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Information Über 3,7 Milliarden Jahre alte Fossilien gefunden
Geschrieben von: Eik - 02.03.2017, 18:53 - Forum: Astronomie - Exobiologie - Keine Antworten

Über 3,7 Milliarden Jahre alte Fossilien gefunden
Andreas Müller

 

[Bild: 86-3-7-milliarden-jahre-alte-fossilien-aus-kanada.jpg]
Hämatit-Röhrchen aus dem kanadischen Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel stellen die bislang ältesten bekannten Fossilien dar.

Copyright: Matthew Dodd


London (Großbritannien) – Ein internationales Wissenschaftlerteam hat in Quarzschichten des Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel in der kanadischen Provinz Quebec die fossilen Überreste von Mikroorganismen entdeckt, die mit einem von den Forschern bestimmten Alter von mindestens 3,77 Milliarden Jahren die bislang ältesten irdischen Lebensformen darstellen. Zugleich hat die Entdeckung auch Konsequenzen für die Wahrscheinlichkeit von Leben auch auf fernen Planeten die eigentlich auf den ersten Blick als eher lebensfeindlich erscheinen.


Wie das Team um Matthew Dodd vom University College London (UCL) aktuell im Fachjournal „Nature“ (DOI: 10.1038/nature21377) beschreibt, handelt es sich bei ihrem Fund um Filamente und röhrendförmige Strukturen zwischen den Quarzschichten, die einst von Bakterien gebildet wurden, die sich von Eisen ernährt haben.

Die Quarzstrukturen selbst stellen Sedimente einstiger hydrothermaler unterseeischer Quellen dar, deren Alter die Wissenschaftler auf zwischen 3,77 und 4,3 Milliarden Jahre datierten.


„Unsere Entdeckung stützt die Vorstellung davon, dass das Leben im Umfeld eben dieser heißen Quellen am Meeresboden entstand – und das schon kurz nach dem sich die Erde gebildet hatte“, erläutert Dodd die Schlussfolgerungen aufgrund der Entdeckung. Weiter führt der Wissenschaftler aus, dass „ein derart schnelles Erscheinen von Leben auf der Erde zu anderen Funden passt, die auch andere 3,7 Milliarden Jahre alte Sedimente als das Ergebnis von Mikroorganismen deuteten (…GreWi berichtete).

Während sich frühere Funde und deren Interpretation als biologische Fossilien mit der Kritik konfrontiert sehen, dass ähnliche Strukturen vielleicht auch auf nicht-biologische Weise entstehen könnten, glauben die Forscher um Dodd diese Möglichkeit anhand der kanadischen Funde nun so gut wie sicher ausschließen zu können: „Die Hämatit-Strukturen weisen die selben charakteristischen Verästelungen auf, wie bekannte eisen-oxidierende Bakterien im Umfeld heutiger hydrothermaler Schlote und wurden gemeinsam mit weiteren Mineralien gefunden, die typisch für biologische Materialien wie Knochen und Zähne und charakteristischen für Fossilien sind.“

„Unsere Entdeckung zeigt, dass das Leben auf der Erde nicht nur zu einer Zeit entstand, als die Erdoberfläche nach heutigen Maßstäben noch ziemlich lebensfeindlich war, sondern auch als sowohl die Erde wie auch der Mars schon bzw. noch flüssiges Wasser auf ihren Oberflächen beherbergten. Das wirft ein interessantes Licht auf die Frage nach außerirdischem Leben – auf dem Mars und anderswo“, so Dodd und führt weiter aus: „Diese Entdeckung hilft uns also nicht nur dabei, die Geschichte des erstaunlichen Lebens auf unserem eigenen Planeten besser zu verstehen. Sie hilft uns vielleicht auch bei der Suche nach Lebens sonst wo im Universum.“


Tatsächlich zeigen sich die Wissenschafter abschließend sogar zumindest von einstigem Leben auf dem Mars überzeugt: „Aufgrund unserer Entdeckung erwarten wir, dass wir irgendwann einmal Beweise für einstiges Leben vor rund 4 Milliarden Jahren finden werden. Andernfalls wäre die Erde schon eine sehr besondere Ausnahme.“

© grenzwissenschaft-aktuell.de

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  Was bedeutet Lernen?
Geschrieben von: Fives - 02.03.2017, 17:36 - Forum: Erfahrungen und Wege - Sein und Bewusstsein - Antworten (21)

Was bedeutet Lernen?

