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Wo sind die Aliens? Das Fermi-Paradoxon
#11
Wolfgang,

glaubst Du tatsächlich, dass Ausserirdische in Wüsten abstürzen ?

Viel logischer ist es, dass die gar nicht herkommen bei der Entfernung !
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#12
Das mit der Ironie müssen wir nochmal gelegentlich üben, Manfred Wink
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#13
Wolfgang,

mit deiner Ironie kommst Du nicht weiter.
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#14
Doch. Bei der UFO-Forschung kommt man mit Ironie sogar zu Erkenntnissen... Wink
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#15
Lieber Michael,

ich denke, dass etwaige Weltraumbewohner die Erde nur erreichen können, wenn sie mit x - facher Lichtgeschwindigkeit fliegen.

Wer das kann, ist in Wissenschaft und Technik haushoch überlegen. Hoffentlich auch in der Moral !
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#16
Ganz einfach: es gibt keine Aliens hier .
Warum ist das so ?
->
Was wissen wir 100% sicher ? Nichts. Erkannte schon Sokrates : „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ 

Was wissen wir relativ sicher : es gibt viele Sonnen (Billionen...oder mehr...) im Universum, also wohl auch sehr viele davon mit Planeten und viele davon mit "lebensfreundlichen" Temperaturen und Lufthülle. Etliche davon werden also Lebewesen , manche sogar hoch entwickeltes Leben beheimaten.

Was wissen wir noch relativ sicher: Logik und Mathematik sind wohl überall gleich, also 1+1=2 gilt auch bei den grünen Männchen, die in Schwefelwasserstoff atmen.

Was können wir als plausibel annehmen: Wenn c die höchste Geschwindigkeit in diesem Universum ist und auch andere Lebensformen eine ähnlich begrenzte Lebensdauer haben, wie Lebewesen auf der Erde (egal ob es nun 20 Jahre oder 1000 sind, wie bei manchen Bäumen), gibt es zu "Lebzeiten" dieser Lebewesen praktisch nie einen Kontakt zwischen den Sternsystemen durch lebende Vertreter.
Möglich wäre allenfalls ein Kontakt mit den "nahe" liegenden Sternsystemen, zB Proxima Centauri (etwa 4,247 Lichtjahre , https://de.wikipedia.org/wiki/Proxima_Centauri ).
Allerdings ist es relativ unwahrscheinlich, dass sich zufällig hier eine intelligente Lebensform im "Fenster des Kontakts" findet.

Was ist das Fenster des Kontakts ? Nun, die Entwicklung des Lebens (wenn wir mangels anderer Ausgangswerte eben die Geschichte dieses Planeten nehmen) dauert ja so seine Zeit, bis zu höheren Lebensformen (wer will schon Kontakt zu fremden Viren ? ) wohl 100...500 Mio Jahre. Dann geht es aber flott:
- 500 Mio Jahre bis zu höherem Leben
- 1 Mio Jahre bis zum Mensch
- 0,1 Mio bis er nennenswerte Technologie hat (also nicht nur nen Stein zum Nüsse knacken - das schafft auch eine Krähe)
- 10000 Jahre bis zu "Maschinen" (Uhr)
- 1000 Jahre bis zur Industrialisierung
- 100 Jahre bis zum Computer
- 10 Jahre bis zur ersten echten KI , die uns dann als nutzlosen Ballast killt ....nein, nur Spass . (Hoffe ich mal.)

