24.03.2025, 20:30
Über Meditation
Ein weites Feld, darum möchte ich es auf den zentralen Weg in der göttlichen Magie beschränken. Ich selbst besitze über 40 Jahre Meditationserfahrung, habe mit ca. 11 Jahren begonnen mit Autogenem Training und Atem-Meditation und im Laufe meines Lebens wohl alle Formen ausprobiert, die es so gibt.
Zur göttlichen Magie: So oder als natürliche Magie bezeichnet man eine Traditionslinie, die auch als Wissenschaft der Selbsterkenntis bezeichnet werden kann. Im Laufe dieses initiatischen Pfades wendet man seinen Blick auf sich selbst, erforscht seine Licht- und Schattenseiten, beginnt immer mehr diese inneren Kräfte zu beherrschen, seinen Charakter zu veredeln und ein Bewusstsein der Liebe zu kultivieren. Alles beginnt mit Selbsterkenntnis, Ziel aber ist Erleuchtung oder Gottesbewusstsein. Nach dem Motto: Gott will sich durch uns in der Welt verwirklichen, die Frage ist nur, wollen wir Gott in uns verwirklichen?
Auf dem Weg raus aus der Eigen-Identifikation, hin zur All-Verbundenheit ist Meditation das erste Mittel der Wahl. Es gibt noch andere, ekstatische Wege der Selbstentgrenzung. In der Meditation geht es jedoch um Stille und Verinnerlichung. Wir kennen drei wesentliche Grundformen: das Erden, heißt Verbindung zur Erde aufnehmen, Wurzeln spüren, das Leben heiligen ua.; das Lieben, heißt Verbundenheit zum (Mit)Leben, tätiges Mitgefühl, seine Bestimmung und Beziehung in der Welt finden ua.; und das Himmeln, auch Nullen genannt, das Aufgehen im Ewigen, Ganzen, Unendlichen.
Das Nullen weißt große Ähnlichkeiten mit Formen der buddhistischen Zen-Meditation auf, aber auch christlicher Mystik, wo es um Leere, Stille und vollkommene Selbstlosigkeit geht, oder auch Hindu-Mystik, wo man sich gewahr wird, ich bin nicht mein Körper, ich bin nicht mein Fühlen, ich bin nicht mein Denken. Hier löst man sich von allem Irdischen und wird zum Nichts. In diesem vollkommen gelösten Zustand wird der Geist frei. Es ist, als würde ein Gefäß gesprengt und der Geist erfüllt den Raum in alle Richtungen. Kein Selbst, keine Grenze, nur reines Sein in kosmischer Stille.
Wenn wir alles aufgeben, von dem wir glauben, es zu sein oder gar so sein zu müssen, wenn keine Identifikation mehr übrig ist ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit. Wenn wir alle Identifikationen gelöst haben bleibt nur die wahre Identität übrig.Das bist Du. Du bist Ich und Ich bin Du. Die ungeteilte Wirklichkeit der Einheit aller Dinge. Diese Erfahrung verschiebt auch den Werterahmen: Wenn alles eins ist, ist jeder Fremdschaden auch Eigenschaden, jedes Fremdglück auch Eigenglück. Die Erfahrung der Leere führt in gelassenes Erschaffen der Fülle. Es ist klar, dass solcherart verändertes Bewusstsein die Welt verändern würde. Es ist keine Frage der Intelligenz, sondern der Haltung.
Allerdings eine Warnung noch zum Schluss: Klärt unbedingt mit Euren Ärzt*innen und Therapeut*innen vorher ab, ob irgendetwas gegen solche Techniken bei Euch spricht. Alle bewusstseinsverändernden Methoden können auch gefährlich sein, zB. Psychosen auslösen.
Ein weites Feld, darum möchte ich es auf den zentralen Weg in der göttlichen Magie beschränken. Ich selbst besitze über 40 Jahre Meditationserfahrung, habe mit ca. 11 Jahren begonnen mit Autogenem Training und Atem-Meditation und im Laufe meines Lebens wohl alle Formen ausprobiert, die es so gibt.
Zur göttlichen Magie: So oder als natürliche Magie bezeichnet man eine Traditionslinie, die auch als Wissenschaft der Selbsterkenntis bezeichnet werden kann. Im Laufe dieses initiatischen Pfades wendet man seinen Blick auf sich selbst, erforscht seine Licht- und Schattenseiten, beginnt immer mehr diese inneren Kräfte zu beherrschen, seinen Charakter zu veredeln und ein Bewusstsein der Liebe zu kultivieren. Alles beginnt mit Selbsterkenntnis, Ziel aber ist Erleuchtung oder Gottesbewusstsein. Nach dem Motto: Gott will sich durch uns in der Welt verwirklichen, die Frage ist nur, wollen wir Gott in uns verwirklichen?
Auf dem Weg raus aus der Eigen-Identifikation, hin zur All-Verbundenheit ist Meditation das erste Mittel der Wahl. Es gibt noch andere, ekstatische Wege der Selbstentgrenzung. In der Meditation geht es jedoch um Stille und Verinnerlichung. Wir kennen drei wesentliche Grundformen: das Erden, heißt Verbindung zur Erde aufnehmen, Wurzeln spüren, das Leben heiligen ua.; das Lieben, heißt Verbundenheit zum (Mit)Leben, tätiges Mitgefühl, seine Bestimmung und Beziehung in der Welt finden ua.; und das Himmeln, auch Nullen genannt, das Aufgehen im Ewigen, Ganzen, Unendlichen.
Das Nullen weißt große Ähnlichkeiten mit Formen der buddhistischen Zen-Meditation auf, aber auch christlicher Mystik, wo es um Leere, Stille und vollkommene Selbstlosigkeit geht, oder auch Hindu-Mystik, wo man sich gewahr wird, ich bin nicht mein Körper, ich bin nicht mein Fühlen, ich bin nicht mein Denken. Hier löst man sich von allem Irdischen und wird zum Nichts. In diesem vollkommen gelösten Zustand wird der Geist frei. Es ist, als würde ein Gefäß gesprengt und der Geist erfüllt den Raum in alle Richtungen. Kein Selbst, keine Grenze, nur reines Sein in kosmischer Stille.
Wenn wir alles aufgeben, von dem wir glauben, es zu sein oder gar so sein zu müssen, wenn keine Identifikation mehr übrig ist ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit. Wenn wir alle Identifikationen gelöst haben bleibt nur die wahre Identität übrig.Das bist Du. Du bist Ich und Ich bin Du. Die ungeteilte Wirklichkeit der Einheit aller Dinge. Diese Erfahrung verschiebt auch den Werterahmen: Wenn alles eins ist, ist jeder Fremdschaden auch Eigenschaden, jedes Fremdglück auch Eigenglück. Die Erfahrung der Leere führt in gelassenes Erschaffen der Fülle. Es ist klar, dass solcherart verändertes Bewusstsein die Welt verändern würde. Es ist keine Frage der Intelligenz, sondern der Haltung.
Allerdings eine Warnung noch zum Schluss: Klärt unbedingt mit Euren Ärzt*innen und Therapeut*innen vorher ab, ob irgendetwas gegen solche Techniken bei Euch spricht. Alle bewusstseinsverändernden Methoden können auch gefährlich sein, zB. Psychosen auslösen.