Jeder soll gebildet sein, ständig offen für Neues und natürlich gut ausgebildet und fähig inseinem Beruf. Schön und gut, aber wie erreiche ich das?  Wovon ist das Lernen-Können abhängig? Atmosphäre, Methode, ah, und da haben wir nochwas - Intelligenz. Was ist Intelligenz? Ist sie messbar? Sicher nur zum Teil. Warum können Kinder nicht selten zu Hause lernen und sind erfolgreich, aber in der Schule nicht? Warum haben ivele Menschen Angst im Beruf zu versagen und wi elöst man sich davon? Über diese Dinge möchte ich mich mit Euch austauschen! Exclamation Smile 31 Badezimmer39

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  @Eik und Phaeton
Geschrieben von: bleifuss - 02.03.2017, 16:08 - Forum: Hinweise - Kritik - Beschwerden - Antworten (2)

@Eik und Phaeton

Ich konnte bislang ein paar Worte und Aktionen von Euch nicht nachvollziehen. Nun hast Du mir, Phaeton, eine erhellende persönliche Nachricht dazu gesendet.  

Keine Ahnung, wer ich Eurer Meinung nach bin, aber aus dem Erkenntnisforum kennen wir uns nur aus meinen 2 Beiträgen - dem Vorstellungsthread und dem Thread von "AlphaUndOmega". Es ist zwar Euch überlassen, ob ihr das glaubt, aber auf weitere Mutmaßungen will ich nicht eingehen. Ich kenne weder dich, @Phaeton, noch dich, @Eik. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Ich bin nicht gewillt, meine Energie darauf zu verwenden, irgendwelche Missverständnisse und Streitigkeiten abzutragen, die sich allein zwischen Euch und Dritten abgespielt haben.

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  Frau soll 800 Millionen Jahre alt sein
Geschrieben von: Eik - 23.02.2017, 08:13 - Forum: Wissenschaft und Forschung - Antworten (3)

800 mill. Jahre alte gut erhaltene Frau?

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  Soviel ist dem Steuerzahler ihr neuer Präsident wert
Geschrieben von: phaeton - 22.02.2017, 16:36 - Forum: Politik - Keine Antworten

Was die First Family den amerikanischen Steuerzahler kostet

[Bild: 940x528?v=1487392030000]
 
In der vergangenen Woche reisten Donald und Melania Trump gemeinsam nach Mar-a-Lago, Florida. Es galt den japanischen Premier zu empfangen.
(Foto: AFP)

Donald Trump verbringt die Wochenenden gerne in seinem Luxusclub in Florida. Die Ausgaben für seine bisherigen drei Trips sollen sich auf zehn Millionen US-Dollar belaufen. 

Von Johanna Bruckner, New York

Wenn Donald Trump so etwas wie eine reguläre Arbeitswoche kennen würde, wäre man nach nur vier Amtswochen geneigt zu sagen: Er hat sich ganz klassisch ins Wochenende verabschiedet - mit einem Tweet hat er erneut die Medien attackiert. Die "Fake-News-Medien", namentlich: New York Times, NBC News, ABC, CBS und CNN, seien nicht sein persönlicher Feind, schrieb Trump am Freitagabend, sie seien der Feind des amerikanischen Volkes.

