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| Quantenphysik Bewusstsein Unbewusstsein und Realität |
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Geschrieben von: Eik - 14.02.2017, 11:58 - Forum: Physik
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Quantenphysik Bewusstsein Unbewusstsein und Realität Dr rer nat Ulrich Warnke
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| Kolloidales Gold und Silber |
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Geschrieben von: Markus Merlin - 13.02.2017, 21:52 - Forum: Wissenschaft und Forschung
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Schon Paracelsus wußte um die Wirkung der königlichen Planetenmetalle und der „chymischen Hochzeit“ der beiden.....
Silber
Nach Paracelsus hat es alle anderen Planetenmetalle und alle 12 Zeichen des Tierkreises in sich. „Es stärket das Haupt in Sonderheit – wie ingleichen dessen Geist. In ihm steckt ein sonderbares Gehirn-Confortativ, welches die animalischen Geister erquicket und gleichsam bestahlet, daher taugt es in allen Haupt-Krankheiten, dem Schlag, der schweren Not“. Zur allgemeinen Verwendung muß es erst aufgeschlossen werden, zum „Argentum potabile“ - zu trinkbarem Silber.
Gold
Nach Paracelsus ist es ein kaltes, starres und gefrorenes Feuer “Gold hat keinen unmittelbar therapeutischen Wert, es muß erst aufgeschlossen werden, zum „Aurum potabile“ - zu trinkbarem Gold. Es stärkt die Nerven und stabilisiert die Psyche. Trinkbares Gold hilft bei der Umwandlung zum „Kind der Sonne“ - als ein Kind der Sonne gilt der edle und königliche Mensch......
Kolloidales Silber kann aufgrund seiner entgiftenden und immunstärkenden Wirkung natürlich bei allen Erkrankungen begleitend und fördernd eingesetzt werden.
Bei kolloidalem Gold handelt es sich um reinste, extrem kleine, energetisch geladene Goldpartikel. Durch die mikroskopisch kleinen Teilchen wird die Gesamtoberfläche der Goldpartikel enorm vergrößert und damit vergrößert sich auch die Wirkung. Außerdem wird durch diese Kleinheit die Möglichkeit erreicht, in den Organismus zu gelangen und auch an "entlegenen" Stellen wirksam zu werden. Ein Kolloid ist etwa 2.000 mal kleiner als das kleinste Bakterium. Es hat etwa einen Durchmesser von 0.126 nm, Das sind ca. 15 Goldatome in einem Kolloid.
Jessica Hund sagt: „Die Wirkung von kolloidalem Gold und Silber ist in der Tat phänomenal. Durch ihre elektrischen und magnetischen Felder können Silber und Goldkolloid auf das gesamte Energiesystem des Menschen einwirken , die Lebensenergie steigern, Köper, Geist und Seele zurück in ihr Schwingungsgleichgewicht bringen, energetische Blockaden auflösen, den Energiefluss im Körper verbessern und sogar den Informationsaustausch des Erbgutes um ein Vielfaches beschleunigen. Gerade in der heutigen Zeit, wo immer mehr Menschen unter Energiemangel leiden und durch Stress und Hektik ihr inneres Gleichgewicht verloren haben, ist diese Wirkung sehr bedeutend.“
Sylvia Poth fügt an: „In den USA wurde kolloidales Gold früher erfolgreich zur Behandlung von Suchterkrankungen und Depressionen eingesetzt, da es aktivierend und harmonisierend auf das Drüsensystem und die Lebensenergie wirkt und das Nervensystem beruhigt.
Silberkolloid hingegen wurde früher mit Erfolg zur Bekämpfung aller Arten von Erregern wie Pilzen und Bakterien eingesetzt. In der Tat hat es eine antibiotische Wirkung und ist sehr wirksam gegen sämtliche Arten von Infektionskrankheiten. Hierbei kann es sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden.“
Was ist das Besondere an kolloidalem Gold und Silber?
Bei kolloidalem Gold und Silber handelt es sich um reinste, extrem kleine, energetisch geladene Metallpartikel. Durch die mikroskopisch kleinen Teilchen wird die Gesamtoberfläche der Partikel enorm vergrößert und damit vergrößert sich auch die Wirkung. Außerdem wird durch diese Kleinheit die Möglichkeit erreicht, in den Organismus zu gelangen und auch an "entlegenen" Stellen wirksam zu werden. Ein Kolloid ist etwa 2.000 mal kleiner als das kleinste Bakterium. Es hat etwa einen Durchmesser von 0.126 nm. Das sind ca. 15 Atome in einem Kolloid.
Es ist einfach anders als übliche “Medikamente” oder “Nahrungsergänzungsmittel”. Die besondere Wirkung beruht auf einer eher “systemischen” Basis. Sowohl Gold als auch Silber sind als Spurenelemente für viele Körperfunktionen wichtig, kommen aber in unseren Nahrungsmitteln kaum mehr vor. Gerade in der kolloidalen Form sind diese Metalle besonders geeignet, in Zellen und Organen ihre Wirkung zu entfalten. Auch das Immunsystem benötigt sie dringend, was schon Paracelsus wußte.
