11.03.2025, 17:01
Endergebnis
ein eigener Satz zerlegt sich von selbst, wenn man ihn mit der Theodizee-Frage verbindet, die ich dir gestellt habe. Also gehen wir ihn mal Schritt für Schritt durch:
1. “Nur eine unvorstellbar überlegene Existenz kann Universum samt Leben gemacht haben.”
→ Selbst wenn das stimmt,(nicht bewiesen) folgt daraus nicht, dass es nur eine gibt. Mehrere unvorstellbar überlegene Existenzen wären genauso möglich, was du nach langer Zeit endlich eingeräumt hast. Doch wenn es mehrere gibt, dann kann keiner von ihnen allmächtig sein – weil sie sich gegenseitig begrenzen würden. Das bedeutet, dein “Wirklicher Gott” kann nicht allmächtig sein.
2. “Das ist der Beweis für die Existenz des Wirklichen GOTTES.”
→ Nein, das ist höchstens ein Beweis, dass irgendetwas das Universum verursacht haben muss. Aber du hast keine Ahnung, was sich hinter dieser Ursache verbirgt, wie du selbst zugegeben hast. Du nennst es einfach “Wirklicher Gott”, aber das ist eine reine Begriffsverlagerung.
3. “Aus seiner Existenz folgt, was er von uns möchte: wir müssen lernen, harmonisch mit ihm und seiner Schöpfung zusammenzuleben.”
→ Das ist der größte Denkfehler in deinem Satz. Aus der bloßen Existenz einer Ursache folgt überhaupt nichts über ihren Willen. Schon gar nicht, dass er von uns Harmonie möchte. Warum nicht das Gegenteil? Warum nicht Chaos? Warum nicht absolute Gleichgültigkeit?
Und genau hier kommt dein Problem mit der Theodizee ins Spiel:
Dein Gott hat angeblich das Universum und das Leben gemacht. Und wenn wir uns das Leben anschauen, sehen wir genau das Gegenteil von dem, was du behauptest:
• Es gibt unzählige kleine Kinder, die sterben, noch bevor sie irgendetwas über deine Erkenntnis wissen könnten.
• Es gibt Völker, die nie eine Chance hatten, von deinem Gott zu erfahren.
• Es gibt ein Universum voller Leid, Hunger, Krankheiten, Katastrophen – und vor allem: Tod.
Wenn dein Gott will, dass wir harmonisch mit ihm und der Schöpfung zusammenleben, warum hat er dann eine Schöpfung gemacht, die uns das Gegenteil demonstriert?
Die Natur selbst ist auf Fressen und Gefressenwerden ausgelegt. Lebewesen töten sich gegenseitig – nicht aus Bosheit, sondern weil sie sonst nicht überleben könnten. Menschen sterben, weil ihr Körper degeneriert, weil Krankheiten sie zerfressen, weil Katastrophen sie auslöschen. Und das gilt für ALLE Lebewesen.
Dein Gott will Harmonie, erschafft aber Chaos?
Daraus folgt: Entweder ist dein Gott unfähig, eine harmonische Welt zu erschaffen (dann ist er nicht allmächtig).
Oder er will das alles so haben (dann ist er grausam).
Oder – und das ist die logischste Lösung – er existiert nicht so, wie du ihn beschreibst.
Und genau deshalb ist deine Religion spätestens hier widerlegt.

1. “Nur eine unvorstellbar überlegene Existenz kann Universum samt Leben gemacht haben.”
→ Selbst wenn das stimmt,(nicht bewiesen) folgt daraus nicht, dass es nur eine gibt. Mehrere unvorstellbar überlegene Existenzen wären genauso möglich, was du nach langer Zeit endlich eingeräumt hast. Doch wenn es mehrere gibt, dann kann keiner von ihnen allmächtig sein – weil sie sich gegenseitig begrenzen würden. Das bedeutet, dein “Wirklicher Gott” kann nicht allmächtig sein.
2. “Das ist der Beweis für die Existenz des Wirklichen GOTTES.”
→ Nein, das ist höchstens ein Beweis, dass irgendetwas das Universum verursacht haben muss. Aber du hast keine Ahnung, was sich hinter dieser Ursache verbirgt, wie du selbst zugegeben hast. Du nennst es einfach “Wirklicher Gott”, aber das ist eine reine Begriffsverlagerung.
3. “Aus seiner Existenz folgt, was er von uns möchte: wir müssen lernen, harmonisch mit ihm und seiner Schöpfung zusammenzuleben.”
→ Das ist der größte Denkfehler in deinem Satz. Aus der bloßen Existenz einer Ursache folgt überhaupt nichts über ihren Willen. Schon gar nicht, dass er von uns Harmonie möchte. Warum nicht das Gegenteil? Warum nicht Chaos? Warum nicht absolute Gleichgültigkeit?
Und genau hier kommt dein Problem mit der Theodizee ins Spiel:
Dein Gott hat angeblich das Universum und das Leben gemacht. Und wenn wir uns das Leben anschauen, sehen wir genau das Gegenteil von dem, was du behauptest:
• Es gibt unzählige kleine Kinder, die sterben, noch bevor sie irgendetwas über deine Erkenntnis wissen könnten.
• Es gibt Völker, die nie eine Chance hatten, von deinem Gott zu erfahren.
• Es gibt ein Universum voller Leid, Hunger, Krankheiten, Katastrophen – und vor allem: Tod.
Wenn dein Gott will, dass wir harmonisch mit ihm und der Schöpfung zusammenleben, warum hat er dann eine Schöpfung gemacht, die uns das Gegenteil demonstriert?
Die Natur selbst ist auf Fressen und Gefressenwerden ausgelegt. Lebewesen töten sich gegenseitig – nicht aus Bosheit, sondern weil sie sonst nicht überleben könnten. Menschen sterben, weil ihr Körper degeneriert, weil Krankheiten sie zerfressen, weil Katastrophen sie auslöschen. Und das gilt für ALLE Lebewesen.
Dein Gott will Harmonie, erschafft aber Chaos?
Daraus folgt: Entweder ist dein Gott unfähig, eine harmonische Welt zu erschaffen (dann ist er nicht allmächtig).
Oder er will das alles so haben (dann ist er grausam).
Oder – und das ist die logischste Lösung – er existiert nicht so, wie du ihn beschreibst.
Und genau deshalb ist deine Religion spätestens hier widerlegt.
Die Wahrheit braucht keinen Applaus. Sie gewinnt sowieso.