Nur: Der neue US-Präsident kennt keinen Feierabend, keinen Samstag und keinen Sonntag - das hat Stephanie Grisham, Sprecherin des Weißen Hauses, in dieser Woche der Washington Post erzählt. Die Zeitung dürfte es demnächst auch in eine von Trumps Schimpftiraden schaffen, denn die Post hat recherchiert, wie viel die First Family den Steuerzahler bereits gekostet hat und noch kosten könnte. Die Rede ist von Hunderten Millionen US-Dollar in den kommenden vier Jahren.

"Glauben Sie, dass die Medien unfair berichten?"

In einer Online-Umfrage sollen Donald Trumps Anhänger dem Präsidenten die Aussagen liefern, die er sich wünscht. Das könnte nach hinten losgehen. Von Juliane Liebert mehr ...

In diesem Zusammenhang ist auch die Sache mit dem Wochenende von Belang, denn Trump zieht es nicht wie andere Präsidenten in Richtung Camp David, um aus Washington herauszukommen. Er begibt sich regelmäßig ins 1600Kilometer entfernte Florida (Camp David ist etwas mehr als 100 Kilometer entfernt). Doch Trump liegt dort nicht etwa am Strand und entspannt: "Er arbeitet nonstop jeden Tag in der Woche", betont seine Sprecherin. Eine Rechtfertigung für die enormen Kosten, die für diese Wochenendtrips anfallen, ist das eher nicht.

Seit Jahrzehnten ist es üblich, dass amerikanische Präsidenten und ihre Familien rund um die Uhr beschützt werden, egal wo sie sich aufhalten. Allerdings hatte das Land selten zuvor eine so große und reisefreudige Präsidentenfamilie zu finanzieren. Der Secret Service, der für die Bewachung des Präsidenten und der First Family zuständig ist, muss allein an diesem Wochenende an drei Orten gleichzeitig präsent sein.

Die Bewachung des Trumps Towers kostet 500 000 US-Dollar - täglich

Donald Trump, der am Freitag noch ein Boeing-Werk in Charleston, South Carolina, besuchte, wird das Wochenende einmal mehr in seinem Resort in Mar-a-Lago, Florida, verbringen. Ehefrau Melania wohnt währenddessen weiter in New York, wo der gemeinsame Sohn Barron Schule und Freunde hat. Vor dem Trump Tower sind deshalb ständig Polizisten postiert - pro Tag fallen dafür nach offiziellen Schätzungen der New Yorker Polizei 500 000 US-Dollar an. Sollte die First Lady nicht irgendwann doch ins Weiße Haus umziehen, könnten sich diese Kosten pro Jahr auf 183 Millionen US-Dollar summieren.

Auch Trumps Söhnen, Eric und Donald Jr., wird eine 24/7-Bewachung zuteil - an diesem Wochenende in Dubai, wo sie der Eröffnung eines neuen Golf-Resorts der Marke Trump beiwohnen. Die Gegend, in der der Golfklub liegt, heißt nicht umsonst "Beverly Hills of Dubai", in Anspielung auf die gleichnamige Nobelgegend westlich von Los Angeles. Erste Rechnungen des Secret Service belaufen sich der Washington Post zufolge auf mehr als 16 000 US-Dollar.

Als Eric Trump Anfang des Monats einen geschäftlichen Termin in der Dominikanischen Republik wahrnahm (es ging wiederum um die Interessen des Familienunternehmens), flogen seine staatlich gesponserten Leibwächter schon früher hin, um die Lage vor Ort zu erkunden. Kosten für die Übernachtungen der Secret-Service-Mitarbeiter im Fünf-Sterne-Hotel: 5470 US-Dollar.