Silberwasser wirkt nun sozusagen mehrfach - als keimtötendes Mittel ähnlich wie ein Antibiotikum, aber auch zur äußeren Wunddesinfektion.
Goldwasser “arbeitet” auf einer höheren Ebene. Es stärkt zwar auch das Immunsystem, stabilisiert aber auch die Psyche und verbessert die Zellregeneration.
Gibt man in kolloidales Silber einen Schuß Goldwasser dazu, potenziert sich die Wirkung - die chymische Hochzeit von Sonne und Mond - und es gibt einen äußerst effektiven “Energydrink”, wenn man etwas davon in belebtes Wasser gibt.
Das Positive an kolloidalem Gold und Silber ist, dass sie trotz ihrer beachtlichen Wirksamkeit beinahe frei von Nebenwirkungen sind, allgemein gut vertragen werden sowie harmonisch und ganzheitlich ihre positive Wirkung auf den Organismus ausüben.
Die Einsatzmöglichkeiten von kolloidalem Silber sind noch viel weitläufiger: Es kann aufgrund seiner keimtötenden Wirkung hervorragend zur Konservierung von Trinkwasser eingesetzt werden. Als Pflanzenschutzmittel eingesetzt schützt es Bäume, Sträucher und Gemüse effektiv gegen Pilzbefall.
Schon sehr geringe Mengen von kolloidalem Gold oder Silber sind hoch wirksam und breiten sich aufgrund der mikroskopischen Kleinheit der Partikel mühelos im gesamten Organismus aus, wo sie ca. sieben Tage verbleiben. Um eine optimale Ausbreitung im Organismus zu gewährleisten, sollte bei der Einnahme immer ausreichend Wasser getrunken werden.
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| Wenn Wasserstoff zum Metall wird |
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Geschrieben von: Eik - 13.02.2017, 20:15 - Forum: Wissenschaft und Forschung
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Wenn Wasserstoff zum Metall wird
Von Jan Oliver Löfken
Zwei US-Forscher wollen metallischen Wasserstoff in einer Diamantpresszelle erzeugt haben
![[Bild: 221485515904.jpg]](http://www.wissenschaft-aktuell.de/onTEAM/fotos/221485515904.jpg)
Wie US-Forscher berichten, wurde in dieser Diamantpresszelle Wasserstoff enormen Drücken ausgesetzt und in ein Metall verwandelt.
© Ranga P. Dias & Isaac F. Silvera
Cambridge (USA) - Bereits 1935 wurde theoretisch vorhergesagt, dass sich Wasserstoff unter hohem Druck zum Metall verwandeln lässt. Mit aufwendigen Hochdruckexperimenten rückten mehrere Forschergruppen diesem Phasenwechsel immer näher. Nun berichten zwei amerikanische Physiker in der Fachzeitschrift „Science“, dass sie tatsächlich metallischen Wasserstoff bei knapp dem fünfmillionenfachen Atmosphärendruck erzeugt haben. Das wäre nicht nur ein Erfolg der Grundlagenforschung. Denn Wasserstoff-Metall gilt als ein Kandidat für einen Supraleiter, der bereits bei Raumtemperatur Strom ohne Widerstand leiten könnte.
„Die Produktion von metallischen Wasserstoff war eine der großen Herausforderungen der Festkörperphysik“, schreiben Isaac Silvera und Ranga Dias von der Harvard University in Cambridge. Erst vor einem Jahr kamen Physiker im schottischen Edingburgh diesem Ziel schon sehr nahe, als sie bei 325 Gigapascal eine Vorstufe des metallischen Wasserstoffs erzeugten. Doch erst mit einer optimierten Diamantpresszelle konnten nun die Harvard-Forscher einen immensen Druck von 495 Gigapascal aufbauen, der sie zum Ziel führen sollte.
Zwischen zwei hochreine Industriediamanten setzten die Wissenschaftler eine kleine, mit Wasserstoff gefüllte Kammer. Tief abgekühlt auf -268 Grad Celsius erstarrte der molekulare Wasserstoff und konnte zunehmend stärkeren Drücken ausgesetzt werden. Dabei ging der molekulare Wasserstoff in atomaren Wasserstoff über. Ab 335 Gigapascal verdunkelte sich die vorher transparente Probe, die Vorstufe des metallischen Wasserstoffs war erreicht. Und bei 495 Gigapascal veränderte der Wasserstoff abermals sein Aussehen und reflektierte einfallendes Licht. Silvera und Dias ermittelten eine hohe Reflektivität von mehr als 90 Prozent. Diese Eigenschaft ist typisch für Metalle und kann daher als ein erster Beleg für die Synthese von metallischen Wasserstoff interpretiert werden.
