderungen bei Makromolekülen zu bewirken vermögen. Unter den bekannten präsynaptischen Bedingungen wirkt sich die Heisenbergsche Unschärferelation nur für Massen in der Größenordnung des Wasserstoffatoms und für Zeitskalen in der Größenordnung von Femtosekunden aus. Es ist völlig rätselhaft, wie solche winzigen Quanteneffekte die Exocytose auslösen könnten, d.h. die Membranen von Vesikel und der Präsynapse zu öffnen vermögten. Noch problematischer: Wenn die Quanteneffekte diesen Einfluß tatsächlich haben, dann ist es unverständlich, wieso nichtkausaleEreignisse die neuronalen Aktivitäten nicht durcheinanderbringen und damit die Organisation von Wahrnehmung und Verhalten stören. Und die Quanteneffekte sind der gängigen Interpretation nach unverursacht, d.h. reiner Zufall. Einerseits braucht Eccles die indeterministische und probabilistische Natur der Quanteneffekte, um die Verletzung der physikalischen Erhaltungsgrößen zu vermeiden. Doch andererseits ist die Lücke im Kausalnexus der Natur notwendig, aber nicht hinreichend für den interaktionistischen Dualismus: Willensfreiheit kann sich nicht allein auf den reinen Zufall gründen. Eccles zufolge ist das Selbst in der Lage, die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Quanteneffekte zu verändern (oder spezifische Quantensprünge auszuwählen) und dadurch die neuronalen Aktivitäten auf eine zielgerichtete Art und Weise zu beeinflussen. Aber das impliziert eine Verletzung der quantenmechanischen Wahrscheinlichkeitsverteilung, die rein statistisch ist, und führt letztlich wieder sogenannte verborgene Parameter ein, die die Quantenprozesse bedingen. Doch die Existenz solcher verborgener Variablen, und nichts anderes wären die Eccles'schen Geister, ist experimentell widerlegt. Außerdem gibt es doch ein Problem mit den physikalischen Erhaltungssätzen: Nach interaktionistischer Auffassung muß der Geist hinter den Kulissen Informationen mit dem Gehirn austauschen. Aber die gegenwärtige Physik postuliert entweder eine Transformation von Materie oder Energie bei informationsverarbeitenden Prozessen, oder diese Prozesse können überhaupt keine Information übertragen. Und selbst wenn die Quanteneffekte wirksam wären und den Satz der Energieerhaltung aufgrund der Heisenbergschen Energie-Zeit-Unschärfe nicht verletzen würden, haben die corticalen Aktivitäten bekanntlich einen enormen Energieverbrauch, wie Messungen mit Positronenemissionstomographie und funktioneller Kernspinresonanztomographie zeigen, und zwar selbst bei bloßen Vorstellungen. Warum sollten und wie können also winzige Quanteneffekte die höchsten Hirnfunktionen ohne Energie in Gang setzen? Und selbst wenn sie es könnten: Wie würde das Eccles'sche Selbst es schaffen, Myriaden von Vesikeln mit Transmittern bei der Exocytose zu dirigieren, ohne Wahrnehmung, Denken und motorische Kontrolle zu beeinträchtigen oder völlig zu unterbrechen? Das ist das klassische Problem von Jordans Verstärker-Hypothese. Und Eccles hat eine Verstärkung postuliert, weil seine hypothetischen Quanteneffekte sonst ineffektiv wären. Selbst wenn sich die ferngesteuerten Quanteneffekte wirklich lawinenartig aufschaukeln können und diese Verstärkungseffekte nicht zum Chaos führen würden, müßten ihre Wirkungen extrem genau vorausberechnet werden. Dann müßte das Selbst aber mehr wissen, als selbst die Quantentheorie erlaubt (aufgrund der Heisenbergschen Unschärferelation). Es müßte unendlich schnell rechnen können, denn das Gehirn ist ein komplexes System mit einer starken nichtlinearen Dynamik auf ganz verschiedenen Ebenen, die in der Praxis nicht einmal von den größten denkbaren Computern exakt berechnet werden könnte.
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Quelle
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| Im Innersten Wesen - aus dem alten Forum |
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Geschrieben von: Eik - 11.02.2017, 12:58 - Forum: Meditation - Bewusstsein - Spirituelle Erfahrungen
- Antworten (3)
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Hallo,
Borborhad hat im Forum 'Erfahrungen und Wege - Sein und Bewusstsein' bei © Das Erkenntnis-Projekt Forum gerade einen Beitrag im Thema 'Im Innersten Wesen' verfasst.
Dies ist der Beitrag, der gerade geschrieben wurde:
(Übertrag aus dem alten Forum aus Dezember 2016)
Zitat:Ja, eben das ist es ja: ich kann für mich definieren, was gut und was schlecht für mich ganz konkret ist. Das kann durchaus auch größere Zusammenhänge betreffen. Für mich ist da gar nichts relativiert. Aber schon das nächste Individuum kann das alles ganz anders sehen. DAS meine ich.
Schritt für Schritt...
Erst "baue" man sich eine Welt, in der Gutes und Schlechtes möglich ist. Dann "nehme" man Wesen, die stets nach dem Guten streben.
Diese Wesen "werfe" man in die Welt und lässt sie von dem Guten und Schlechten kosten (doch gegen Ende hin lasse man sie mehr und mehr das Schlechte kosten, und letztendlich den Tod.... Har har har^^)
Dann "staune" man darüber, wie unterschiedlich diese Wesen das Gute und Positive interpretieren. Da gibt es Wesen, die sagen, Gut ist das, was mir und mir allein was bringt. Deshalb sei es Gut, mir all dein Geld zu nehmen.
Dann gibt es Wesen die meinen, Gut ist das, was mir und dir was bringt. Deshalb tue ich nichts, was ich nicht will, das du mir tust. Und dann gibt es noch jene, die sagen, Gut ist das, was Allen, ja allen Menschen, Lebewesen, Aliens, Geistern und Verstorbenen was bringt. Und die tun dann viel, von dem sie glauben, es wäre dann so, oder halt nichts mehr, weil sie nicht mehr wissen, was sie denn tun sollen.
Im folgenden "erkenne" man, dass das Wesen nicht mehr weiss, ob es von vornherein Gut ist und sich die Frage stellt, wie es denn mit dem Wesen im innersten aussähe. Diesem sei dann gesagt:
Das Wesen des Menschen strebt stets nach dem Guten und Positivem. Und für ein (noch übelst) dunkles Wesen ist ein Mord Gerecht und Gut, schliesslich hat der andere ihm in der Grundschule mal fieser Weise in der Pause ein Bein gestellt... :brrbäh:
Und so passiert es dann, dass Gut und Schlecht neu vom Wesen definiert werden.
Ein Mensch der nur an sich selbst denkt, weiss nicht wirklich, was gut ist und ist böööööööööööööööööööseeeeee....
Ein Mensch der auch an andere denkt ist ganz nett und... nunja, ganz gut eigentlich...
Und ein Mensch der an aaaallle denkt ist ein ..... Spinner....
Natürlich hast du im groben Recht, Jule... Ich z.b. find es ziemlich schlecht von dir, dass du in deinen Beiträgen so wenig Rechtschreibfehler machst;-)
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