09.12.2024, 23:56
Danke Melvin, Du hast verstanden was ich meine, Du siehst auch das Problem damit, und Du kommst zu derselben Conclusio wie ich:
So weit so schlecht. Dann ist die Frage, warum läßt sich das Volk so etwas bieten?
Erinnern wir uns zurück: um 1990 sind Leute auf die Straße gegangen nur schon deshalb, weil man eine Volkszählung machen wollte.
Wenn ich mich dann zurückerinnere, gewiß gab es immer Kontroversen und Streit, aber ich kann mich nicht entsinnen dass es jemals eine derart komplette Abwendung von der rationalen Vernunft gab (mag sein dass vielleicht das III.Reich dafür qualifiziert?)
Offenbar ist für die Influencer und Entscheider die Idee der Digitalisierung unhinterfragbar mit Fortschritt und Verbesserung verknüpft und daher zweifelsohne wünschenswert, und die ganze Liga der Dichter und Denker (soweit noch nicht den Bildungsreformen geopfert) schwimmt dabei mit und nutzt glücklich die Chance, ihre jeweilige technologische Unkenntnis zu kaschieren.
Aber es ist ja nicht so, dass niemand etwas merken würde - egal wo ich mit Leuten rede, wenn jemand ein bischen nachdenkt, und sogar unsere Haushaltshilfe merkt, dass da sehr viel falsch läuft. Und alle zucken die Schultern, finden sich mit dem notwendigen Übel ab und konstatieren, "man kann ja nichts machen". Im Grunde machen sie alle m.o.w. das:
Das ist nicht das, wie solche Dinge bisher funktioniert haben. Die Atommafia wurde eingebremst, weil die Leute auf die Straße gingen. Die Volkszählung wurde kontrovers, weil die Leute protestiert haben. Dinge ändern sich, wenn sichtbar wird, dass es durchdachten Widerstand dagegen gibt.
Zitat:Diese Geräte und Apps wurden nie gemacht, um zu funktionieren – sie wurden gemacht, um dich und deine Pflegebedürftigen in den Kreislauf des Konsums und der Kontrolle zu zwingen. In der Logik dieser Welt ist es nicht wichtig, dass du verstehst, wie das Gerät funktioniert, sondern nur, dass du es besitzt und benutzt.
So weit so schlecht. Dann ist die Frage, warum läßt sich das Volk so etwas bieten?
Erinnern wir uns zurück: um 1990 sind Leute auf die Straße gegangen nur schon deshalb, weil man eine Volkszählung machen wollte.
Wenn ich mich dann zurückerinnere, gewiß gab es immer Kontroversen und Streit, aber ich kann mich nicht entsinnen dass es jemals eine derart komplette Abwendung von der rationalen Vernunft gab (mag sein dass vielleicht das III.Reich dafür qualifiziert?)
Offenbar ist für die Influencer und Entscheider die Idee der Digitalisierung unhinterfragbar mit Fortschritt und Verbesserung verknüpft und daher zweifelsohne wünschenswert, und die ganze Liga der Dichter und Denker (soweit noch nicht den Bildungsreformen geopfert) schwimmt dabei mit und nutzt glücklich die Chance, ihre jeweilige technologische Unkenntnis zu kaschieren.
Aber es ist ja nicht so, dass niemand etwas merken würde - egal wo ich mit Leuten rede, wenn jemand ein bischen nachdenkt, und sogar unsere Haushaltshilfe merkt, dass da sehr viel falsch läuft. Und alle zucken die Schultern, finden sich mit dem notwendigen Übel ab und konstatieren, "man kann ja nichts machen". Im Grunde machen sie alle m.o.w. das:
Zitat:das Gerät zu nehmen, die App zu installieren, und sie dann für nichts anderes zu benutzen, als für den absolut notwendigsten KontaktAlso: die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.
Das ist nicht das, wie solche Dinge bisher funktioniert haben. Die Atommafia wurde eingebremst, weil die Leute auf die Straße gingen. Die Volkszählung wurde kontrovers, weil die Leute protestiert haben. Dinge ändern sich, wenn sichtbar wird, dass es durchdachten Widerstand dagegen gibt.