19.03.2025, 16:16
An alle interessierten!
Zunächst habe ich Manfred gefragt, ob er denn alle Religionen überprüft habe, bevor er zu der pauschalen Aussage gelangt, alle seien falsch. Seine Antwort lautete sinngemäß: Nein, das sei nicht nötig. Der Zustand der Erde – das Elend, die Kriege, die Ungerechtigkeit – beweise doch bereits, dass sämtliche Religionen falsch sein müssten.
Daraufhin stellte ich die Frage: Angenommen, es gäbe eine Religion, die tatsächlich wahr wäre – und sei es nur mit einer Million Anhängern –, würde sich dadurch aus deiner Sicht der Zustand der Welt messbar ändern?
Manfreds Antwort: Das könne er nicht sagen.
Und genau hier fällt das Konstrukt seines sogenannten „Beweises“ in sich zusammen – wie ein Keks, achtlos in den Schulranzen geworfen und nach einem langen Sommer als trockener Staub wiedergefunden.
Denn wenn er selbst einräumt, nicht zu wissen, welche Auswirkungen die Wahrheit einer Religion auf die Welt hätte – und zugleich offen zugibt, keine vollständige Prüfung aller Religionen vorgenommen zu haben –, dann bleibt von seiner ursprünglichen Behauptung nichts übrig außer einer substanzlosen Setzung.
Wer so argumentiert, erhebt den Zustand der Welt zum Maßstab für die Wahrheit religiöser Lehren, ohne auch nur ansatzweise zu belegen, dass ein solcher Zusammenhang zwingend besteht. Das ist weder logisch noch intellektuell redlich – es ist schlicht unhaltbar.
Zunächst habe ich Manfred gefragt, ob er denn alle Religionen überprüft habe, bevor er zu der pauschalen Aussage gelangt, alle seien falsch. Seine Antwort lautete sinngemäß: Nein, das sei nicht nötig. Der Zustand der Erde – das Elend, die Kriege, die Ungerechtigkeit – beweise doch bereits, dass sämtliche Religionen falsch sein müssten.
Daraufhin stellte ich die Frage: Angenommen, es gäbe eine Religion, die tatsächlich wahr wäre – und sei es nur mit einer Million Anhängern –, würde sich dadurch aus deiner Sicht der Zustand der Welt messbar ändern?
Manfreds Antwort: Das könne er nicht sagen.
Und genau hier fällt das Konstrukt seines sogenannten „Beweises“ in sich zusammen – wie ein Keks, achtlos in den Schulranzen geworfen und nach einem langen Sommer als trockener Staub wiedergefunden.
Denn wenn er selbst einräumt, nicht zu wissen, welche Auswirkungen die Wahrheit einer Religion auf die Welt hätte – und zugleich offen zugibt, keine vollständige Prüfung aller Religionen vorgenommen zu haben –, dann bleibt von seiner ursprünglichen Behauptung nichts übrig außer einer substanzlosen Setzung.
Wer so argumentiert, erhebt den Zustand der Welt zum Maßstab für die Wahrheit religiöser Lehren, ohne auch nur ansatzweise zu belegen, dass ein solcher Zusammenhang zwingend besteht. Das ist weder logisch noch intellektuell redlich – es ist schlicht unhaltbar.
Die Wahrheit braucht keinen Applaus. Sie gewinnt sowieso.