Quelle

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  System mit 7 erdgroßen Planeten – 6 davon in lebensfreundlicher Zone – um nahen Stern
Geschrieben von: Eik - 22.02.2017, 15:26 - Forum: Astronomie - Exobiologie - Keine Antworten

NASA-Pressekonferenz UPDATE: System mit 7 erdgroßen Planeten – 6 davon in lebensfreundlicher Zone – um nahen Stern entdeckt?
Andreas Müller

[Bild: 74-der-zwergstern-trappist-1-im-vergleich-zur-sonne.jpg]
Maßstabsgetreue künstlerische Darstellung unserer Sonne (l.) und des Roten Zwergsterns TRAPPIST-1.

Copyright: ESO


Washington (USA) – Seit die NASA gestern für den kommenden Mittwoch eine Pressekonferenz zu einer wichtigen Entdeckung zu Planeten außerhalb unseres Sonnensystems angekündigt hat, spekuliert die Astro-Gemeinde heftig darüber, um was es sich dabei handeln könnte. (…auch GreWi berichtete und wagte eine begründete Prognose). Jetzt glaubt ein NASA-Insider das Geheimnis zu kennen und erklärt, mit dem NASA-Weltraumteleskop „Spitzer“ habe man ein sonnennahes Planetensystem entdeckt, in dem gleich sieben erdgroße Felsplaneten einen Roten Zwergstern umkreisen – sechs davon innerhalb dessen lebensfreundlicher Zone.

Wie Keith Cowing auf seiner Webseite „NASA Watch“ erläutert, basiere seine Einschätzung nicht auf einem Bruch des bis zur morgigen Pressekonferenz andauernden Informationsembargos des wissenschaftlichen Fachjournals „Nature“, sondern alleinig auf seinen eigenen Recherchen öffentlich zugänglicher und bereits publizierter Quellen, Informationen und Rückschlüssen auf der Grundlage der von der NASA zur Pressekonferenz veröffentlichten Vorabinformationen.


Während Cowing zunächst vermutet hatte, dass die NASA die Entdeckung eines Planeten mit einer warmen Atmosphäre um Alpha Centauri bekannt geben werde, zog er diese Vermutung vor wenigen Stunden zurück.

Statt einer mit dem uns nächstgelegenen Sternsystem Alpha Centauri zusammenhängenden Entdeckung, zeigt sich Cowing nun sicher, dass die NASA-Wissenschaftler um Michael Gillon von der Université de Liège im System um den kaum 40 Lichtjahre von der Sonne entfernten Roten Zwergstern TRAPPIST-1, in dem sie erst vor wenigen Monaten bereits drei potentiell lebensfreundliche Planeten entdeckt hatten (…GreWi berichtete), jetzt noch vier weitere erdgroße Planeten gefunden haben. Von den damit insgesamt sieben erdartigen Planeten sollen sechs ihren Stern innerhalb dessen lebensfreundlicher Zone umkreisen. Bei dieser sogenannten habitablen Zone handelt es sich um jene Abstandsregion, innerhalb der Planeten ihren Stern umkreisen müssen, damit aufgrund milder Temperaturen flüssiges Wasser – und damit die Grundlage zumindest des irdischen Lebens – auf der Oberfläche existieren kann.

Cowing begründet seine Vermutung mit den jüngsten Forschungsprojekten und Veröffentlichungen der auf der Konferenz anwesenden Astronomen Gillon und Sara Seager.

Quelle GREWI

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  Sara Wagenknecht zur Rüstungspolitik
Geschrieben von: Eik - 21.02.2017, 17:09 - Forum: Politik - Keine Antworten

Sahra Wagenknecht stellt ihren Standpunkt zu den Aufrüstungsplänen der deutschen Regierung klar und nennt Zahlen und Fakten, die von anderen Talkgästen nicht gerne zur Kenntnis genommen werden wollen.

Aber es gibt einen Lichtblick: Sahra hat für dieses kurze Statement einen Riesenapplaus aus dem Publikum bekommen, was zeigt, dass sie mit dieser Meinung keinesfalls allein steht. Hier ein kurzer Ausschnitt der gestrigen Anne Will Sendung.





