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Das Höhlengleichnis
#13
(04.03.2017, 14:13)Eik schrieb:
Zitat:phaeton:

In Platons Höhlengleichnis erklärt er, dass unsere Sinne nur Schatten einer höheren Art von Wirklichkeit wahrnehmen. Alles was wir sehen, so meinte Platon, ist bloß eine unvollkommene Projektion von vollkommenen, abseits unserer erfahrbaren Welt befindlichen Ideen. Bereits Heraklit, der Platons Lehrer Sokrates inspirierte, wusste: Eines der wichtigsten Dinge, die man über den Menschen wissen muss, ist, dass er schläft. Selbst wenn er denkt, dass er wach ist, ist er es nicht wirklich. Seine Weisheit ist äußerst kümmerlich; sie ist so unbedeutend, dass sie eigentlich vollkommen vernachlässigbar ist. Seine Wachheit ist nur ein schöner Name, doch im Grunde völlig bedeutungslos. Ihr schlaft bei Nacht, und ihr schlaft bei Tag – von der Geburt bis zum Tod verändert sich immer nur euer Schlafmuster, doch ihr wacht niemals wirklich auf. Nur weil ihr die Augen offen habt, solltet ihr nicht denken, dass ihr wach seid. Solange die inneren Augen nicht offen sind – solange Dein Inneres nicht voller Licht ist, solange Du nicht sehen kannst, wer Du bist -, denke nicht, dass Du wach bist. Das ist die größte Illusion, in der der Mensch lebt. Und sobald man wach zu sein meint, kommt man gar nicht mehr auf die Idee, Anstrengungen zu unternehmen, um zu erwachen. Das Erste, was Ihr tief verinnerlichen müsst, ist also, dass Ihr schlaft, dass Ihr in tiefem Schlaf liegt. Ihr träumt, tagein, tagaus. Manchmal träumt Ihr mit offenen Augen und manchmal mit geschlossenen, doch immer seid Ihr im Traum. Ihr seid noch nicht wirklich Realität. Natürlich ist alles, was man in einem Traum macht, bedeutungslos. Was man denkt, ist ohne Bedeutung, was man projiziert, ist Teil des Traums und erlaubt einem niemals, das zu sehen, was wirklich ist. Daher haben alle Buddhas immer nur diesen einen Punkt betont: Wacht auf!

Ja das las ich ja und so habe ich es auch verstanden, es gibt viele komplexe Zusammenhänge zwischen den Erkenntnissen die die Menschen machten, mir sind diese durchaus bewusst, was Peter Zettel mit seiner Frage kritisierte, war eben jenes "schlafen".


Zitat:Heraklit....erklärte dieses und doch ist es zusammenhängig mit Platons Höhlengleichnis...man bedenke,Sokrates als Lehrer Platons war dies alles schon längst bekannt. Vollendet bis zur Genialität schlechthin von Platon...

Es gab auch vor Platon und Heraklit schon jede Menge weiser Menschen auf dem Erdball, deren Gedanken genial waren, nur sind uns die wenigsten bis Heute erhalten. Die alten Griechen sogen all dieses Wissen auf und so entstanden einige geniale Werke, die wir eben Heute noch kennen. Es gab auch Kulturen, welche zu ganz ähnlichen Ansichten kamen, diese aber nicht aufgeschrieben haben.


Zitat:Da es hier schon bestens beschrieben ist,man bedenke zu einer Zeit,wo es keinerlei Hilfsmittel gab


Zum Glück bedarf es eben zum Denken keiner Hilfsmittel, schön dass es diese Heutzutage gibt, wer immer sie zu benutzen weiss, für den werden sie auch eine große Hilfe sein, wer aber auch sonst nicht wirklich über sich und die Welt nachzudenken vermag, den verwirren die ganzen Informationen eben nur, wer schläft, kann eben nicht wach sein.


Zitat:erkennt man in der Darstellung von Peter Zettel was?
Er kann aufzählen,was andere Intutionen wissen,aber  ob nun Heraklit oder Platon...deren Wissen ist das Wesentliche aus eigenem Geist.....

Peter Zettel fasst nur etwas zusammen, oder besser bringt es in einen Zusammenhang, was nun mal Heutzutage an Informationen da ist, aber genau das macht dann wieder ihn und sein eigenes Denken aus, es auf diese Weise kombinieren zu können.


Zitat:Keine Links,nein,sie selbst sind das Genie....und daher liebe ich es auch,wenn ich diese Links weglassen kann....


Weil es Damals diese Technik nicht gab, bediente man sich anderer Methoden, gleichwohl haben geniale Köpfe wie Platon und Heraklit ihr Wissen auch nicht nur vom Nachdenken über die Welt, auch sie gingen in Schulen und lernten bei Lehrern und lasen viele Schriften. warum sollte man Heute Hilfsmittel nicht auch nutzen, nicht die Technik ist etwas negatives, sondern das können bestenfalls die Menschen sein, die damit nicht umgehen können, wie oben beschrieben.


Zitat:Wären wir nicht so müde,würden wir uns wirklich auf das Wesentliche besinnen...welch wache Welt..gäb es da nicht das Wissen der Alten,auf das mit einem Klick zurück greifen kann

Nun ja, ich denke es ist keine wache Welt, ich fühle mich zum Glück nicht müde und werde es auch nicht an ihrem Schlaf zu rütteln. Schön dass man all diese alten Weisheiten Heutzutage mit einem Mausklick ins Wohnzimmer holen kann und studieren, wohl dem, der damit umzugehen weiss.

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Also das ist so, dass die meisten Menschen ihren Schatten nachjagen....... Und umso schhlimmer, dass sie es nicht wissen, dass es Schatten sind. Doch wen gibt es, der es Ihnen verständlich machen kann?  Es ist nicht so einfach, da oftmals die gesamte Weltsicht daran hängt. Da muss der Weg der Erkenntnis des eigenen Selbst Stück für Stück beschritten werden. Denn nur so ist dann auch die Schaffung neuer Wesen und somit neues, eigenständiges Leben möglich. Nur so wird sich die Kommunikation verbessern und das Ziel unseres Daseins in Körpern auch erfüllt werden!! Heart 89 10
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Das Höhlengleichnis - von Eik - 13.02.2017, 11:14
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