Nun ist zu erwarten, dass andere Arbeitsgruppen die Synthese von Wasserstoff-Metall reproduzieren und damit bestätigen wollen. Denn noch sind viele zweifelnde Stimmen zum amerikanischen Wasserstoff-Experiment zu hören. Doch sollte die Synthese von metallischem Wasserstoff tatsächlich wiederholt werden können, ließen sich weitere, theoretisch vorhergesagte Eigenschaften dieses Materials überprüfen. So könnte dieses Metall auch ohne permanenten Druck und Tiefkühlung stabil bleiben. Und vielleicht zeigt Wasserstoff-Metall tatsächlich einen Weg zu einem Supraleiter bei Raumtemperatur auf.
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| Antibiotikum kann Bakterienwachstum verstärken |
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Geschrieben von: Eik - 13.02.2017, 20:12 - Forum: Wissenschaft und Forschung
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Antibiotikum kann Bakterienwachstum verstärken
Von Joachim Czichos
E. coli-Bakterien, die gegen Tetracyclin resistent geworden sind, haben höhere Teilungsraten und erreichen größere Zelldichten als zuvor
![[Bild: 221485765619.jpg]](http://www.wissenschaft-aktuell.de/onTEAM/fotos/221485765619.jpg)
Nach dem Erwerb einer Doxycyclin-Resistenz wachsen Escherichia coli-Bakterien schneller und dichter als zuvor.
© geralt / pixabay.com, CC0 1.0 Universell (CC0 1.0), https://creativecommons.org/publicdomain....0/deed.de
Exeter (Großbritannien) - Antibiotika sollen Krankheitserreger abtöten oder zumindest deren Vermehrung hemmen. Doch wenn es Bakterien gelingt, Schutzmechanismen zu entwickeln, können die Keime nicht nur resistent werden, sondern unter Umständen sogar höhere Teilungsraten erreichen als zuvor. Das zeigten Laborexperimente britischer Biologen mit tetracyclinresistenten E. coli-Bakterien. Bisher ging man davon aus, dass ein durch Selektion entstandener Resistenzmechanismus mit einem größeren Energieaufwand verbunden ist, der sich bei Abwesenheit des Antibiotikums als nachteilig erweisen müsste. Doch offenbar können Bakterien diesen Nachteil durch weitere nützliche Mutationen ausgleichen. Die neuen Ergebnisse könnten praktische Konsequenzen für den therapeutischen Einsatz von Antibiotika haben, schreiben die Forscher im Fachblatt „Nature Ecology & Evolution“.
„Unsere Arbeiten lassen darauf schließen, dass E. coli-Bakterien einen zusätzlichen Nutzen haben, wenn sie eine Resistenz gegen ein Antibiotikum entwickeln“, sagt Robert Beardmore von der University of Exeter. Sein Forscherteam kultivierte mehrere Stämme dieser Bakterien vier Tage lang in Nährlösungen, denen alle zwölf Stunden das Antibiotikum Doxycyclin aus der Gruppe der Tetracycline zugesetzt wurde. Die dabei gewählte Dosis entsprach der bei einer Therapie erzielten Konzentration im Blut. Tetracycline blockieren die Proteinproduktion und hemmen dadurch die Zellteilung, töten die Zellen aber nicht ab. Der anhaltende Einfluss des Antibiotikums setzte einen Evolutionsprozess in Gang: Unter dem ständigen Selektionsdruck vermehrten sich nur noch solche Bakterien, die aufgrund einer Mutation resistent geworden waren. Diese Eigenschaft beruht auf der Fähigkeit, eingedrungenes Doxycyclin sehr effektiv wieder aus der Zelle zu pumpen.
Erstaunlicherweise zeigten die resistenten Bakterien auch eine erhöhte Teilungsrate und sie erreichten etwa dreimal größere Zellmengen als der Ausgangsstamm. Und bei Wachstum in einem Nährmedium ohne Doxycyclin behielten spätere Generationen der Keime alle für sie vorteilhaften neuen Eigenschaften bei. Das widerspricht der gängigen Theorie, wonach ein durch Evolution erworbener Vorteil mit Kosten an anderer Stelle verbunden ist. Durch vergleichende DNA-Analysen fanden die Forscher doch noch zwei nachteilige Merkmale, die mit dem Erwerb der Resistenz einhergingen: Die Bakterien hatten einige Gene verloren, die das Anheften an Oberflächen in einer Schleimschicht, einem sogenannten Biofilm, ermöglichen. Dieser Verlust würde sich erst bei anderen Wachstumsbedingungen außerhalb des Labors negativ auswirken. Außerdem verzögerte sich bei den resistenten Bakterien der Beginn der Zellteilungen, wenn einem nährstoffarmen Kulturmedium Nährstoffe zugesetzt wurden. Auch dieser Nachteil macht sich nur unter anderen Lebensbedingungen bemerkbar.
