15.03.2025, 18:13
Du verwendest hier verschiedene rhetorische Techniken, die ich gerne für den zukünftigen Leser dieses Forums offenlegen möchte.
Zunächst wirfst du mit der Frage „Welche Wahrheit?“ eine scheinbar kritische Rückfrage in den Raum. Doch diese dient weniger einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema als vielmehr der bewussten Verwirrung. Das ist ein klassisches Red Herring-Manöver – du lenkst vom eigentlichen Punkt ab, anstatt dich inhaltlich mit dem Argument auseinanderzusetzen. Dabei ist die Antwort relativ simpel: Wahrheit ist das, was mit der Realität übereinstimmt. Nicht, was du oder irgendjemand anderes als „wahr empfindet“, sondern was objektiv zutrifft. Es ist natürlich eine Wahrheit, dass manche Menschen es mit der Wahrheit nicht allzu genau nehmen – aber das macht Wahrheit selbst nicht relativ.
Anschließend folgt dein persönlicher Seitenhieb: „Lesen lernen musst du selber, das kann ich dir nicht von hier aus ins Hirn füllen.“ Das ist ein klassisches Argumentum ad hominem, also ein persönlicher Angriff, der die Diskussion auf eine unsachliche Ebene zieht, anstatt sich inhaltlich mit dem Argument zu befassen. Das Problem ist nicht, dass ich deine Aussage nicht gelesen hätte – es fehlen schlicht die Fakten.
Nehmen wir dein Beispiel: Du behauptest, die Ukraine wolle eigentlich russisch werden. Mein Gegenargument: Nein, Russland will, dass die Ukraine russisch wird – und deshalb hat es die Invasion gestartet. Wäre es so, dass die Ukraine tatsächlich freiwillig russisch werden wollte, wäre der Krieg nicht seit Jahren in vollem Gange. Die Tatsache, dass Russland militärische Gewalt einsetzen muss und dabei auf massiven Widerstand stößt, widerlegt deine Behauptung. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen subjektiver Wahrnehmung und einer faktenbasierten Realität. Galileo hatte gute Argumente – deshalb setzten sie sich durch, nicht weil er sich auf sein „Bauchgefühl“ verlassen hat.
Dein Exkurs zu Galilei und dem Scheiterhaufen ist ein weiteres Ablenkungsmanöver. Die Vorstellung, dass Wahrheit erst unter Druck entstehe oder unterdrückt werde, ist eine falsche Analogie. Galilei wurde nicht verbrannt, und sein Fall hat nichts mit der heutigen Diskussion über Wahrheitsfindung zu tun. Der Vergleich zwischen damaliger Ketzerei und heutigen Verschwörungstheorien ist schlicht unhaltbar.
Und schließlich setzt du noch einen drauf mit „Was damals Ketzerei hieß, heißt heute Verschwörungstheorie.“ Das ist ein abgewandelter Tu quoque-Trick: Du suggerierst, dass jede abgelehnte Verschwörungstheorie automatisch ein Opfer der Unterdrückung sei. Doch das ist ein Fehlschluss – eine Idee wird nicht richtiger, nur weil sie kontrovers ist. Galileo hatte Beweise, experimentelle Daten und logische Konsistenz auf seiner Seite. Verschwörungstheorien hingegen bestehen oft aus unbelegten Behauptungen (auch wenn gute VT ift etwas von der Wahrheit nehmen) , selektiver Wahrnehmung und einer Immunisierung gegen Widerlegung. Der Unterschied könnte kaum deutlicher sein.
Zunächst wirfst du mit der Frage „Welche Wahrheit?“ eine scheinbar kritische Rückfrage in den Raum. Doch diese dient weniger einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema als vielmehr der bewussten Verwirrung. Das ist ein klassisches Red Herring-Manöver – du lenkst vom eigentlichen Punkt ab, anstatt dich inhaltlich mit dem Argument auseinanderzusetzen. Dabei ist die Antwort relativ simpel: Wahrheit ist das, was mit der Realität übereinstimmt. Nicht, was du oder irgendjemand anderes als „wahr empfindet“, sondern was objektiv zutrifft. Es ist natürlich eine Wahrheit, dass manche Menschen es mit der Wahrheit nicht allzu genau nehmen – aber das macht Wahrheit selbst nicht relativ.
Anschließend folgt dein persönlicher Seitenhieb: „Lesen lernen musst du selber, das kann ich dir nicht von hier aus ins Hirn füllen.“ Das ist ein klassisches Argumentum ad hominem, also ein persönlicher Angriff, der die Diskussion auf eine unsachliche Ebene zieht, anstatt sich inhaltlich mit dem Argument zu befassen. Das Problem ist nicht, dass ich deine Aussage nicht gelesen hätte – es fehlen schlicht die Fakten.
Nehmen wir dein Beispiel: Du behauptest, die Ukraine wolle eigentlich russisch werden. Mein Gegenargument: Nein, Russland will, dass die Ukraine russisch wird – und deshalb hat es die Invasion gestartet. Wäre es so, dass die Ukraine tatsächlich freiwillig russisch werden wollte, wäre der Krieg nicht seit Jahren in vollem Gange. Die Tatsache, dass Russland militärische Gewalt einsetzen muss und dabei auf massiven Widerstand stößt, widerlegt deine Behauptung. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen subjektiver Wahrnehmung und einer faktenbasierten Realität. Galileo hatte gute Argumente – deshalb setzten sie sich durch, nicht weil er sich auf sein „Bauchgefühl“ verlassen hat.
Dein Exkurs zu Galilei und dem Scheiterhaufen ist ein weiteres Ablenkungsmanöver. Die Vorstellung, dass Wahrheit erst unter Druck entstehe oder unterdrückt werde, ist eine falsche Analogie. Galilei wurde nicht verbrannt, und sein Fall hat nichts mit der heutigen Diskussion über Wahrheitsfindung zu tun. Der Vergleich zwischen damaliger Ketzerei und heutigen Verschwörungstheorien ist schlicht unhaltbar.
Und schließlich setzt du noch einen drauf mit „Was damals Ketzerei hieß, heißt heute Verschwörungstheorie.“ Das ist ein abgewandelter Tu quoque-Trick: Du suggerierst, dass jede abgelehnte Verschwörungstheorie automatisch ein Opfer der Unterdrückung sei. Doch das ist ein Fehlschluss – eine Idee wird nicht richtiger, nur weil sie kontrovers ist. Galileo hatte Beweise, experimentelle Daten und logische Konsistenz auf seiner Seite. Verschwörungstheorien hingegen bestehen oft aus unbelegten Behauptungen (auch wenn gute VT ift etwas von der Wahrheit nehmen) , selektiver Wahrnehmung und einer Immunisierung gegen Widerlegung. Der Unterschied könnte kaum deutlicher sein.
Die Wahrheit braucht keinen Applaus. Sie gewinnt sowieso.