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  wichtige Exoplaneten-Entdeckung
Geschrieben von: Eik - 21.02.2017, 13:25 - Forum: Astronomie - Exobiologie - Keine Antworten

Discovery Beyond Our Solar System: NASA kündigt wichtige Exoplaneten-Entdeckung an
Andreas Müller


[Bild: 73-illustration-erdaehnlicher-exoplanet.jpg]
Künstlerische Darstellung eines Planeten, der einen anderen Stern als unsere Sonne umkreist (Illu.).

Copyright: NASA


Washington (USA) – Für den kommenden Mittwoch hat die US-Raumfahrtbehörde NASA eine Pressekonferenz angekündigt, auf der wichtige Entdeckungen zu Exoplaneten präsentiert werden sollen. Um was genau es gehen wird, ist bislang noch geheim. Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) wagt jedoch schon heute zwei Prognosen.


Um was genau es gehen wird, könne aufgrund des Informationsembargos durch das Fachjournal „Nature“ bis zum Konferenzbeginn noch nicht weiter mitgeteilt werden, so die NASA.

Ein Blick auf die bei der Pressekonferenz anwesenden Wissenschaftler könnte aber erste Vermutungen zulassen, um was es bei der Entdeckung gehen könnte:

Neben dem Leiter des Science Mission Directorate am NASA-Hauptquartier in Washington, Thomas Zurbuchen, wir zunächst der belgische Astronom Michael Gillon von der Université de Liège genannt. Zuletzt hatten Gillon und Kollegen durch die Entdeckung von gleich drei potenziell lebensfreundlichen Planeten von sich Reden gemacht, die den nur 40 Lichtjahre entfernten Roten Zwergstern TRAPPIST-1 umkreisen (…GreWi berichtete). Aufgrund der Abfolge der Namensnennung könnte es sich bei Gillon um den Hauptautor der Entdeckung handeln.

Sean Carey ist Manager des Spitzer Science Center der NASA am Caltech in Pasadena, das für den Betrieb des Infrarot-Weltraumteleskops „Spitzer“ und sein Kollege Nikole Lewis ist Astronom am Space Telescope Science Institute in Baltimore, das unter anderem das Management und die Koordinierung der Forschungsprojekte des Hubble-Weltraumteleskops verantwortlich ist.

Sara Seager ist Professorin für Planetenwissenschaften und Physik am Massachusetts Institute of Technology (MIT), gilt als Star der Exoplaneten-Astronomie und wird von vielen als eine der Top-Anwärter für die Entdeckung einer sogenannten Zweiten Erde gehandelt – eines erdähnlichen und damit lebensfreundlichen Exoplaneten.

Vielleicht lässt auch die von der NASA gewählte Illustration (s. Abb, o.) einen Schluss darauf zu, um was es bei der „Discovery Beyond Our Solar System“ gehen wird.

Die NASA-Illustration selbst ist nicht neu – wurde also auch nicht extra für die hier besprochene Pressemitteilung erstellt. Erstmals verwendet wurde es (…nach meinem bisherigen Kenntnisstand) 2015 und illustrierte damals die Entdeckung eines erdgroßen Exoplaneten in der lebensfreundlichen Zone um den rund 1.400 Lichtjahre entfernten sonnenähnlichen Stern Kepler-452b (…GreWi berichtete).

Zitat:GreWi-Prognose #1
Es könnte sich also um eine Entdeckung handeln, die etwas mit eben diesem Stern (Kepler-452b) oder/und seinem Planeten zu tun hat.

Während das ursprüngliche Bild aus einer Gegenüberstellung der künstlerischen Darstellung von Kepler-452b mit der Erde bestand, wirkt es – ohne die Erde – allerdings schnell wie die Abbildung eines Planeten um einen Weißen Zwergstern. Sollte es sich also nicht um eine weitere Entdeckung zu Kepler-452b handeln, dann entweder um einen Planeten um einen sonnenähnlichen Stern oder gar einen weißen Zwerg. Ebenfalls auffällig ist, dass ein Planet dargestellt ist, dessen Oberfläche sowohl teilweise von Wasser als auch von einer wolkigen Atmosphäre bedeckt ist.