Im Hinblick auf Antibiotikatherapien sei es wichtig, eine Vermehrung resistenter Erreger unbedingt zu vermeiden, sagt Mark Hewlett, ein Mitglied des Forscherteams. Entscheidend wäre der schnelle Einsatz eines wirksamen Antibiotikums in der richtigen Dosierung über einen nicht zu kurzen und nicht zu langen Zeitraum. Für entsprechende Empfehlungen sind spezielle Studien mit unterschiedlichen Arten von Antibiotika nötig.
© Wissenschaft aktuell
Quelle:
„The unconstrained evolution of fast and efficient antibiotic-resistant bacterial genomes“, Carlos Reding-Roman et al.; Nature Ecology & Evolution, DOI: 10.1038/s41559-016-0050
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Neuartiges Antibiotikum beseitigt hartnäckige Infektionen
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| Tag 24 |
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Geschrieben von: Eik - 13.02.2017, 19:32 - Forum: Politik
- Keine Antworten
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Hat Sicherheitsberater Michael Flynn noch Trumps Vertrauen?
"In einer Welt mit Trump ist sie die letzte Aufrechte"
Zur Berlinale ist Richard Gere in Berlin. Diese Gelegenheit hat der Schauspieler genutzt, um sich mit Angela Merkel zu einem Gespräch zu treffen. Für die Kanzlerin hat er nur lobende Worte.
Der Ex-General soll über ein Telefonat mit der russischen Botschaft gelogen haben. Das Weiße Haus distanziert sich bereits von ihm. Derweil wird Donald Trump als „Idiot“ abgekanzelt. Die Präsidentschaft – Tag für Tag
Die vierte Woche der Präsidentschaft von Donald Trump in den Vereinigten Staaten hat begonnen. Zuletzt musste er eine schmerzliche juristische Niederlage wegen seines temporären Einreiseverbots für Bürger aus sieben überwiegend muslimischen Staaten einstecken. Das Weiße Haus attackiert abermals die US-Justiz.
Zuletzt wurde bekannt, dass Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sich ein Treffen mit Trump wünscht. Ein Hamburger Milliardär könnte dabei äußerst behilflich sein.
Der Chef der Hisbollah im Libanon kanzelt Trump derweil als „Idioten“ ab und spricht vom „Beginn der Erlösung für die unterdrückte Welt“.
- Tag 24: „Idiot Trump ist der Beginn der Erlösung für die unterdrückte Welt"Am
- 24. Tag seiner Präsidentschaft erhält Trump endlich auch mal Lob: Deutschlands schrillster Modedesigner, Harald Glööckler, preist den 70-Jährigen für seinen konsequent konservativen Kleidungsstil: „Das passt zu ihm.”
- Schauspielerin Meryl Streep, die Trump unlängst als “überbewertet” beschimpfte, legt dagegen mit Kritik nach.Kritik des Tages Nachdem Schauspielerin Meryl Streep bei der Verleihung der Golden Globes hart mit Trump ins Gericht gegangen war, hatte er sie erbost auf Twitter als „eine der überbewertetsten Schauspielerinnen in Hollywood“ abgetan. Nun legt die dreifache Oscar-Preisträgerin nach. Bei einer Spenden-Gala der Organisation Human Rights Campaign, die sich für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzt, sagte sie in New York, die USA erlebe, wie die Regierungsmacht in den Händen eines Mannes, der regelverletzend auf seinen eigenen Vorteil bedacht sei, gegen die Bevölkerung und die Verfassung eingesetzt werde.„Der Einpeitscher der Regierung kann mit seinen Tweets niedermachen und einschüchtern, strafen und demütigen“, sagte die 67-Jährige. „Aber wenn wir diesen gefährlichen Augenblick überwinden – falls uns sein katastrophaler Racheinstinkt nicht in einen nuklearen Winter führt – dann werden wir diesem Präsidenten viel dafür zu danken haben. Weil er uns klargemacht haben wird, wie zerbrechlich Freiheit tasächlich ist.
- Eine Reaktion von Trump steht bis Dato noch aus.
- Der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz kanzelt Trump als „Idioten“ ab. Er sei sehr optimistisch, dass die Welt von einem solchen Präsidenten profitieren werde, der sich seiner Dummheit brüste, sagte Hassan Nasrallah. Dies sei der „Beginn der Erlösung für die unterdrückte Welt“. Seine Gruppe sei heutzutage wesentlich stärker als zu Zeiten ihrer Gründung in den frühen 1980er Jahren und sollte nicht wegen Drohungen seitens des Westen besorgt sein, so Nasrallah weiter. Trump hat bereits gesagt, er wolle eine strenge Haltung gegenüber dem Iran einnehmen. Dieser ist einer der Hauptunterstützer der schiitischen Miliz sowie anderer militanter Gruppen im Nahen Osten.