Und nu: dieser technologische Stand entwickelt sich beschleunigt weiter - sofern sich der Verein nicht versehentlich oder absichtlich selbst vernichtet.
Dann haben die (das sind wir -jetzt- ) ein Interesse an anderen Lebensformen im All - aber können noch nicht dorthin. Fehlt noch etwas bessere Technik.
Die wird kommen, aber wohl auch die dazu gehörige Erkenntnis über "Alles" , dh auch eine höhere geistige Reife+Wissen.
Dann wird es nicht lange dauern, bis diese (in unserer jetzigen Vorstellung) perfekten, allwissenden Wesen --- einfach kein Interesse mehr an irgendeinem Kontakt zu anderen Lebensformen haben. Denn wozu auch ? Sie wissen alles, was sie interessiert usw. , es gibt nichts, was sie durch einen Kontakt noch lernen oder verbessern könnten.
Somit bleibt nur ein Zeitfenster von vielleicht 1000 Jahren für einen möglichen Kontakt zu einer anderen Lebensform, was in galaktischen Zeiträumen eher ein Wimpernschlag ist:
sei da ein System, auf dem sich so eine für uns "interessante" Rasse entwickelt auch relativ "nah" , ist aber leider deren Sonnensystem "nur" 1 oder 2 Milliarden Jahre jünger oder älter, dann wars das schon wieder. Nicht nur die gigantischen Abstände im Universum, sondern auch die gewaltigen Zeitunterschiede der Entstehung sind eine nahezu 100% Garantie, dass es NIE irgendwelche Aliens hier gab oder geben wird.
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#17
(10.01.2025, 17:44)manden schrieb: ich denke, dass etwaige Weltraumbewohner die Erde nur erreichen können, wenn sie mit x - facher Lichtgeschwindigkeit fliegen.

Wer das kann, ist in Wissenschaft und Technik haushoch überlegen. Hoffentlich auch in der Moral !

DAS ist leider eine rein menschliche/humanistische Annahme.

Somit sachlich falsch - eine Hoffnung oder ein Glaube rettet niemanden, selbst wenn er nur einem hungrigen Tiger begegnet.

Betrachten wir doch mal, was auf unserem Planeten so raus kam, wenn überlegene auf unterlegene Lebewesen treffen:

- die Spanier trafen die Azteken - und vernichteten sie.
- der Mensch traf die Orang-Utans - und zerstört ihre Lebensgrundlage (Urwald).
- der Mensch traf die Delphine und Wale - und hat sie (fast komplett) aufgefressen (btw deren Gehirn ist grösser als von einem Mensch)
- die Engländer fanden die Aborigines in Australien - der Rest von ihnen lebt noch in paar Reservaten.
- die Entdecker Amerikas fanden die Indianer - und brachten fast alle um.
usw.
Es scheint also für die unterlegene Spezies immer schlecht auszugehen.
Da es bei einem Kontakt im interstellaren Raum kein "Zurück" gibt (so...och nee, dann wollen wir das doch lieber nicht...) bleibt ein gewisses Risiko.
Da es um das Überleben der gesamten Menschheit geht, darf es aber keinerlei Rest-Risiko geben und somit bleibt nur:
still halten, nichts zeigen, was auf die Erde/Mensch hinweist und jeglichen Kontakt /-Versuch -sofern überhaupt möglich- definitiv unterlassen.

siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkler-Wald-Hypothese
und der Roman: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_dunkle_Wald
und
https://de.wikipedia.org/wiki/Exosoziologie

Exosoziologie -- sowas gibts wirklich... tja, das wars dann von wegen Aliens und so.
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#18
Ich sage, es sind wohl noch keine Ausserirdischen zur Erde gekommen. Zu unwahrscheinlich.
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#19
Mag sein, aber das hat nichts mit meiner Aussage zu tun.
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#20
(13.01.2025, 15:47)manden schrieb: Ich sage, es sind wohl noch keine Ausserirdischen zur Erde gekommen. Zu unwahrscheinlich.

Jo, das dürfte wohl richtig sein , mit kleiner Korrektur: ...seit wir davon wissen können, dh es den Mensch gibt und irgendwelche Aufzeichnungen .