 

Zitat:GreWi-Prognose #2
– Sollte die Abbildung also einen Bezug zum Inhalt der Pressekonferenz haben, könnte es sich um die Entdeckung eines potentiell erdähnlichen – also auch potentiell lebensfreundlichen – Planeten um einen Weißen Zwergstern handeln.

– Sollte dies zutreffen ist zudem davon auszugehen, dass es sich weniger um einen fernen, sondern viel eher um einen vergleichsweise sonnennahen Weißen Zwerg handelt. Zu den bekannten sonnennahen Weißen Zwergen gehören etwa der nur 16,5 Lichtjahre entfernte „40 Eridani“, „Prokyon B“ (11,4 Lj entfernt), „Sirius B“ (8,6 Lichtjahre) und „Gliese 86“ in 35 Lichtjahren Distanz.

Allerdings handelt es sich bei allen diesen Weißen Zwergen um Sterne als Teile von Mehrfachsternsystemen. Die NASA-Illustration zeigt jedoch nur einen Stern – während künstlerische Darstellungen von Planeten in Mehrfachsystemen meist gemeinsam mit allen ihrer Sterne abgebildet werden.

– Vor dem Hintergrund dieser Überlegung könnte es sich also um einen erdähnlichen Planeten um den sogenannten Van Maanens Stern (van Maanen 2) handeln. Mit einer Entfernung von 14 Lichtjahren zur Sonne ist er der und drittnächsgelegene alleinstehende Weiße Zwerg. Tatsächlich wurden 2014 auf den Fotoplatten des Entdeckers von 1917 Hinweise auf einen vermutlich felsigen Planeten (Van Maanen 2b) um Van Maanens Stern entdeckt, der bist heute jedoch noch nicht bestätigt werden konnte (…GreWi berichtete).
Galten Weiße Zwerge lange Zeit als ungeeignet, für lebensfreundlich, erdartige oder gar erdähnliche Planeten, dauert die Kontroverse um diese Frage weiterhin an. Mittlerweile gehen jedoch immer mehr Astrophysiker und Astrobiologen davon aus, dass es solche „Zweiten Erden“ auch um Weiße Zwergsterne geben könnte. (…GreWi berichtete 1, 2, 3).
Die natürlich rein spekulative GreWi-Prognose #2 lautet also, dass auf der Grundlage der 2014 entdeckten rund 100 Jahre alten Hinweise auf einen Planeten um den Weißen Zwergstern „Van Maanen 2“ mit den Weltraumteleskopen „Spitzer“ und „Hubble“ Beweise für die Existenz dieses Felsplaneten (Van Maanen 2b) gefunden wurden und dass dieser seinen Stern sogar innerhalb dessen habitabler Zone umkreist.

Selbst wenn es nicht ein Planet um Van Maanens Stern geht, könnte dennoch die Entdeckung eines potentiell lebensfreundlichen Felsplaneten auch um einen anderen Weißen Zwerg aus exobiologischer Sicht von Interesse sein, da – das zeigt eine 2013 veröffentlichte Studie von Astronomen vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA) – Biomarker wie etwa Sauerstoff als Hinweis für biologische Aktivität, in der Atmosphäre eines solchen Planeten sehr viel einfacher nachzuweisen sein sollte, als etwa angesichts von Planeten um sonnenähnliche Sterne (…GreWi berichtete).

…lassen wir uns also überraschen!


Quelle GREWI

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  Helle Panke Heft 206
Geschrieben von: Eik - 21.02.2017, 12:03 - Forum: Politik - Keine Antworten

Warum ist die Diskussion sozialistischer Alternativen gegenwärtig notwendig?