- Der Nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, Michael Flynn, gerät wegen eines Telefongesprächs mit dem russischen Botschafter in Washington zunehmend unter Druck. Es geht um den Vorwurf, dass er mit dem Diplomaten Sergei Iwanowitsch Kisljak im Dezember über Sanktionen gegen Moskau gesprochen und dazu später falsche Angaben gemacht haben soll. Als Stephen Miller, ein Berater von Donald Trump, am Sonntag gefragt wurde, ob Flynn noch das Vertrauen des Präsidenten genieße, wollte er keine Antwort geben. Das sei eine Frage, die man Trump oder seinem Stabschef Reince Priebus stellen müsse, sagte Miller dem Sender NBC.
- Der Hamburger Milliardär Christian Hinneberg hilft nach Inormationen der „Süddeutschen Zeitung“ bei der Vereinbarung eines Termins für Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bei Trump. Hinneberg und seinem Zwillingsbruder Walter (Bild), die als Schiffsmakler und Immobilienunternehmer Geschäfte rund um den Globus machten, gehöre das Grundstück und Hochhaus mit der Adresse Wall Street 40 in New York. Dort steht das berühmte Trump Building – nicht zu verwechseln mit dem Trump Tower etliche Blocks weiter nördlich. Eigentümer des Trump Building sind laut Presseberichten die Hamburger Milliardäre, Trump habe es nur gepachtet. Die Hinnebergs und Trump verstünden sich so gut, dass die hanseatischen Schiffsmakler auch versuchen könnten, einen Termin für Seehofer zu arrangieren.
- Der extravagante Designer Harald Glööckler stellt dem konservativen Kleidungsstil von US-Präsident Donald Trump gute Note aus. Dunkler Anzug, festsitzende rote oder blaue Krawatte und weißes Hemd: „Ich finde, er hat einen eigenen Stil. Das ist er, das passt zu ihm“, sagt der 51 Jahre alte Designer, der in Kirchheim an der Weinstraße lebt. Der Ort ist nur wenige Kilometer von Kallstadt entfernt, dem Ort, aus dem Trumps ausgewanderte Großeltern stammen.
- Während des USA-Besuchs von Shinzo Abe, absolviert Melania Trump das Programm der First Lady. Es ist ihr erster Solo-Auftritt in ihrer neuen Funktion. Sie besichtigte mit Akie Abe, der Ehefrau von Shinzo Abe das Morikami Museum und die Japanischen Gärten in Florida.
- Kann man Politik per Twitter machen? Im Interview mit der Deutschen Welle hat der künftige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine klare Antwort: „Ich glaube nicht, das hat die jüngere Geschichte gezeigt, dass sich Politik in 140 Zeichen erschöpfen kann, sondern ich werde meine Aufgabe eher darin sehen, Politik zu erklären.“
- Allerdings besitzt Steinmeier auch gar kein Twitter-Konto – im Gegensatz zu Trump.
- Bannon will den Staat zerstören, das sagt er ganz offen
Quelle
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| Bausteine des Lebens in Weißem Zwergstern entdeckt |
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Geschrieben von: Eik - 13.02.2017, 13:38 - Forum: Astronomie - Exobiologie
- Keine Antworten
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Bausteine des Lebens in Weißem Zwergstern entdeckt
Andreas Müller
![[Bild: 61.jpg]](http://www.erkenntnis.pub/fantenhausen/61.jpg)
Künstlerische Darstellung eines Kometen bzw. Kleinplaneten auf Kollisionskurs mit einem Weißen Zwergstern (Illu.).
Copyright.: NASA, ESA, and Z. Levy (STScI)
Los Angeles (USA) – In der Atmosphäre eines Weißen Zwergsterns haben Astronomen Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Wasserstoff und damit die grundlegenden Bausteine von Wasser und des uns bekannten Lebens entdeckt. Diese gelangten offenbar mit einem Kleinplaneten in den Stern, wie sie auch im Kuipergürtel des Sonnensystems zu finden sind. Die Entdeckung zeigt, dass trockene, innere Felsplaneten auch in anderen Systemen durch eisige Körper wie Kometen und Kleinplaneten die Baussteine des Lebens, vornehmlich Wasser, erlangen können.
Wie das Team um Professor Siyi Xu von der Europäischen Südsternwarte (ESO), Benjamin Zuckerman und Edward Young von der University of California in Los Angeles (UCLA) aktuell im Fachjournal „Astrophysical Journal Letters“ (DOI: 10.3847/2041-8213/836/1/L7) berichtet, weist das Planetensystem um den im Sternbild Bärenhüter (Boötes) gelegenen, rund 170 Lichtjahre entfernten Stern „WD 1425+540“ zahlreiche Ähnlichkeiten mit unserem Sonnensystem auf, was die Wissenschaftler zu der Schlussfolgerung führt, dass die Zutaten des Lebens und Eigenschaften ähnlich denen unseres Sonnensystems auch in anderen Systemen zu finden sind.