Aber... mal nicht nur glauben oder vermuten, sondern selbst erlebt : ich hatte wohl schon ein Artefakt vmtl. ausserirdischen , jedenfalls nicht menschlichen Ursprungs in meinen Händen !
Die Story:
Wir waren vor ca 20 J in Neuseeland im Urlaub (ja, schon fast "ausserirdisch", immerhin am weitesten von uns hier entfernt, auf der Erde "auf der anderen Seite"),
rum fahren und alles anschauen und so...an der Küstenstrasse , da war ein kleines Schild: >Goldmine zu besichtigen< . Also Stempel rein und in den Feldweg...kleiner Parkplatz.
Da war dann sowas wie eine antike Ausgrabungsstätte , es ging eine Rampe /Auffahrt nach unten und dort sah es aus, wie wenn Riesen-Mäuse überall Gänge und Tunnel gebuddelt hätten.
Toll...und dann kam ein älterer Herr mit Hund und begrüsste uns. Ja, das ist die Goldmine, die sein Großvater als Goldsucher angefangen hatte, sein Vater hatte weiter gegraben und dann er selbst. Das Gestein ist freundlicherweise Sandstein, da kann man "von Hand" mit Hammer und Meisel usw locker Tunnel graben.
Leider, sagte er, haben die wohl die Ader weitgehend ausgebuddelt, er findet pro Tonne Gestein nur paar Gramm oder weniger, da verdient er als Automechaniker in der Stadt mehr, daher macht er das nur noch als Hobby und für paar Dollar zeigt er es Touristen, um wenigstens noch etwas daran zu verdienen.
Ach ja, aber etwas ausser paar Gold-Brösel hatte doch in dem Gestein gefunden: er zog ein kleines Ding aus der Hosentasche und warf es voller Wucht auf dem Amboss, der da stand.
Es machte ein scharfes Piing und der Hund spurtete los, um es zu fangen und brachte es auch artig wieder zurück. Dann (etwas abgewischt...)zeigte er es uns : ein kleines, ca 4cm grosses, rosa Ei. Aha...er knallte es wieder auf den Amboss und es flog davon...Hund hinterher.
Ja, das hatte er im Gestein gefunden, nur das eine rosa Ei. Erstaunt stellte er damals fest, dass er es nicht aufklopfen konnte - es ist quasi unzerstörbar. Was könnte das sein, rätselte er ?
Also ging er beim nächsten Besuch in der grossen Stadt an die Uni und zeigte es dort...er lies es zur Untersuchung dort. Paar Wochen später war er wieder da und sie wollten wissen , woher das Ei denn ist usw. , weil Untersuchung ergab : es ist ein synthetischer Edelstein, vermutlich ein-kristallin, geschliffen zur Ei-Form. Mysteriös daran: sie erklärten, sowas würde industriell für spezielle Schneidwerkzeuge hergestellt - nur in dieser Grösse kann man das mit derzeitiger Technologie nicht erzeugen. Sie wollten das natürlich behalten - aber er wollte es zurück; es ist sein Fund in seiner Mine und er lässt damit den Hund spielen...er kann es ja nicht kaputt machen. Also zeigte er es seitdem auch den Besuchern seiner Goldmine.

Wer auch immer das dort "verloren" hat, es muss vor paar Mio Jahren gewesen sein, als der heutige Sandstein dort noch Meeresboden war.
Vielleicht Kinderspielzeug...zurück gelassen bei kleinem Zwischenstopp auf der urzeitlichen Erde. 
Oder von einer früheren "Menschheit" mit hohem technologischen Entwicklungsstand, vor Millionen Jahren untergegangen...
Immerhin mal grob überlegt : "uns" , dh "den Mensch", gibt es seit ca. 1 Mio Jahren. Was wir von unserem eigenen Ursprung noch finden, sind paar Knochen und einige Höhlen-Malereien, 
geht so ca 100000 Jahre zurück. Alles davor ist schon eher Vermutung, begründet auf wenige Einzelstücke von Knochen. 
Was bleibt von all dem Zeug, was der Mensch jetzt so produziert, in einer Mio Jahren wohl ? Nicht viel...ausser "Gestein" oder eben sowas wie ein künstlicher (Edel-) Stein. Der würde quasi "ewig" bleiben, speziell wenn er in weicheres Gestein eingebettet ist.
Also ist die gesamte Geschichte der Menschheit ca 1 Mio Jahre - aber seit dem Ende der Dinosaurier sind rund 65 Mio Jahre vergangen, genug Zeit für mehrere "Menschheiten" , wenn die sich auch in 1 Mio Jahre bis zur Hochtechnologie entwickelt haben und nach ...einer weiteren Mio Jahren untergegangen sind. Es könnte locker 10 davon gegeben haben.

Tatsache bleibt: dieses künstlich hergestellte Ei war im Gestein, also dort seit x Mio Jahren. Und es wurde nicht von dieser Menschheit hergestellt.
Von wem auch immer...
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