Konsequenzen aus dem gescheiterten Staatssozialismus und der systemischen Krise des Kapitalismus für eine zukünftige sozialistische Transformation
Von: Klaus Steinitz
Reihe: "Pankower Vorträge", Berlin 2017, 54 Seiten


Inhalt 
* Vorbemerkung
1. Die systemische Krise des Kapitalismus – Konsequenzen für eine sozialistische Alternative
2. Neue Ideen und Vorstellungen zum Inhalt und zur Funktionsweise einer sozialistischen Alternative sind unverzichtbar
3. Akteure einer zukünftigen sozialistischen Transformation
4. Grundlegende Kriterien eines neuen, zukunftsfähigen Sozialismus und Bedingungen seiner Verwirklichung
5. Subjektive Faktoren für eine erfolgreiche sozialistische Transformation
6. Wie könnte die praktische Umsetzung sozialistischer Grundsätze erfolgen?
7. Zusammenfassung

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Exclamation Das große Interview mit Snowden in voller Länge auf Deutsch
Geschrieben von: Eik - 19.02.2017, 23:15 - Forum: Politik - Keine Antworten

RT präsentiert:


Trump, Russland, BND und Orwell - Das große Interview mit Snowden in voller Länge auf Deutsch


[Bild: 58a5a6e5c36188154b8b45a6.PNG]
1.3K8
Edward Snowden hat „AcTVism Munich“ ein fast einstündiges Interview gegeben. Dabei wurde eine Reihe von Themen angesprochen: Warum wir Bürger schuld an dem Zustandekommen von Überwachungsstaaten „Orwellschen Ausmaßes“ sind, ob Donald Trump etwas daran ändern wird, wie Snowdens Alltag in Russland aussieht und warum Menschen das Gesetz brechen müssen, um Widerstand zu leisten. 

Edward Snowden, einst eines der Nachwuchstalente der NSA, dem größten Auslandsgeheimdienst der USA, beugte sich seinem Gewissenskonflikt und trat mit Insiderwissen über die skandalösen Methoden der Geheimdienste im Jahr 2013 an die Weltöffentlichkeit. Das gemeinnützige Onlinemedium „AcTVism Munich“interviewte den heute im russischen Exil lebenden Whistleblower.

Zitat:"Menschenrechtsverletzungen sind im nationalen Kontext immer legal, wenn die Regierung darauf abzielt, und manchmal bleibt einem aus moralischer Perspektive keine andere Möglichkeit, keine andere Wahl, als das Gesetz zu brechen, [um Widerstand zu leisten]. Deutsche wissen das viel besser als viele andere Nationen."

Zitat:"Wir haben dieses zweistufige System der Gerechtigkeit, in dem Sie, wenn Sie ein Whistleblower sind und zu einem der ranghöchsten Anwälte der NSA gehen und sagen 'Hey, diese neuen Programme könnten gegen das Gesetz verstoßen, sie könnten die Verfassung verletzen', und er Ihnen sagt, 'Hau ab' und Sie beim Justizministerium meldet – Sie werden untersucht. Sie verlieren Ihren Job, Ihr Haus, Ihre Frau, Sie verlieren Ihre Freiheit, weil Sie verhaftet werden und ins Gefängnis gehen."

Zitat:"Aber wenn Sie der Präsident sind und Sie Menschen foltern, Menschen töten lassen, Menschen, die Sie nicht kennen, Menschen, die Sie nicht eindeutig identifiziert haben, Menschen, die zufällig ein Handy haben, das nach Aussagen eines Spionagedienstes einmal mit Terrorismus in Verbindung stand, dann werden Sie nie das Innere eines Gerichtssaals sehen. Stattdessen dürfen Sie ein Buch darüber schreiben oder bekommen Ehrenmedaillen überreicht."



Tags: Edward Snowden, USA, Whistleblower

Hier alle 3 Teile:

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Quelle RT

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