Eine der führenden Theorien darüber, wie die Bausteine des Lebens auf die junge Erde gelangten, geht davon aus, dass diese junge Erde ursprünglich als gänzlich trockener Planet entstand und besagte molekulare Bausteine des Lebens erst später durch Kollisionen mit anderen Objekten unseres Sonnensystems (Asteroiden, Kometen und Kleinplaneten), die diese Elemente beinhalteten, auf die Erde gelangten. „Unsere Beobachtung legt nun nahe, dass die für die Entstehung von Leben grundlegend notwendigen Bedingungen überall im Universum vorhanden sind“, so Zuckerman.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de
Anhand ihrer Beobachtungsdaten gehen die Astronomen davon aus, dass einst ein die Bausteine des Lebens tragender Kleinplanet oder ein gewaltiger Komet des Systems den Weißen Zwerg einst umkreiste, dann aber durch die Schwerkraftwechselwirkung mit einem anderen Körper des Systems auf eine Bahn gelenkt wurde, die den Kleinplaneten immer näher an seinen Stern heranführte: „Als dieser Körper dann seinem Stern zu nahe kam, wurde er von dessen Schwerkraft auseinander gerissen. Die Staub- und Gasüberreste dieses Ereignisses sammelten sich dann – ähnlich wie die Ringe des Saturn – in einer Scheibe um den Weißen Zwergstern, bevor sie dann irgendwann in den Stern selbst stürzten.“
Dieses Ereignis, so haben die Forscher errechnet, habe sich vor erst ca. 100.000 Jahren ereignet. Zudem schätzen sie, dass der Kleinplanet zu rund 30 Prozent aus Wasser und anderen Eisformen und zu 70 Prozent aus felsigem Material bestand.
Die Studie legt zudem nahe, dass dieser Kleinplanet Objekten im sogenannte Kuipergürtel in unserem Sonnensystem gleicht. Hierbei handelt es sich um eine gewaltige Ansammlung von Körpern wie Kometen und Kleinplaneten am äußeren Rand unseres Sonnensystems, jenseits der Umlaufbahn unseres Neptun.
Tatsächlich haben sich Astronomen schon lange gefragt, ob auch andere Planetensystem Körper mit Eigenschaften besitzen, die denen von Objekten unseres Kuipergürtels gleichen. Die neue Studie scheint nun genau diese Frage bejahend zu beantworten und liefert erstmals Beweise dafür, dass diese Objekte auch außerhalb des Sonnensystems existieren.
Bei Weißen Zwergsternen wiederum handelt es sich um dichte Überreste ausgebrannter Sterne, deren starke Gravitation Elemente wie Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff tief in ihre Atmosphären und damit das Sterneninnere hineinzieht, wo sie für gewöhnlich mit Teleskopen nicht entdeckt werden können.
Für ihre aktuelle Studie haben Xu und Kollegen WD 1425+540 2008 mit dem Keck Telescope und 2014 mit dem Weltraumteleskop Hubble beobachtet und dabei die chemische Zusammensetzung seiner Atmosphäre mit einem Spektrometer untersucht, das Licht in seine Wellenlängen zerlegt und dadurch Rückschlüsse auf die vorhandenen Elemente zulässt.
„Wenn es (wie im Fall von WD 1425+540) Wasser in Kuipergürtel-artigen Objekten auch um andere Sterne gibt, dann müssen Felsplaneten nicht schon von Geburt an die Bausteine des Lebens besitzen, um später Leben hervorbringen zu können“, so Siyi Xu. „Zum ersten Mal sehen wir nun ein Planetensystem um einen fernen Stern, in dem Kleinplaneten reich an Wasser, Stick- und Kohlenstoff, ähnlich wie jenen Objekten in unseren Kuipergürtel, existieren. (…) Sollte unsere Erde ihr Wasser, Stick- und Kohlenstoff durch die Kollision mit solchen Objekten erlangt haben, dann könnten auch andere Felsplaneten in anderen Systemen auf diese Weise die Zutaten des Lebens erhalten haben.“
Tatsächlich sei davon auszugehen, dass Felsplaneten wie unsere Erde, die vergleichsweise nahe an ihrem Zentralgestirn entstehen, zunächst trocken entstanden, so Young. „Schon lange wollten wir wissen, ob auch in anderen Systemen Kuipergürtel mit großen Mengen an Wasser existieren, die sonst trockene Planeten mit Wasser anreichern können. Unsere Beobachtungsergebnisse legen nun nahe, das dem wahrscheinlich tatsächlich so ist.“
Zugleich geben die Autoren aber auch zu bedenken, dass die Studie noch nicht die Frage nach Leben im sonstigen Universum kläre: „Zunächst müssen wir noch einen erdähnlichen Planeten um einen Stern wie unsere Sonne finden.“
© grenzwissenschaft-aktuell.de
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| Interview |
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Geschrieben von: Eik - 13.02.2017, 11:49 - Forum: Religionen - Religionswisschenschaften - Gnosis - Koptologie
- Keine Antworten
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»Gnostiker kennen nur Vernunft, keinen Hass«
Im Islam spielt gnostisches Denken eine geringe Rolle, erklärt der Orientalist Wolfgang Kosack. Doch Mohammed war vom Thomasevangelium beeinflusst, und auch in »1001 Nacht« lebt es fort.
