21.03.2025, 14:37
Man stelle sich einen Softwareentwickler vor, der ein komplexes Simulationsspiel programmiert. Die KI seiner Avatare läuft stabil, die Welt folgt klaren Regeln – bis er eines Tages einen Debug-Modus einbaut, in dem sich die Parameter je nach Beobachtung ändern. Für den Außenstehenden sähe das nach Zauberei aus, für den Entwickler ist es schlicht ein Feature.
Genau diesen Eindruck bekommt man bisweilen, wenn man sich tiefer in die Quantenmechanik wagt. Da fliegt ein Elektron durch zwei Spalte – und wählt simultan beide Wege. Es zeigt uns eine Interferenz, als wäre es eine Welle. Doch kaum wagen wir es, hinzusehen, kollabiert die Wahrscheinlichkeit in einen einzigen messbaren Zustand. Beobachtung erzeugt Realität.
Das ist kein esoterischer Kitsch, sondern Stand der Physik. Und jeder, der schon einmal in einer Software ein Lazy Loading eingebaut hat, spürt, wie ihm dabei ein leicht diabolisches Grinsen übers Gesicht huscht. Wirklichkeit, die erst dann konkret berechnet wird, wenn jemand hinschaut – effizienter kann man Ressourcen nicht schonen.
Noch irritierender wird es bei der Quantenverschränkung. Zwei Teilchen, die einmal gemeinsam erzeugt wurden, verhalten sich fortan wie ein altes Ehepaar: egal, wie weit sie räumlich getrennt sind, was dem einen widerfährt, weiß das andere. Keine Signale, keine Boten, keine Zeitverzögerung. Instantane Abstimmung über Lichtjahre hinweg – als hätten beide ihre Variablen im selben globalen Speicher abgelegt.
Die Orthodoxie der Physik zuckt da mit den Schultern und flüstert etwas von Nicht-Lokalität. Aber jeder, der schon mal einen Programmierfehler mit globalen Variablen debuggen musste, weiß: Das riecht verdammt nach zentraler Instanz.
Und dann diese verdächtige Unschärfe, eingewoben in das Gewebe der Realität. Heisenberg sei Dank wissen wir nie genau, wo etwas ist und wohin es unterwegs sein könnte. Zufall, so sagt man. Doch wer sich mit Seed-Generatoren auskennt, der weiß: Auch Pseudozufall ist immer nur so zufällig, wie es der Algorithmus erlaubt.
Warum also dieses bizarre Regelwerk, in dem absolute Determiniertheit genauso wenig Platz hat wie echter Zufall? Hätte ein blindes, zufälliges Universum nicht eher klare Kausalitäten geschaffen – oder reinen Zufall? Stattdessen sehen wir ein System, das beides kann – je nachdem, wer hinschaut.
Einstein mochte den Gedanken nicht und weigerte sich standhaft zu glauben, dass das Universum würfelt. Doch vielleicht hat er die falsche Metapher gewählt. Vielleicht würfelt hier niemand. Vielleicht laufen wir in einer perfekt getimten Sandbox, deren Random-Events exakt dann ausgelöst werden, wenn die Beobachtung es erzwingt – nicht früher, nicht später.
Ein Konstrukt dieser Art setzt eines voraus: Jemand, der den Code geschrieben hat. Jemand, der die Welt nicht einfach ist, sondern berechnet. Und der verdammt gut in Speicher-Optimierung ist.
Denn was wäre effizienter als eine Realität, die nur dort konkret wird, wo einer hinschaut?
Genau diesen Eindruck bekommt man bisweilen, wenn man sich tiefer in die Quantenmechanik wagt. Da fliegt ein Elektron durch zwei Spalte – und wählt simultan beide Wege. Es zeigt uns eine Interferenz, als wäre es eine Welle. Doch kaum wagen wir es, hinzusehen, kollabiert die Wahrscheinlichkeit in einen einzigen messbaren Zustand. Beobachtung erzeugt Realität.
Das ist kein esoterischer Kitsch, sondern Stand der Physik. Und jeder, der schon einmal in einer Software ein Lazy Loading eingebaut hat, spürt, wie ihm dabei ein leicht diabolisches Grinsen übers Gesicht huscht. Wirklichkeit, die erst dann konkret berechnet wird, wenn jemand hinschaut – effizienter kann man Ressourcen nicht schonen.
Noch irritierender wird es bei der Quantenverschränkung. Zwei Teilchen, die einmal gemeinsam erzeugt wurden, verhalten sich fortan wie ein altes Ehepaar: egal, wie weit sie räumlich getrennt sind, was dem einen widerfährt, weiß das andere. Keine Signale, keine Boten, keine Zeitverzögerung. Instantane Abstimmung über Lichtjahre hinweg – als hätten beide ihre Variablen im selben globalen Speicher abgelegt.
Die Orthodoxie der Physik zuckt da mit den Schultern und flüstert etwas von Nicht-Lokalität. Aber jeder, der schon mal einen Programmierfehler mit globalen Variablen debuggen musste, weiß: Das riecht verdammt nach zentraler Instanz.
Und dann diese verdächtige Unschärfe, eingewoben in das Gewebe der Realität. Heisenberg sei Dank wissen wir nie genau, wo etwas ist und wohin es unterwegs sein könnte. Zufall, so sagt man. Doch wer sich mit Seed-Generatoren auskennt, der weiß: Auch Pseudozufall ist immer nur so zufällig, wie es der Algorithmus erlaubt.
Warum also dieses bizarre Regelwerk, in dem absolute Determiniertheit genauso wenig Platz hat wie echter Zufall? Hätte ein blindes, zufälliges Universum nicht eher klare Kausalitäten geschaffen – oder reinen Zufall? Stattdessen sehen wir ein System, das beides kann – je nachdem, wer hinschaut.
Einstein mochte den Gedanken nicht und weigerte sich standhaft zu glauben, dass das Universum würfelt. Doch vielleicht hat er die falsche Metapher gewählt. Vielleicht würfelt hier niemand. Vielleicht laufen wir in einer perfekt getimten Sandbox, deren Random-Events exakt dann ausgelöst werden, wenn die Beobachtung es erzwingt – nicht früher, nicht später.
Ein Konstrukt dieser Art setzt eines voraus: Jemand, der den Code geschrieben hat. Jemand, der die Welt nicht einfach ist, sondern berechnet. Und der verdammt gut in Speicher-Optimierung ist.
Denn was wäre effizienter als eine Realität, die nur dort konkret wird, wo einer hinschaut?
Die Wahrheit braucht keinen Applaus. Sie gewinnt sowieso.