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Das Höhlengleichnis
#3
(03.03.2017, 11:59)Eik schrieb: In Platons Höhlengleichnis stellt er den Aufstieg des Menschen durch vier Stufen der Erkenntnis sinnbildlich dar:
Die Menschen leben in einer Höhle, sind an Ketten gefesselt und blicken auf eine Felswand, während hinter ihnen ein Feuer flackert. Auf der Felswand sehen sie nur die Schatten von Gegenständen, die hinter ihnen vorübergetragen werden und welche vom Schein des Feuers als Schattenbilder an die Wand vor ihnen projiziert werden. Die Menschen halten einzig diese Schattenbilder für die Wirklichkeit (das Seiende) und befinden sich damit auf der ersten Stufe der Erkenntnis: der bloß sinnlichen Wahrnehmung.
 
Eine Gruppe von Gefangenen verbringt das ganze Leben festgekettet in einer Höhle, ihr Blick ist immer auf die Höhlenwand gerichtet. Am Höhleneingang werden Objekte vorbeigetragen, beleuchtet von einem großen Feuer. Ihre vergrößerten Schatten fallen auf die Höhlenwand, und diese  Schatten sind alles, was die Gefangenen von der Welt wahrnehmen. 

In Platons Höhlengleichnis erklärt er, dass unsere Sinne nur Schatten einer höheren Art von Wirklichkeit wahrnehmen. Alles was wir sehen, so meinte Platon, ist bloß eine unvollkommene Projektion von vollkommenen, abseits unserer erfahrbaren Welt befindlichen Ideen. Bereits Heraklit, der Platons Lehrer Sokrates inspirierte, wusste: Eines der wichtigsten Dinge, die man über den Menschen wissen muss, ist, dass er schläft. Selbst wenn er denkt, dass er wach ist, ist er es nicht wirklich. Seine Weisheit ist äußerst kümmerlich; sie ist so unbedeutend, dass sie eigentlich vollkommen vernachlässigbar ist. Seine Wachheit ist nur ein schöner Name, doch im Grunde völlig bedeutungslos. Ihr schlaft bei Nacht, und ihr schlaft bei Tag – von der Geburt bis zum Tod verändert sich immer nur euer Schlafmuster, doch ihr wacht niemals wirklich auf. Nur weil ihr die Augen offen habt, solltet ihr nicht denken, dass ihr wach seid. Solange die inneren Augen nicht offen sind – solange Dein Inneres nicht voller Licht ist, solange Du nicht sehen kannst, wer Du bist -, denke nicht, dass Du wach bist. Das ist die größte Illusion, in der der Mensch lebt. Und sobald man wach zu sein meint, kommt man gar nicht mehr auf die Idee, Anstrengungen zu unternehmen, um zu erwachen. Das Erste, was Ihr tief verinnerlichen müsst, ist also, dass Ihr schlaft, dass Ihr in tiefem Schlaf liegt. Ihr träumt, tagein, tagaus. Manchmal träumt Ihr mit offenen Augen und manchmal mit geschlossenen, doch immer seid Ihr im Traum. Ihr seid noch nicht wirklich Realität. Natürlich ist alles, was man in einem Traum macht, bedeutungslos. Was man denkt, ist ohne Bedeutung, was man projiziert, ist Teil des Traums und erlaubt einem niemals, das zu sehen, was wirklich ist. Daher haben alle Buddhas immer nur diesen einen Punkt betont: Wacht auf!


von Dieter Broers

man vergleiche die sehr neue Theorie in der Quantenphysik, vom "holografischen Universum"!


http://www.viele-welten.de/Uni/uni.htm      



Hier zum Vergleich....das holografische Universum

Ich habe es genau betrachtet und verglichen,kam zu dem Ergebnis,dass Platon etwas ganz anderes meinte....mit seinem Höhlengleichnis

Nicht zuletzt der Schllußsatz eine sehr weise Aussage der Buddhas...:Wacht auf...

Sind miir schon viele solcher "Träumer" begegnet,sie nahmen wahr und dennoch konnten sie nicht sagen,was sie gerade wahr genommen haben...

Es sind Menschen,die täglich immer dasselbe tun,ohne sich seiner selbst bewusst zu werden,geschweige denn,seines Nächsten...
Oberflächlichkeit ist ihr sein....schaut man ihre Augen erkennt man den Tunnelblick

Sie sehen nicht von Innen...sie nehmen nur Äusserlichkeiten wahr..

Eines Tages,es kann ein Erlebnis sein,etwas Negatives,fängt so ein Mensch an zu erwachen,doch er bleibt im Nebel seines Tunnels gefangen...

Es wird zu einer Begegnung kommen...sehr sensivtive,empathische Menschen spüren sofort einen Hilferuf..und so ein Mensch,der den Weg des Herzens geht,von Innen heraus sehen,fühlen,hören kann...wird diesem Menschen beim
Erwachen seiner selbst behilflich sein...

Ich selbst nenne sie..die Schläfer...und ohne,dass das Licht in einem jedem brennt,kann sich das Bewusstsein aller Menschen nicht verändern..

Wachet auf...sprach Buddha,richte deinen Blick wieder auf das Wesentliche,ziehe alle Giftpfeile aus dir heraus und lasse die Wandlung geschehen...

Der Weg zur Vollkommenheit steht jedem Menschen gleichwertig zu,man kann unterstützend helfen,aber
gehen muss ein Jeder diesen Weg selbst...

Buddhas Lehre und das Höhlengleichnis ist der Weg um Licht und Schatten zu lieben,anzunehmen....sehen sie nur Schatten und wussten sie doch,dort wo Schatten ist,muss auch Licht sein....

Das Licht ermöglichte ihnen,ihre Schatten zu sehen....
Die Augen eines Wolfes öffen dir das Tor zum Ursprung,so öffne dein Herz und du wirst wissen...Erkenntnisse sind der Weg zur Weisheit...
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Das Höhlengleichnis - von Eik - 13.02.2017, 11:14
RE: Das Höhlengleichnis - von Eik - 03.03.2017, 11:59
RE: Das Höhlengleichnis - von phaeton - 03.03.2017, 16:05
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RE: Das Höhlengleichnis - von phaeton - 04.03.2017, 08:25
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RE: Das Höhlengleichnis - von phaeton - 29.03.2019, 16:15

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