FreieWelt.net: Wie erforscht man eigentlich ein so abgelegenes Gebiet wie die islamische Gnosis?
Wolfgang Kosack: In der Tat ist das Gebiet so abgelegen, dass selbst anerkannte Geschichten der arabischen Philosophie – zum Beispiel Max Hortens »Die Philosophie des Islam« von 1924 oder Ignaz Goldzihers »Vorlesungen über den Islam« von 1910 – keine Notiz davon genommen haben. Umso mehr scheint ein so »abgelegenes« Thema für einen Orientalisten interessant zu sein. Man muss allerdings die Methodik der Gnosis und ihre Arbeitsweise durchschauen und ihre Arbeit mit »Vokabeln« verstehen, um zu den überlieferten arabischen Texten einen Zugang zu finden.
FreieWelt.net: Welche Quellen gibt es?
Wolfgang Kosack: Quellen gibt es genügend, man muss nur Arabisch lesen und verstehen lernen, freilich nicht in den gängigen »orthodoxen« Werken des Islam. Schon im Qur’ân sind ganze Ajats voller Gnosis; und Muhammad war bestimmt von Gnosis – sagen wir beeinflusst. Die Gnostiker des islamischen Mittelalters haben übrigens den Qur’ân und seine Verse immer auch als Vorwand benutzt, um ihre freizügigen und so gar nicht orthodoxen Gedanken zu legitimieren. Auf diese Weise sind viele erhalten geblieben, die anderweitig längst wegen ihrer Freizügigkeit verbrannt worden wären. Zum Beispiel ist das Märchen von Sindbad dem Seefahrer aus »1001 Nacht« ein typisch gnostischer Text, der im Gewand eines Märchens alle Jahrhunderte überdauert hat.
FreieWelt.net: Die christliche Gnosis geht von der Verworfenheit der Welt aus, fügt dem Schöpfergott einen Demiurgen bei und leugnet das Heilsgeschehen durch den Opfertod Jesu Christi. Worin besteht das Islamische der islamischen Gnosis?
Wolfgang Kosack: Die bisherige Deutung des Begriffes Gnosis ist von der katholischen beziehungsweise orthodoxen Kirche geprägt und daher sehr einseitig belastet und als »Ketzerei des 2. Jahrhunderts« verächtlich abgetan.
Die Gnosis geht nicht von der Verworfenheit der Welt aus, der bösartige Demiurg ist als »Weltenerschaffer« erst in der gesunkenen Gnosis aufgetaucht als Gegenpart zu dem gütigen Schöpfergott der himmlischen Sphäre. So schlich sich der Dualismus in die Gnosis. Der Opfertod Christi ist orthodoxe Glaubenslehre und hat mit echter Gnosis gar nichts zu tun.
Gnosis ist eine Art Lebensphilosophie, basierend auf den originalen Worten Christi, die im so genannten Thomasevangelium aufgeschrieben wurden. Dieses Thomasevangelium ist übrigens auch eine Quelle von Muhammad gewesen (bei seiner Bekehrung spielt der Engel Taumas eine wesentliche Rolle), so hat auch Mani sein geheimes Evangelium genannt, denn er wurde auch von einem »Zwilling« – das ist die wörtliche Übersetzung von Thomas – in diese Lehre eingeführt.
FreieWelt.net: Wer waren die islamischen Gnostiker und was ist aus ihnen geworden?
Wolfgang Kosack: Islamische Gnostiker waren alle »aufgeklärten« Köpfe, so die Gruppe der Ichwân as-sâfa, einem Philosophen-Club in Bagdad um die Jahrtausendwende (980-1020 n. Chr.), oder Theologen wie al-Ghazâlî, aber auch Dichter wie Nizâmî und der arme Hallâdsch, der wegen seiner Äußerungen »Ich bin die Wahrheit!« (Anâ ’l-haqq) 922 n. Chr. in Bagdad öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Die meisten blieben jedoch namenslos und haben als Sufis ihr beschauliches Leben im Untergrund getarnt beendet.
FreieWelt.net: Einer der wenigen Erforscher der islamischen Gnosis, Heinz Halm, sagt, dass die Familie des syrischen Diktators die letzte Bastion der islamischen Gnosis ist. Hat dieser Umstand in der Politik des Nahen Ostens jemals eine Rolle gespielt?
Wolfgang Kosack: Hätte die islamische Gnosis jemals syrisches Gebiet erreicht, sähe die Politik des Nahen Ostens ganz anders aus. Denn Gnostiker kennen nur Vernunft, aber keinen Hass, nicht einmal den auf die Gedanken anderer, die von den ihren abweichen. Und wieso Gnosis ausgerechnet in der Familie des syrischen Diktators? Alawiten sind keine Gnostiker. Insofern muss ich meinem Kollegen Heinz Halm widersprechen.
FreieWelt.net: Wie sieht es mit den Jesiden aus: Sind das Gnostiker?
Wolfgang Kosack: Nein, auch Jesiden sind keine Gnostiker. Sie sind islamische Sektierer, wie zum Beispiel Ismaeliten, Bektaschije, Babismus, Mahdismus.
FreieWelt.net: Spielen islamische Gnostiker heutzutage überhaupt noch eine Rolle?
Wolfgang Kosack: Nein, im strengen Sinne nicht. Freilich, Sindbad wird allerdings immer noch im arabischen Kulturraum gelesen, und »1001 Nacht« ist nicht vergessen; im persischen Bereich spielen die Verse von Omar Khayyâm und die »Sieben Prinzessinnen« von Nizâmî immer noch eine wesentliche Rolle, ebenso das »Vogelparlament« von Attâr. Die Aufzählung könnte fortgesetzt werden.
FreieWelt.net: Im Abendland hat es seit der Entstehung des Christentums eigentlich immer gnostische Strömungen gegeben. Es sieht so aus, als würde christliches Denken sie geradezu selbst hervorbringen – warum auch immer. Enthält der Islam auch keimhaft Gedanken, die es ermöglichen, ihn umzudeuten und gegebenenfalls in sein Gegenteil zu verkehren, indem die Begrifflichkeiten neu besetzt werden?
Wolfgang Kosack: Man sollte den Qur’ân verstehen als das, was er ist. Es ist das »Buch, das man lesen muss«! Man braucht ihn gar nicht umzudeuten, denn er ist – so Muhammad wörtlich – geschrieben »in einer klaren, arabischen Sprache«. Darin finden sich auch Ajats zur Toleranz, zur Vernunft und gegen jegliche Gewalt.
FreieWelt.net: Waren islamische Gnostiker jemals eine Gefahr für die damaligen Herrscher?
Wolfgang Kosack: Nein, obwohl sie sich wegen der muslimischen Orthodoxie tarnen mussten, mal als »orthodoxe« Theologen wie al-Ghasali, mal als Märchenerzähler wie Nizami, oder sie schrieben »abstruse« Geheimlehren von der Alchemie, wobei sie versprachen, »Gold zu machen«. Gemeint ist damit freilich, das Gold der Erkenntnis zu bringen in die bleierne Seele des Menschen. Insofern sind auch diese alchemistischen Texte sehr gut und geschickt versteckte Gnosis.
FreieWelt.net: Micha Brumlik fragt in seinem Buch über die christliche und jüdische Gnosis nach dem ihr innewohnenden Gewaltpotential. Wie ist das mit der islamischen?
Wolfgang Kosack: Gnosis und Gewalt? Geht das überhaupt zusammen? Was herrscht da für ein schräges Bild von der Gnosis? Natürlich weiß ich: Heute ist dieser Begriff überstrapaziert und findet sich in Buchhandlungen anstatt in der Abteilung Religion in dem riesigen Fach Esoterik wieder. Hier muss der Begriff aber sehr viel enger und präziser gefasst werden.
FreieWelt.net: Gibt es geistesgeschichtliche Verbindungslinien zwischen christlicher, jüdischer und islamischer Gnosis?
Wolfgang Kosack: Ja, denn alles hängt zusammen, wobei ich jüdische Gnosis nicht im Geringsten ausmachen kann. Sämtliche jüdischen Schriften, die Kabbala eingeschlossen, sind zwar nur einen Hauch von der Gnosis entfernt, aber eben keine »echte« Gnosis. Geheimlehren sind nicht unbedingt gnostische Quellen, und schon gar nicht die Gematrie, das heißt das in Ziffern Umrechnen der hebräischen heiligen Wörter beziehungsweise ganzer Zitate mit einem neuen geheimen »Hintersinn«.
Wolfgang Kosack ist Ägyptologe und Koptologe. Er lebt und arbeitet in Berlin. Von ihm erschienen sind unter anderem folgende Bücher:
Soviel zum Thema Islam ... Neues von der Botschaft Muhammads, über das »Buch, was man lesen muss«, für Juden, Christen, Moslems. Berlin: Verlag Christoph Brunner, 2013.
Geschichte der Gnosis in Antike, Urchristentum und Islam. Berlin: Verlag Christoph Brunner 2014.
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